Gedenktafel am Mittelpunkt Wuppertals

Wup­per­tal ist poly­zen­trisch, liegt zum Groß­teil in einem lang­ge­streck­ten, engen Tal und ist auch sonst kei­ne nor­ma­le Stadt. Dar­an erin­nert seit dem 12. August 2009 eine Gedenk-/Er­klär­ta­fel, die anläß­lich der som­mer­li­chen Wan­der­ge­sprä­che mit Ober­bür­ger­meis­ter Peter Jung auf­ge­stellt wur­de. Sie kenn­zeich­net den geo­gra­phi­schen Mit­tel­punkt der Stadt; mit­ten im Bar­mer Wald am Ende der Busch­stra­ße.1


Der wohl grüns­te Mit­tel­punkt einer deut­schen Groß­stadt.

Geo­gra­phi­sche Koor­di­na­ten:
öst­li­che Län­ge: 7° 10′ 08,24″
nörd­li­che Brei­te: 51° 15′ 02,97″

UTM-Koor­di­na­ten (ETRS 89):
Rechts­wert: 32372215,0
Hoch­wert: 5679310,7

Höhe über NHN: 236,3 Meter.


Die Tafel im Detail.

Neben einem Kar­ten­aus­schnitt wird noch das Berech­nungs­ver­fah­ren erläu­tert:

Sie befin­den sich am Mit­tel­punkt Wup­per­tals, der über auf­wän­di­ge Berech­nungs­me­tho­den durch die Stadt Wup­per­tal (Res­sort Ver­mes­sung, Katas­ter­amt und Geo­da­ten) ermit­telt und nun auch in der Natur mar­kiert wur­de. Die­ser phy­si­ka­li­sche Mit­tel­punkt Wup­per­tals wird bestimmt als Schwer­punkt der Stadt­flä­che. In die Berech­nung geht die Flä­che des Stadt­ge­bie­tes mit allen Koor­di­na­ten der Stadt­gren­ze ein. Die Stadt­flä­che wird rech­ne­risch in vie­le klei­ne Drei­ecke geteilt, deren Schwer­punk­te aus dem Schnitt­punkt der Sei­ten­hal­bie­ren­den berech­net wer­den. Aus die­sen Schwer­punk­ten wird ein gewich­te­tes Mit­tel gebil­det und damit der Flä­chen­schwer­punkt bestimmt. Wür­de man die Flä­che Wup­per­tals als ebe­ne Plat­te aus­schnei­den, könn­te die Flä­che im Schwer­punkt aus­ba­lan­ciert wer­den.”


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Kein Hetzbook mehr

Was mit Pegi­da begann und nun mit
Hei­denau einen wei­te­ren trau­ri­gen Höhe­punkt erreicht, ist Ras­sis­mus,
Rechts­ex­tre­mis­mus und Aus­län­der­feind­lich­keit in Deutsch­land. Es ist
hoch­gra­dig ent­täu­schend, wie die säch­si­sche und die Bun­des­re­gie­rung
dar­auf nicht reagiert oder es mit Homöo­pa­thie ver­sucht und es ist
erbärm­lich, wie die Poli­zei des demo­kra­ti­schen Rechts­staats mit einer
frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung sich unfä­hig zeigt, dem
wir­kungs­voll zu begeg­nen. Jedes Fuß­ball­spiel wird bes­ser bewacht als ein
rechts­ex­tre­mer Mob.

Aber das soll hier gar nicht das The­ma
sein, son­dern Face­book. Face­book „glänzt“ in die­sen Tagen rei­hen­wei­se
mit Bewei­sen, dass es Ras­sis­mus und auch Sexis­mus unter­stützt und
bil­ligt. Dafür sei­en an die­ser Stel­le zwei Arti­kel ange­fügt, der gro­ße
Rest ent­hält zu vie­le Spu­ren von Ras­sis­mus und wird des­we­gen nicht
ver­linkt.

Tho­mas Lücker­ath: Face­book, das Netz­werk mit dem Herz für Hass
Mor­wen­na Fer­rier: How to beat Insta­gram and Facebook’s fema­le nipp­le ban? Use male nipp­les ins­te­ad

Ich bin sehr froh, kei­nen pri­va­ten Face­book-Account zu haben. Der Face­book-Account
für die­sen Blog und für Tal-Journal.net, über den ich neue
Ein­trä­ge direkt geteilt habe, wird nun gelöscht. Ich will in keins­ter
Wei­se mit Hetz­book ver­bun­den sein. Da das per­fi­de Netz­werk dies nicht
direkt ermög­licht, wird das erst in 14 Tagen der Fall sein kön­nen, ich
habe die Löschung ein­ge­lei­tet.

Wer dem Blog über Face­book folgt, kann dies alter­na­tiv per Goog­le+, RSS-Feed, Twit­ter, Mail oder über Wuppertalblogs.de tun.

Gedenktafel Bahnbetriebswerk Langerfeld

Die bei­den Tor­pfos­ten als Über­rest des Bahn­be­triebs­werks. Im Hin­ter­grund Fern- und S-Bahn-Glei­se der Gegen­wart.

