Beyenburger Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Kriege von 1866 und 1870/71

Es ist unklar, wann das Beyenburger Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Kriege 1866 und 1870/71 „an der Klippe“ errichtet wurde. Die Straße „Am Kriegermal“ ist nach dem Denkmal für den 1. und 2. Weltkrieg benannt, das ältere Denkmal steht heute an der „Beyenburger Freiheit“, zwischen der Halte-stelle „Beyenburg Mitte“ und der Klosterkirche. Die Form des Denkmals, dass der Barmer Steinbildhauer F.H.Stang schuf, ist klassisch einem Obelisken nach- empfunden. Das Denkmal ist einst von einem Gitter eingefasst worden, heute ist es zur Straße hin offen. Die Inschrift war in Gold gefasst und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in roter Farbe nach- gezogen. Die Vorderseite ist mit drei Reliefs geschmückt:

Am Sockel des Obelisken finden sich eine Krone, die an die alte Reichskrone erinnert, ein Schwert und ein Stab mit dem Reichsadler auf einem „Blätterbett. Ein Palmwedel ziert den oberen Teil des Obelisken, während darunter der Reichsadler abgebildet ist, der auch das eiserne Kreuz mit sich
trägt.

Die Inschrift auf der Vorderseite lautet:

„Den im Kampfe fürs
Vaterland  gefallenen
Söhnen Beyenburgs.

Die dankbaren
Mitbürger“

 

Ein Gefallener des Kriegs von 1866 ist auf der linken Tafel verzeichnet, dazu kommen sechs aus dem Krieg von 1870/71. Ruth Meyer-Kahrweg vermutet, dass der letzet Name, Albert Luthe, an den Folgen des Krieges erst nach 1886 starb oder dass erst zu diesem Zeitpunkt für tot erklärt wurde, da die Beyenburger Gefallenen auch im in diesem Jahr eingeweihten Lüttringhauser Kriegerdenkmal verzeichnet sind – bis auf eben jenen Albert Luthe. (Beyenburg gehörte damals zu Lüttringhausen.)


RMK, S.67.

 


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