Zufuhr

Die Skulp­tur

1996 errich­te­te die Wup­per­ta­ler Spar­kas­se zwi­schen der Bahn­hof­stra­ße und der Stra­ße Am Johan­nis­berg ein neu­es Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. An der Ecke Südstraße/Am Johan­nis­berg ent­stand der Ansaug­stut­zen für die Kli­ma­an­la­ge, der von einer Plas­tik ver­deckt wer­den soll­te. Die Aus­schrei­bung gewann der in Wup­per­tal leben­de und arbei­ten­de bri­ti­sche Künst­ler Tony Cragg. In sei­nem Wich­ling­hau­ser Ate­lier und mit Hil­fe des Düs­sel­dor­fer Kunst­gie­ßers Karl-Heinz Schmä­cke schuf er die acht Meter hohe und 8,5 Ton­nen schwe­re Skulp­tur “Zufuhr”, die am 6. Sep­tem­ber 1996  ein­ge­weiht wur­de. Die West­deut­sche Zei­tung schrieb:


Win­ter­im­pres­sio­nen

Run­de, orga­ni­sche For­men stan­den am Ende des Pro­zes­ses. Aus­ge­hend von einem durch die Kli­ma-Tech­nik vor­ge­ge­be­nen Radi­us in drei Meter Höhe — dort wo die Luft haupt­säch­lich ange­saugt wird — ver­jüngt sich die Plas­tik nach oben, biegt sich weich zu einem har­mo­ni­schem Pro­fil. Der Plas­tik­kör­per ist durch­bro­chen — 25 000 Löcher mit vier Zen­ti­me­ter Grö­ße sor­gen für eine Trans­pa­renz, las­sen die Plas­tik an Leich­tig­keit gewin­nen.“1

Über den Preis äußer­te sich die Spar­kas­se nicht.


Win­ter­im­pres­sio­nen

Win­ter­im­pres­sio­nen

Zufuhr” ist Teil des Skul­pu­ren­parks Johan­nis­berg.


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. Frank Ufer­kamp, Orga­ni­sche For­men set­zen neue Signa­le am Johan­nis­berg, in: WZ vom 7. Sep­tem­ber 1996.