Gedenktafel für Johann Carl Fuhlrott


Am 25. Okto­ber 1971 fei­er­te der Natur­wis­sen­schaft­li­che Ver­ein sein 125jähriges Jubi­lä­um und ent­hüll­te aus die­sem Anlass eine Gedenk­ta­fel für Johann Carl Fuhl­rott, den Begrün­der des Ver­eins. Ort war das Haus Lau­ren­ti­us­stra­ße 22 (Bj. 1867), in dem der Leh­rer und Wis­sen­schaft­ler sei­ne letz­ten Jah­re ver­brach­te.

Johann Carl Fuhl­rott wur­de am 31.Dezember 1803 in Lei­ne­fel­de im Eichs­feld gebo­ren und kam 1830 als Leh­rer an die Real­schu­le Elber­feld, dem spä­te­ren Real­gym­nai­sum Aue, das ab 1970 Gym­na­si­um Süd (im Schul­zen­trum Süd) hieß und seit 1986 sei­nen Namen trägt. 47 Jah­re unter­rich­te­te er Mathe­ma­tik und Natur­wis­sen­schaf­ten, pro­mo­vier­te 1835 in Tübin­gen und wur­de 1862 zum Pro­fes­sor ernannt. Im Jahr 1856 iden­ti­fi­zier­te er Kno­chen­fun­de aus einem Stein­bruch im Nean­de­tal als Über­res­te eine aus­ge­stor­be­nen Urmen­schen­art, dem “homo nean­der­talen­sis”. Er starb am 17.Oktober 1877.1



Die Gedenk­ta­fel trägt die Inschrift:

In die­sem Hau­se leb­te und starb
Prof.Dr.J.C.Fuhlrott
1803–1877
Ent­de­cker
des Nean­der­tal­men­schen
Begrün­der des Natur­wis­sen­schaftl.
Ver­eins


Fußnoten:

  1. RMK, S. 437.