Gedenktafel für Adolf Rott

Gedenk­ta­fel in Hecking­hau­sen für Adolf Rott.

Am 1. März 1982 wur­de mit die­ser schlich­ten und dicht beschrie­be­nen Gedenk­ta­fel Adolf Rott geehrt, der dabei selbst anwe­send war. Adolf Rott, in der Hecking­hau­ser Str. 68 1905 gebo­ren, stu­dier­te zunächst Jura, wech­sel­te aber dann in die Thea­ter­lauf­bahn, die ihn als Schau­spie­ler, Regis­seur und Dra­ma­turg an die gro­ßen Büh­nen Deutsch­lands führ­te. Neben Düs­sel­dorf war in Ber­lin, Ham­burg und Dan­zig tätig, bevor er 1936 zum Wie­ner Burg­thea­ter kam, dem er die rest­li­che Zeit sei­nes beruf­li­chen Lebens ange­hör­te. Nach 1945 wur­de er Ober­spiel­lei­ter des Burg­thea­ters, der Wie­ner Staats­oper und der Volks­oper. Spä­ter wur­de er zum Pro­fes­sor, zum Hof­rat und zum Ehren­mit­glied des Burg­thea­ters und der Volks­oper ernannt. Er starb weni­ge Mona­te nach Ein­wei­hung der Gedenk­ta­fel am 25. Juli 1982.1


Die Inschrift der Tafel, die von Hel­mut Loh­mann aus Gra­nit gestal­tet wur­de, lau­tet:

“Vor den Bom­ben­näch­ten stand
an die­ser Stel­le ein klei­nes
ber­gi­sches Schie­fer­haus, in dem
am 14.Dezember 1905 der spä­te­re
Direk­tor und Wie­de­rer­bau­er
des Wie­ner Burg­thea­ters
Hof­rat Prof.Dr.
Adolf Rott
gebo­ren wur­de
sei­ne Wie­ner Freun­de”

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK S. 485.