Nächstebrecker Blumenbrunnen

Der “Blu­men­brun­nen” im Nächs­te­bre­cker Bür­ger­park.

Es war der 13. Juni 1982, als im Nächs­te­bre­cker Bür­ger­park zwi­schen Wit­te­ner und Lin­der­hau­ser Stra­ße der soge­nann­te Blu­men­brun­nen ein­ge­weiht wur­de. Sowohl Park als auch der Blu­men­brun­nen waren mit den Mit­teln der sechs Nächs­te­bre­cker Ver­ei­ne geschaf­fen wor­den. 1979 begann man mit dem Bür­ger­park, 1982 mit den Arbei­ten am Blu­men­brun­nen, der von Dr. Ulrich Wit­zel ent­wor­fen wor­den war. Der zehne­cki­ge Beton­kü­bel, aus dem von Anfang an immer nur die Blu­men “spru­deln” soll­ten, hat einen Durch­mes­ser von drei Metern und soll­te an den zehn Sei­ten­flä­chen zehn Bron­ze­re­li­efs zur Nächs­te­bre­cker Geschich­te erhal­ten, 1984 wur­de aller­dings nur sechs nach Ent­wür­fen von Wit­zel rea­li­siert und bei der Glo­cken­gie­ße­rei Rin­ker in Sinn bei Her­born gegos­sen. Sie wur­den am 16. Sep­tem­ber die­ses Jah­res ein­ge­weiht. Die Bron­ze­ta­feln zei­gen fol­gen­de Sze­nen:1


Die­se Tafel zeigt den Bar­mer Löwen, der das Nächs­te­bre­cker Wap­pen in sei­nen Hän­den hält. Dazu der Schrift­zug “Wup­per­tal”.

Die­ses Reli­ef zeigt die Kohl­en­trei­ber, die von Hat­tin­gen ab 1784 die Wit­te­ner Stra­ße hin­un­ter durch Nächs­te­breck zogen. Im Hin­ter­grund ist die Schu­le am Hot­ten­stein zu sehen.

Die­se Tafel wur­de 2006 von Metall­die­ben ent­wen­det, aber vor der Ver­wer­tung sicher­ge­stellt.2


Weber­schiff­chen, Sheds und Garn­spu­len — auch in Nächs­te­breck waren Band­we­ber zu Hau­se.

Das Wap­pen im unte­ren lin­ken Teil der Bron­ze­ta­fel ver­rät das The­ma: Der MGV Bra­cken und der Hot­ten­stei­ner Kir­chen­chor wer­den hier vor­ge­stellt.

Ret­ten, Löschen, Ber­gen, Schüt­zen — eine Denk­mal für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr.

Die­se Tafel wur­de 2006 eben­falls gestoh­len und spä­ter ersetzt.3


So vie­le Kreu­ze auf einem Bild — hier geht es um das evan­ge­li­sche und katho­li­sche Gemein­de­le­ben, aber auch um das Ster­ben in Nächs­te­breck.

Die vier feh­len­den Tafeln soll­ten Hand­werk und Sport, die Volks­schu­le Wit­te­ner Str. und die Opfer der Welt­krie­ge the­ma­ti­sie­ren.4

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK, S. 486 f..
  2. Nele Cent, Bron­ze-Tafel stammt vom Blu­men­brun­nen, in: WZ vom 9. März 2006.
  3. Nele Cent, Bron­ze-Tafel stammt vom Blu­men­brun­nen, in: WZ vom 9. März 2006.
  4. RMK, S. 486 f..