Torso

Wuppertal | 18.08.11 | Elberfeld | Torso Viktoriastr.
Ein his­to­ri­sches Bild aus dem Jahr 2011

2005 erschuf der ehe­ma­li­ge Leh­rer Joa­chim Fries, der sich in sei­ner Frei­zeit als Künst­ler betä­tigt, für sei­nen Nach­barn eine Skulp­tur aus Metall, die er “Tor­so” nann­te. Zeit­nah wur­de im Herbst 2009 auf dem Paul-Als­berg-Platz im Bril­ler Vier­tel nahe des Wohn­hau­ses von Fries eine Buche von der Stadt gefällt. In einer “über­mü­ti­gen” Akti­on mon­tier­te Fries mit sei­nem Nach­barn die Ste­le auf den Stumpf der Buche und brach­te auch eine klei­ne Pla­ket­te an. Obwohl Fries damit rech­ne­te, dass die Ste­le bald ent­fernt wer­den wür­de oder die Stadt auf ande­re Art dage­gen vor­ge­hen wür­de, stand sie unan­ge­tas­tet an ihrem Stand­ort bis zum Jahr 2015. In die­sem Jahr fand die Ste­le ihren ursprüng­lich ange­stamm­ten Platz im Gar­ten des Nach­barn, nach­dem Fries bei sei­nen regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len fest­ge­stellt hat­te, dass die Stand­fes­tig­keit der Skulp­tur im Baum­stamm auf­grund des mor­schen Hol­zes nicht mehr gewähr­leis­tet war.1


Wuppertal | 18.08.11 | Elberfeld | Torso Viktoriastr.
Die Pla­ket­te

Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Gedenktafel für eine britische Bomberbesatzung

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Die klei­ne Gedenk­ta­fel am Weg von Schöl­ler Rich­tung Grui­ten.

Im Juni 2016 wur­de im Wald an der Düs­sel in Schöl­ler, 150 Meter von der Stadt­gren­ze zu Mett­mann ent­fernt, eine Gedenk­ta­fel auf­ge­stellt, die einer­seits gewöhn­lich und ander­seits eher unge­wöhn­lich ist. Gewöhn­lich, weil sie sich in die Rei­he der Krie­ger­denk­mä­ler ein­reiht, die seit Jahr­zehn­ten errich­tet wer­den, beson­ders für den Ers­ten und Zwei­ten Welt­krieg. Unge­wöhn­lich, weil sie feind­li­che Sol­da­ten ehrt und nicht die Sol­da­ten der eige­nen Nati­on und dies zwei­spra­chig.1


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Die Gedenk­ta­fel.

Urhe­ber ist Mar­cel Lee­sar, der ehren­amt­lich für das LVR-Amt für Boden­denk­mal­pfle­ge arbei­tet und die Geschich­te des hier abge­stürz­ten bri­ti­schen Bom­bers recher­chiert hat. Nach einem Hin­weis eines Augen­zeu­gen hat­ten er und sei­ne Mit­strei­ter den Absturz­ort unter­sucht, anhand von Trüm­mer­tei­len und dar­auf ent­hal­te­nen Num­mern und Kenn­zei­chen die Maschi­ne iden­ti­fi­ziert, in Archi­ven recher­chiert, Augen­zeu­gen befragt und Kon­takt zu den Fami­li­en der Flie­ger auf­ge­nom­men. Die sie­ben Mann der Besat­zung des Lan­cas­ter Bom­bers befan­den sich am 22. Mai 1944 auf dem Rück­weg von einem Angriff auf Dort­mund und wur­den von deut­scher Flak oder Nacht­jä­gern atta­ckiert und getrof­fen. Die Maschi­ne stürz­te ab, der Fall­schirm ret­tet zwei Mann, die in deut­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft kamen, die ande­ren fünf star­ben.2

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt und zur Publi­ka­ti­on: http://lancasterbomber.de


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Wassertreppe am Elisenturm

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Die Was­ser­trep­pe mit Blick auf die Gewächs­häu­ser und, nicht zu sehen, das Fried­rich-Ebert-Denk­mal.

