Friedrich-Roeber-Denkmal

Am 19.Juni 1819 wurde in Elberfeld Friedrich Roeber geboren. Er wird als vielseitig begabter Mensch beschrieben und beendete bereits mit 14 Jahren mit dem Abitur die Realschule in Elberfeld. Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel konnte er keine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen und begann eine kaufmännische Ausbildung. Später wurde er Teilhaber des Bankhauses von der Heydt, Kersten & Söhne. Neben seiner beruflichen Tätigkeit gab es für ihn aber eine andere Berufung: Lyrik und Dramatik. Er gründete das „Roebersche Sonntagskränzchen“ und verfasste Theaterstücke und Gedichte. Seinen Ruhestand verbrachte er in Düsseldorf, wo seine Söhne Fritz und Ernst an der Kunstakademie lehrten. Am 12.Oktober 1901 starb Friedrich Roeber dort im Alter von 82 Jahren.
Das Friedrich-Roeber-Denkmal auf dem Carnapsplatz in Elberfeld.
Sammlung Untere Denkmalbehörde.

Fünf Jahre nach dem Tod des Schriftstellers setzte ihm der Elberfelder Museumsverein am 23.September 1906 ein Denkmal auf dem Carnapsplatz in der Elberfelder Nordstadt. Eine aus schwedischem Granit geschaffene Säule trug eine überlebensgroße Bronzebüste des Dichters. Das Säulenkapitell war im Louis-seize-Stil gehalten, in deren Zentrum die schlichte Widmung „Friedrich Roeber“ zu finden war. Am Fuß der Säule umschloß diese ein Kranzgewinde. Urheber dieses Denkmals war der Düsseldorfer Bildhauer Karl Janssen, der auch das sehr ähnliche (und im Fall der Bronzebüste nahezu identische) Grabdenkmal Roebers auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof schuf.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal zerstört.

RMK, S.145.


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