Friedenspfahl an der Alten Reformierten Kirche


Am Volks­trau­er­tag im Jah­re 1986, es war der 16. Novem­ber, wur­de an der Alten Refor­mier­ten Kir­che — heu­te eher als City-Kir­che bekannt — auf dem Kirch­platz ein Frie­dens­pfahl auf­ge­stellt. Ange­regt hat­te dies der Stu­dent Hiro­ki Taka­ha­shi, der den Kon­takt zwi­schen der Super­in­ten­den­tur und der Gesell­schaft “Gebet für den Welt­frie­den” (Socie­ty of Pray­er for World Peace) her­ge­stell­te hat­te. Die Frie­dens­pfäh­le sind Sym­bol der Gesell­schaft, die vom Japa­ner Masa­hi­sa Goi gegrün­det wur­de und sich als eine unab­hän­gig von Poli­tik und Reli­gi­on bestehen­de spi­ri­tu­el­le Frie­dens­be­we­gung bezeich­net. Der Frie­dens­pfahl ist vier­eckig, zwei Meter hoch und besteht aus Glas­fa­ser. In japa­ni­scher, eng­li­scher, rus­si­scher und deut­scher Spra­che ver­kün­det er schlicht:



Möge Frie­den auf Erden sein”

Hiro­ki Taka­shi ver­las bei der Ein­wei­hung in Stell­ver­tre­tung der Gesell­schaft eine Bot­schaft, in der die Bestim­mung des Pfahls genannt wur­de, näm­lich eine bestän­di­ge Mah­nung zum Frie­den zu sein.1



Ein wei­te­rer Frie­dens­pfahl steht an der Alten Fär­be­rei in Ober­bar­men.


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK S. 519.