Schützenfigur im Schützenbrunnen

Der Schüt­zen­bru­nenn auf eine Foto­gra­fie. Ent­nom­men aus: Gene­ral-Anzei­ger vom 14. Sep­tem­ber 1935.

Anfang April 1930 wur­de auf dem Brun­nen im Pavil­lon an der Ecke Flens­bur­ger Straße/Paradestraße eine Schüt­zen­fi­gur des Bild­hau­er Wil­helm Koop­mann auf­ge­stellt. Der Brun­nen selbst bestand bereits seit 1928. Mit dem Ein­ver­ständ­nis des Nord­ost­städ­ti­schen Bür­ger­ver­ein und der Stadt­ver­wal­tung hat­te Koop­mann die Figur als Schüt­zen mit Feder­hut, Rock, Gewehr und Patro­nen­ta­sche gestal­tet, da auf dem Platz der Repu­blik frü­her Schüt­zen­fes­te gefei­ert wur­den und auch die nahe Husu­mer Stra­ße damals noch Schüt­zen­stra­ße hieß. Wie lan­ge die Figur auf dem Brun­nen exis­tier­te, ist unklar. Mög­li­cher­wei­se fiel sie einer Mate­ri­al­samm­lung im Zwei­ten Welt­krieg zum Opfer oder wur­de auf ande­re Wei­se zer­stört oder ent­fernt.1


Die Schüt­zen­fi­gur von Wil­helm Koop­mann. Ent­nom­men aus: Ber­gisch-Mär­ki­sche-Zei­tung vom 12. April 1930

Heu­te ste­hen nur noch Pavil­lon und Brun­nen­scha­le, der Brun­nen ist ohne Funk­ti­on.


Der Brun­nen heu­te.

Auf dem Platz hin­ter dem Brun­nen wur­de 2003 ein Denk­mal zur Erin­ne­rung an den Kapp-Putsch auf­ge­stellt


Fußnoten:

  1. RMK S. 280.