Gedenkstein für Peter Küpper

Im Jah­re 1885 grün­de­te Peter Küp­per in Rons­dorf an der Stra­ße “In der Krim” eine Fabrik, in der Müt­zen her­ge­stellt wur­den. Schon sein Vater glei­chen Namens hat­te in Elber­feld an der Müh­len­str. (heu­te Cal­vin­str.) 1853 eine Fabrik gegrün­det, die bald als “Kap­pen-Küp­per” bekannt wur­de. Die Fir­ma des Soh­nes wur­de 1935 50 Jah­re alt, was der Grün­der aller­dings nicht mehr erleb­te, er starb am 4.Juni 1934 im Alter von 73 Jah­ren. Am Ein­gangs­be­reich des Fir­men­ge­län­des (In der Krim 30a), heu­te im Gar­ten eines Pri­vat­hau­ses, stell­te man am 24.Juni 1935 ihm zu Ehren einen Gedenk­stein auf und weih­te ihn im Kreis der Fami­lie, der Fir­men­lei­tung und der Beleg­schaft ein.1 Ein Bild der Fir­ma fin­det sich hier.2


Der Gedenk­stein für Fir­men­grün­der Peter Küp­per

Das Denk­mal besteht aus einem ca.1,50m hohen Natur­stein, an dem eine
Bron­ze­ta­fel mit einer Inschrift ange­bracht ist. Die­se lau­tet:

1885  —  1935
Peter Küp­per
Dem Grün­der der Fir­ma
am Jubi­lä­ums­ta­ge
in Treue gewid­met
von sei­nen dank­ba­ren
Mit­ar­bei­tern”


Die Gedenk­ta­fel

Nach dem Tod des Grün­ders über­nahm die lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin Bern­har­di­ne Zim­mer­mann gemein­sam mit den Fami­li­en Dr.Merkert und Dr.Kaulen die Fir­ma, die sich im Zwei­ten Welt­krieg zum größ­ten Mili­tär­müt­zen­her­stel­ler Deutsch­lands ent­wi­ckel­te. Im Jahr 1960 begann die Fir­ma in Ver­bin­dung mit einer Grup­pe bel­gi­scher Bas­ken­müt­zen­her­stel­ler Bas­ken­müt­zen für den deut­schen Markt her­zu­stel­len und füg­te dem Fir­men­na­men die Abkür­zung “Code­ba” hin­zu, was für “Com­pa­nie deut­scher Bas­ken­müt­zen­her­stel­ler” stand. 1985 konn­te die Fir­ma ihr 100jähriges Jubi­lä­um fei­ern.3 Spä­tes­tens im Jahr 2000 geriet die Fir­ma in Tur­bu­len­zen, ein Sanie­rungs­pro­gramm wur­de der 47köpfigen Beleg­schaft am 23.02.2000 vor­ge­stellt. Das Betriebs­ge­län­de wur­de auf­ge­ben4und 2003 abge­ris­sen.5


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK S. 316.
  2. http://www.ronsdorf-wirkt.de/geschichte von 1875 bis 1899.html
  3. RMK S. 316.
  4. http://www.ronsdorf-wirkt.de/geschichte 2000 bis 2005.html
  5. Ein­trag zum 03.03.2003 auf: http://www.ronsdorf-wirkt.de/geschichte 2000 bis 2005.html