Zwei Tor­pfos­ten und ein 2005 vom Bür­ger­ver­ein Lang­er­feld restau­rier­tes Schild, mehr ist es nicht, was vom Bahn­be­triebs­werk Lang­er­feld übrig geblie­ben ist. Seit wann genau das Ensem­ble an der Koh­len­stra­ße steht, ist nicht bekannt. Das ab 1910 als Ersatz für die Anla­gen am Ober­bar­me­ner Bahn­hof errich­te­te Bahn­be­triebs­werk bestand aus zwei gro­ßen Halb­rund­schup­pen, einer Bekoh­lungs­an­la­ge und einer Kran­an­la­ge zum Ent­schla­cken der Dampf­loks. Zusam­men mit den Bahn­be­triebs­wer­ken in der Stein­beck in Elber­feld und in Voh­win­kel bespann­ten die Loks des Wer­kes Lang­er­feld die Züge des Nah­ver­kehrs in und um Wup­per­tal.



1964 wur­de das Bahn­be­triebs­werk geschlos­sen, nach­dem die Elek­tri­fi­zie­rung den Ein­satz der Dampf­lo­ko­mo­ti­ven obso­let gemacht hat­te. Die Schup­pen dien­ten aber noch zum Unter­stel­len von Mate­ri­al und Loks, die nicht mehr im akti­ven Dienst waren. Anfang der 1980er Jah­re wur­den die Gebäu­de abge­ris­sen, mit der Ein­füh­rung der S-Bahn wur­den die Tras­sen­ver­läu­fe in Lang­er­feld geän­dert, sodass sich die Lage des Bahn­be­triebs­werks vor Ort nicht mehr gut rekon­stru­ie­ren lässt.1 Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen und his­to­ri­sche Auf­nah­men fin­det man auf bahnen-wuppertal.de


Gedenktafel zur Anbringung der 30.000 Straßenlampe

Die wohl unschein­bars­te Gedenk­ta­fel Wup­per­tals.

Das klei­ne Schild, das man wohl eher augen­zwin­kernd eine Gedenk­ta­fel nen­nen kann, befin­det sich unter­halb einer Lam­pe in der Bar­mer Innen­stadt, wo die Adolf-Roeder-Gas­se den Werth und die Gemar­ker Kir­che ver­bin­det. Es ver­kün­det schlicht:



Heu­te ver­fügt das Stadt­ge­biet von Wup­per­tal über ca. 31.300 Stra­ßen­leuch­ten an ca. 29.320 Stand­or­ten.1


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Heinz-Schwaffertz-Gedenktafel

Die Gedenk­ta­fel in der Heinz Schwaf­fertz-Are­na.

Am 2. Novem­ber 2008 weih­te Ober­bür­ger­meis­ter Peter Jung am Ver­eins­heim des Sport­plat­zes an der Rie­del­stra­ße in Sud­berg eine Gedenk­ta­fel des dort behei­ma­ten SSV 07 Sud­berg ein, die an den lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den und Mäzen Heinz Schwaf­fertz erin­nert.1 Die­ser war im Sep­tem­ber 2008 nach lan­ger Krank­heit gestor­ben.2Schwaf­fertz lei­te­te den Ver­ein seit 1989 und sorg­te dafür, dass sich die Sud­ber­ger in der Lan­des­li­ga eta­blier­ten und auch 2002 den moderns­ten Kunst­ra­sen­platz der Stadt erhiel­ten. Wie die Mar­mor-Gedenk­ta­fel ver­rät, trägt der Platz nun sei­nen Namen:


Die Gedenk­ta­fel.

Heinz Schwaf­fertz
Are­na
Rie­del­stras­se
1. Vor­sit­zen­der
des SSV 07 e.V. Sud­berg
1989–2008
Er leb­te für sei­nen Ver­ein.”



Denkmal für Willy und Gerda Wehrmann

Das Denk­mal-Ensem­ble.

Seit 2005 — das genaue Datum ist nicht bekannt — erin­nert ober­halb des Refor­mier­ten Gemein­de­stif­tes an der Blank­stra­ße ein Grab­stein an das Ehe­paar Wil­ly und Ger­da Wehr­mann. Deren Stif­tung unter­stützt bis heu­te die Arbeit des Gemein­de­stifts. 1 Neben dem Grab­stein wur­de noch eine Gedenk­ta­fel mit Foto­gra­fi­en und Lebens­da­ten der bei­den Stif­ter ange­bracht.


Die Gedenk­ta­fel

Gegen­über befin­det sich das Denk­mal für Wil­ly und Sel­ma Blank.


