Ehrentafel für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Bankhauses von der Heydt, Kersten & Söhne

Von die­ser Gedenk­ta­fel ist kei­ne Abbil­dung bekannt.

Im August/September 1922 weih­te man im Bank­haus von der Heydt, Kers­ten & Söh­ne am Neu­markt in Elber­feld die Ehren­ta­fel für die gefal­le­nen Ange­stell­ten des Ers­ten Welt­kriegs ein. Im Gene­ral-Anzei­ger wur­de am 9. August 1922 die Tafel wie folgt beschrie­ben:


Im Bank­haus von der Heydt, Kers­ten & Söh­ne ist vor eini­ger Zeit eine Ehren­ta­fel für die im Welt­krieg gefal­le­nen Ange­stell­ten der Fir­ma ange­bracht wor­den. Sie gehört neben den Cleff’schen Gedenk­ta­feln unstrei­tig zu den schöns­ten und wür­digs­ten die­ser Art in unse­rer Stadt. Das Werk, das von der Hand des Pro­fes­sor Gra­seg­ger in Köln model­liert wur­de, besteht im wesent­li­chen aus einer Plat­te von grau­em Mar­mor, auf der die schlich­te Bron­ze­ta­fel mit dem Namen, Todes­jahr und Ruhe­stät­ten der Gefal­le­nen ruht. Die erha­be­ne dün­ne Schrift ist edel und deko­ra­tiv gehal­ten. Von gro­ßer, ruhi­ger Wir­kung ist das Hoch­re­li­ef eines kni­en­den Jüng­lings im abschlie­ßen­den obe­ren Halb­rund.“1


Beim Luft­an­griff auf Elber­feld in der Nacht auf den 25. Juni 1943 wur­de das Gebäu­de und mit ihm die Ehren­ta­fel zer­stört.2


Das Gebäu­de des Bank­hau­ses von der Heydt-Kers­ten und Söh­ne am Neu­markt wur­de nach dem Zwei­ten Welt­krieg nach dem his­to­ri­schen Vor­bild wie­der errich­tet. Heu­te steht hier das Gebäu­de der Com­merz­bank zwi­schen Kers­ten­platz und Neu­markt. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 11.9.1 (Bild ergänzt am 22.11.2012)

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


 

Fußnoten:

  1. zitiert nach RMK, S. 219.
  2. RMK, S. 219.