Kriegerdenkmal im Ehrenhain Vohwinkel

Dieser Eintrag wurde am 07.09.2012 neu verfasst und neu bebildert.

Das Ehrenmal auf einer Fotografie vor 1943.
Bild entommen aus: RMK, S.269. Dortige Quellenanagbe: Sammlung Stadtarchiv Wuppertal.
Am 7.Juli 1929, ein Sonntag im letzten Monat der Selbstständigkeit Vohwinkels, weihte Bürgermeister Dr. Landwehr das Vohwinkler Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ein. 345 von 3000 Vohwinkler Soldaten hatten ihr Leben im Felde gelassen. Entworfen hatte die Anlage Prof. Hans Fischer aus Barmen. Auf einer halbrunden Terrasse, zu der sechs Stufen hinauf führten, stand im Scheitel auf einem Postament mit einer unbekannten Inschrift ein dunkles Holzkreuz. Davon ausgehend waren acht flache Steinsockel auf dem Boden im Halbrund angeordnet, die Bronzetafeln mit den Namen der Gefallen trugen.
Das Denkmal um 1929.
Bild entnommen aus:  Ziegler, Geschichte der Stadt Vohwinkel, 1929,
Neudruck 1982, Verlag Ute Kierdorf, Remscheid, S.160.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ehrenhain und das Denkmal zerstört. Auf Antrag des Bezirksvereins Wuppertal-Vohwinkel-Süd wurde die Anlage 1950 notdürftig hergerichtet. Am 1.Juli 1956 wurde der Ehrenhain erneut der Bevölkerung im Rahmen der 600-Jahr-Feier übergeben. Auch diesmal hielt Dr. Landwehr die Ansprache am Kriegerdenkmal, das seitdem den Toten beider Weltkriege gewidmet ist. Es besteht nun nur noch aus einem Holzkreuz und einer davor im Boden eingelassenen Inschrift:

 

 

Die Inschrift.

„Den Toten
beider
Weltkriege“

 

Die Grundform des Denkmals ist noch erkennbar.

RMK, S.270.


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