Hoeft-Denkmal am Portal der Eisenbahndirektion

Das Hoeft-Denk­mal.

Am 7. Dezem­ber 1919 weih­te man in der damals noch vor­han­de­nen Grün­an­la­ge vor der Reichs­bahn­di­rek­ti­on am Döp­pers­berg ein Denk­mal für Chris­ti­an Hoeft ein, das von der Stadt Elber­feld gestif­tet wor­den war. Jener Hoeft wur­de am 10.Mai 1847 in Schle­si­en (Rie­sen­berg) gebo­ren und war seit dem 15.Oktober 1894 in der König­li­chen Eisen­bahn­di­rek­ti­on Elber­feld tätig, ein Jahr spä­ter wur­de er zum Direk­tor ernannt. 1902 wur­de er nach Königs­berg ver­setzt und kehr­te 1903 als Prä­si­dent der Eisen­bahn­di­rek­ti­on nach Elber­feld zurück.
Die­ses Amt übte er bis zu sei­nem Ruhe­stand am 30.September 1919 aus. 1910 wur­de er bereits zum Ehren­bür­ger der Stadt Elber­feld ernannt. In sei­ner Amts­zeit wur­de die Ber­gisch-Mär­ki­sche Eisen­bahn­li­nie (BME), die heu­ti­ge Eisen­bahn­stre­cke durchs Tal, zwi­schen Voh­win­kel und Ober­bar­men auf vier Glei­se erwei­tert, 15 wei­te­re Eisen­bahn­stre­cken wur­den im Zustän­dig­keits­be­reich der Direk­ti­on Elber­feld gebaut.1 Die schlich­te Inschrift des Denk­mals, das aus einem vier­kan­ti­gen Sockel aus Muschel­kalk und einer Büs­te Hoefts besteht lau­tet:


Ihrem
Ehren­bür­ger
Hoeft
Die
Stadt
Elber­feld”


Fußnoten:

  1. RMK, S. 194.