Eingangsportal der Staatlichen Ingenieursschule für Bauwesen

Die Skulptur heute im Gebäude HC.

Als 1966 die damalige „Staatliche Ingenieursschule für Bauwesen“ am Haspel um ein Gebäude zur Friedrich-Engels-Allee hin erweitert wurde, plante man direkt zur Straße ein Portal als Eingang zum Neubau. Die städtische Kunstkommission führte einen beschränkten Wettbewerb durch, den Guido Jendritzko für sich entschied. Er entwickelte das Portal aus Aluminiumguss und ließ es in Berlin gießen. Wie lange das Portal genutzt wurde, ist unklar. Nachdem die „Staatliche Ingenieursschule“ Teil der Bergischen Gesamthochschule (heute: Bergische Universität Wuppertal) geworden war, befand sich direkt dahinter lange Zeit die Fachbibliothek, die durch einen Seiteneingang betreten wurde.[1]

Nachdem der alte Erweiterungsbau 2014-2016 einem Neubau gewichen war, wurde Ende 2016 das Portal im 2. Obergeschoss des neuen Gebäudes mit dem klangvollen Namen „HC“ angebracht, wo Architekten und Bauingenieure der Bergischen Universität nun zu Hause sind.

Die alte Funktion ist nur noch zu erahnen – durch das Schlüsselloch.


[1] RMK, S. 418.
[2] Rektoratsbericht 2016 der Bergischen Universität, Sommersemester 2017, S. 16.

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