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


 

Denkmal für Willy und Selma Blank

Das Denk­mal

Ober­halb des Refor­mier­ten Gemeind­stif­tes in Elber­feld fin­den sich zwei Denk­mä­ler, deren Gestalt  eher an Grab­mä­ler auf Fried­hö­fen erin­nern. Und in der Tat, das Denk­mal zur Erin­ne­rung an die Stif­ter des Grund­stü­ckes des Gemein­de­stif­tes, Wil­ly und Sel­ma Blank (geb. de Weerth), stammt vom refor­mier­ten Fried­hof an der Hoch­stra­ße und wur­de dort nach dem Tod Wil­ly Blanks im Jahr 1907 errich­tet. Im August 1996 wur­de das Grab­mal als Denk­mal auf das Gelän­de des Stif­tes ver­setzt, zum Tag des Denk­mals 2003 ergänz­te das Refor­mier­te Gemein­de­stift eine Tafel mit dem Bescheid über die Ein­tra­gung in die Denk­mal­lis­te der Stadt Wup­per­tal.


Die Gedenk­ta­fel

Wil­ly Blank starb am 14. April 1907 bei einem Kur­auf­ent­halt in Mon­treux. Er war 25 Jah­re Stadt­ver­ord­ne­ter in Elber­feld gewe­sen, Mit­glied des Bezirks­aus­schus­ses, Mit­glied des Pro­vin­zi­al­land­ta­ges, Mit­glied im Ver­wal­tungs­rat der Ber­gisch-Mär­ki­schen Bank, Vor­stands­mit­glied des Kunst- und Muse­ums­ver­eins und akti­ves Mit­glied der refor­mier­ten-evan­ge­li­schen Gemein­de. Die Blank­stra­ße am Gemein­de­stift trägt sei­nen Namen.

Gegen­über erin­nert ein (Grab-)Denkmal an das Ehe­paar Wehr­mann.



Johannes-Schornstein-Denkmal

Das Denk­mal

Auf dem Refor­mier­ten Fried­hof an der Hoch­stra­ße steht in Mit­ten der Grä­ber und zuwei­len impo­san­ten Grab­stät­ten ein Grab­mal, das zugleich Denk­mal zu sei­en scheint. Ein Block mit Dach, Andeu­tung eines Tem­pels mit Säu­len, Reli­ef­pla­ket­te und Lor­beer­kranz aus Sand­stein.  Die Wid­mung ver­rät, dass es kein gewöhn­li­ches Grab­mal ist:


Die Vor­der­sei­te

Dem
Musik-Direc­tor
Johan­nes
Schorn­stein
der
Gesang-Ver­ein
zu
Elber­feld”

Auf der Rück­sei­te steht:

Joh. Schorn­stein
geb. 1. Febr 1789
gest. 1. Dez. 1853

Grün­de­te am 1. Dez.
1811 den Gesang-Ver-
ein zu Elber­feld und
lei­te­te den­sel­ben bis zu
sei­nem Hin­schei­den.

Die Rück­sei­te

Johan­nes Schorn­stein sei für die musi­ka­li­schen Belan­ge Wup­per­tals von größ­ter Bedeu­tung gewe­sen, urteil­te Paul Greef 1954. 1811 grün­de­te der aus Kas­sel stam­men­de Musi­ker den “Mus­ka­li­schen Ver­ein zur Pfle­ge des Chor­ge­sangs”, den er gemein­sam mit Musik­leh­rer Sas­se lei­te­te. Die ers­ten Auf­füh­run­gen behan­del­ten 1812 das Stück “Jah­res­zei­ten”, Haydns C-Dur Mes­se und die “Schöp­fung”. 1813, in den poli­ti­schen Wir­ren des Endes der “Fran­zo­sen­zeit” im Ber­gi­schen Land, lös­te sich der Ver­ein auf. 1814 wur­de der Elber­fel­der Gesang­ver­ein gegrün­det, den Schorn­stein 1815 über­nahm. Eine Auf­füh­rung der “Schöp­fung” erhielt 1817 gro­ße Reso­nanz und 1820, 1823 und 1827 fan­den in Elber­feld die nie­der­rhei­ni­schen Musik­fes­te statt. Anschlie­ßend wur­den die­se zu groß für die Mög­lich­kei­ten der Stadt. 1850 über­nahm Johan­nes Schorn­stein auch die Lei­tung des Instru­men­tal­ver­eins, auch der Elber­fel­der Lie­der­ta­fel stand er vor. Als Johan­nes Schorn­stein 1853 starb, über­nahm sein Sohn Her­mann die Lei­tung des Elber­fel­der Gesang­ver­eins. Aus die­sem ging 1861 die “Kon­zert­ge­sell­schaft” her­vor, die heu­te noch als Kon­zert­ge­sell­schaft Wup­per­tal besteht.1


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


 

Gedenktafel für die Gefallenen der evangelischen Gemeinde Vohwinkel

In der Vor­hal­le der evan­ge­li­schen Kir­che in Voh­win­kel wur­den nach dem Ers­ten Welt­krieg Gedenk­ta­feln mit den Namen der Gefal­le­nen Gemein­de­mit­glie­dern ange­bracht.1 Im Rah­men der Kir­chen­re­no­vie­rung um 1990 wur­den die­se ent­fernt.2 Bil­der und wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind bis­lang nicht bekannt.

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te