Standbild der Euterpe

 Von die­ser Skulp­tur exis­tiert kei­ne bekann­te Abbil­dung.

Nach­dem im Jahr 1893 der Elber­fel­der Kauf­mann und Mäzen Lud­wig (Lou­is) von Lili­en­thal (*1828) gestor­ben war, ver­mach­ten sei­ne Erben dem Elber­fel­der Ver­schö­ne­rungs­ver­ein aus dem reich­hal­ti­gem Kunst­schatz des Ver­stor­be­nen ein Stand­bild der Euter­pe aus Zink­guß. Euter­pe (griech.: die Freu­den­spen­den­de) war die Muse der lyri­schen Poe­sie und des Gesangs und wird meist mit einer Flö­te dar­ge­stellt. Das Stand­bild wur­de in der Nähe des Böh­ler Hofes in der Nähe des dama­li­gen Stein­bruchs in der Anla­ge der Frie­dens­hö­he auf­ge­stellt.
Lud­wig von Lili­en­thal führ­te nach dem Tod sei­nes Schwie­ger­va­ters Carl Seyd die “Hand­lung für eng­li­sche, fran­zö­si­sche und Schwei­zer Manu­fak­tur­wa­ren” an der Ecke Wall und Schlös­sers­gas­se. Auf sei­nem Anwe­sen auf der Klu­ser Höhe führ­te er ein gast­frei­es Haus, in dem unter ande­rem der Maler Richard Seel und der Bild­hau­er Paul Dis­sel­hoff arbei­te­ten.
Wann und war­um das Stand­bild ent­fernt oder zer­stört wur­de, ist unbe­kannt und ver­liert sich im Dun­kel der Geschich­te.1

Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK, S. 86.