Denkmal für Else Lasker-Schüler: “Meinwärts”


Vor weni­gen Tagen wur­de an die­ser Stel­le schon die Gedenk­ta­fel an Else Las­ker-Schü­lers Jugend­haus vor­ge­stellt, unweit ihres Geburts­hau­ses Herzogstr/Bankstr., wo eben­falls eine Gedenk­ta­fel an die Dich­te­rin erin­nert, steht seit 1989 ein Denk­mal für sie und zwar am Ende der Fuß­gän­ger­zo­ne Herzogstraße/Kasinostraße. Das Denk­mal wur­de von Ste­phan Huber aus Mün­chen geschaf­fen und nimmt Bezug zu ihrem Gedicht “Welt­flucht”. Das Denk­mal, das aus einem zwei­ten beschränk­ten Wett­be­werb 1987 her­vor­ging — ein ers­ter war 1985  geschei­tert — besteht aus zwei gro­ßen und brei­ten Gra­nit­ste­len (230x125x40cm), in die ein Por­trait der Dich­te­rin aus 41.000 Gla­mo­sa­ik­stei­nen ein­ge­las­sen ist.1




Die Gra­nit­plat­te auf dem Boden trägt die Inschrift: “Else Las­ker-Schü­ler: Mein­wärts.”

Ergän­zung vom 17. Febru­ar 2015:
Seit Janu­ar ist das Denk­mal von Absperr­zäu­nen umge­ben, da die Boden­plat­te beschä­digt wur­de und die­se eine Unfall­ge­fahr dar­stellt. Der­zeit wird in Abspra­che mit dem Künst­ler unter­sucht, wie das Pro­blem gelöst wird, das durch das Anwach­sen der Außen­gas­tro­no­mie und den vie­len Lie­fer­ver­kehr ver­stärkt wird.2Eben­falls an Else Las­ker-Schü­ler erin­nert Das zer­bro­che­ne Herz


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK, S. 532.
  2. Aus­kunft Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt, vom 4. Febru­ar 2015.