Im Rah­men der Regio­na­le 2006 wur­de die Stadt­gärt­ne­rei auf der Hardt, die bereits 2003 aus Kos­ten­grün­den geschlos­sen wer­den muss­te, abge­ris­sen und der Bereich neu­ge­stal­tet. Neben den drei glä­ser­nen Schau­ge­wächs­häu­sern des Bota­ni­schen Gar­tens ent­stand auf dem neu­en Platz zwi­schen Eli­sen­turm, Oran­ge­rie und den Gewächs­häu­sern eine Was­ser­trep­pe, die eine gro­ße Freu­de für beson­ders die ganz jun­gen Wup­per­ta­ler dar­stellt.1


Posi­ti­on des Brun­nens auf der Kar­te


Pingiunale

Der Pinguin des Gymnasiums Bayreuther Straße
Der Pin­gu­in des Gym­na­si­ums Bay­reu­ther Stra­ße

2006 wur­de der Zoo­lo­gi­sche Gar­ten Wup­per­tal 125 Jah­re alt. Der Zoo-Ver­ein orga­ni­sier­te zum Zoo Jubi­lä­um die soge­nann­te Pin­gui­na­le; 200 Kunst­stoff Pin­gui­ne von 1,80 Metern Höhe konn­ten als Roh­lin­ge gekauft und indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den. Vom 1. April 2006 stan­den sie bei ihren 175 Spon­so­ren und fuh­ren dann am 19. August mit der Schwe­be­bahn in den Zoo und nah­men an einer acht­wö­chi­gen Para­de teil. Anschlie­ßend wur­den sie den Pin­gui­nis­ten zurück­ge­ge­ben und ste­hen noch heu­te zahl­reich im Stadt­bild Wup­per­tals.1


Der Pinguin der Barmenia Versicherung
Der Pin­gu­in der Bar­me­nia Ver­si­che­rung

Eine voll­stän­di­ge Doku­men­ta­ti­on der Pin­gui­ne bie­tet http://www.herberts-eisenbahnbilder.de


Da dies ein dezen­tra­les Kunst­werk ist, gibt es kei­nen Link zur Kar­te


Grosser Gong

Der "Grosse Gong" von Friedrich Werthmann. Die kleine gläserne Tafel am rechten Bildrand enthält folgenden Text: " "Grosser Gong" von Friedrich Werthmann 1986 WVZ 548
Der “Gros­se Gong” von Fried­rich Werth­mann. Die klei­ne glä­ser­ne Tafel am rech­ten Bild­rand ent­hält fol­gen­den Text: “Gros­ser Gong” / von / Fried­rich Werth­mann  / 1986 / WVZ 548

Nach­dem das Ver­wal­tungs­haus in Rons­dorf zwi­schen 2005 und 2007 erneu­ert wur­de, war dort kein Platz mehr für das Reli­ef Rons­dorf von Fried­rich Werth­mann. Der Künst­ler nahm sein Werk zurück und stif­te­te statt­des­sen das Kunst­werk “Gros­ser Gong” für den Ein­gangs­be­reich des Trep­pen­hau­ses.1


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Relief Ronsdorf

Foto: Elias Monhof, Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Fotostudio Monhof
Foto: Eli­as Mon­hof, Ver­wen­dung mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Foto­stu­dio Mon­hof

Das neue Rons­dor­fer Ver­wal­tungs­haus bekam 1960 im Rah­men von “Kunst am Bau” ein Kunst­werk aus Rema­nit an der Außen­fas­sa­de. Der Künst­ler, der Düs­sel­dor­fer Fried­rich Werth­mann, hat­te sich im Wett­be­werb der Stadt mit sei­nem Werk “Reli­ef Rons­dorf” gegen Fritz Ber­nuth und E. Ober­hoff aus Wup­per­tal und Prof. Har­tung aus Ber­lin durch­ge­setzt. Das Werk hat die Maße 140 x 300 x 30cm und zeigt eine dyna­mi­sche Bewe­gungs­form in Form eines Drei­ecks. Den Hin­ter­grund stell­te die Wand aus römi­schen Tra­ver­tin.1

Als Ende 2005 das Ver­wal­tungs­haus auf­grund bau­li­cher Män­gel, man­geln­der Bar­rie­re­frei­heit und ver­al­te­ter Aus­stat­tung abge­ris­sen und durch einen Neu­bau ersetzt wur­de,2 nahm Werth­mann das Werk, das im Volks­mund den Namen “Vogel­schwarm“3 abbe­kom­men hat­te, wie­der zurück und stif­te­te statt­des­sen die Plas­tik “Gro­ßer Gong” für das Trep­pen­haus.4

Wei­te­re Bil­der aus Rons­dorf zu jener Zeit fin­den sich in die­sem Bei­trag bei Njuuz.de


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Hallo Welt!

Unter die­ser Über­schrift beginnt für gewöhn­lich der ers­te Word­Press-Ein­trag, und in der Tat, dies ist einer. Denkmal-Wuppertal.de ist umge­zo­gen von Blog­ger zu Word­Press. Es sieht nicht wirk­lich anders aus und soll­te nun auch alles funk­tio­nie­ren. Falls ein Link nicht geht oder etwas ande­res nicht stimmt, bit­te ich um Nach­richt in den Kom­men­ta­ren oder per Mail.