Berliner Bär

Das Ber­li­ner Wap­pen­tier, der Bär, ziert den Gedenk­stein auf dem Ber­li­ner Platz.

Am 30. April 1971 wur­de um 15 Uhr auf dem Ber­li­ner Platz in Ober­bar­men der Ber­li­ner Bär vom Wup­per­ta­ler Bild­hau­er Fritz Ber­nuth ein­ge­weiht. Der “Ber­lin-Gedenk­stein” besteht aus hell­grau­em Gra­nit, ist 3,5 Meter hoch und 2,5 Ton­nen schwer. Zur Ein­wei­hung war eine Ber­li­ner Dele­ga­ti­on zu Gast, der Ber­li­ner Bezirks­bür­ger­meis­ter des Paten­stadt­teils Schö­ne­berg, Hans Kett­ler, nahm die Ein­wei­hung vor. Die Wup­per­ta­ler CDU war die­sem Akt fern­ge­blie­be­nen, das sie vier Tage zuvor in einer Abstim­mung über den Abriss das Mahn­mals zur Ber­li­ner Mau­er im Rat­haus unter­le­gen hat­te.

In sei­ner Ein­wei­hungs­re­de erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Gott­fried Gur­land, dass der Ber­li­ner Bär zwar eine künst­le­ri­sche Berei­che­rung des Plat­zes dar­stel­le, die­se aber hin­ter der poli­ti­schen Bedeu­tung zurück­tre­te, näm­lich der Tei­lung Ber­lins. Die Ber­li­ner wüss­ten bes­ser, was die Tei­lung bedeu­te und sie woll­ten kein Pathos, womit er Bezug zur Debat­te im Wup­per­ta­ler Rat­haus nahm.1

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK, S. 434