Gedenktafel für Minister August von der Heydt auf der Königshöhe

Im Burgholz findet sich, oberhalb der Sambatrasse und „hinter“ der ehemaligen Sommerresidenz der Familie von der Heydt ein kleines Denkmal für August von der Heydt, das dessen Enkel gleichen Namens 1884 errichtete.
Denkmal für Minister August von der Heydt
August von der Heydt, der hier geehrt wurde, war am 15.Februar 1801 in Elberfeld geboren worden. Er machte eine Lehre in der Bank seiners Vaters Daniel und wurde schließlich Mitinhaber des Bankhauses von der Heydt, Kersten und Söhne. 1824 heiratete er Julie Blank und wohnte am Kerstenplatz. 1848 übernahm er ein Mandat für den Wahlkreis Elberfeld-Barmen im preußischen Landtag und zog nach Berlin. Im gleichen Jahr, im Dezember, wurde er Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten und kümmerte sich um den Ausbau von Post, Telegrafenwesen und der Eisenbahn. 1862 wurde er Finanzminister, trat aber nach dem Amtsantritt Bismarcks zurück. 1863 wurde er in den Freiherrenstand erhoben. Von 1866-1869 war er unter Bismarck dann erneut Finanzminister. 1874 verstarb er in Berlin.
Gedenktafel
Die Gedenktafel zeigt oben links das Wappen des Freiherren, darunter folgt die Inschrift:
„Dem Andenken
des Ministers Freiherrn
August von der Heydt
gewidmet von seinem Enkel
1884“


RMK, S.63.


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