Der Spaziergang

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Die Skulp­tur

Am 17. März 1998 wur­de beim Mer­ce­des- Benz am Deut­schen Ring in der Var­res­beck die Bron­ze-Skulp­tur “Der Spa­zier­gang” der Wup­per­ta­ler Bild­haue­rin Chris­ta Bre­mer ent­hüllt. Sie stellt  “schwung­vol­le Gemein­sam­kei­ten und ein Zusam­men­wir­ken der Fami­lie dar.” Mut­ter, Vater und Kind sind in abs­tra­hier­ter Form in gemein­sa­mer Man­tel­um­hül­lung dar­ge­stellt. Die Figur wur­de in der Kunst­gie­ße­rei Kittl gegos­sen.1


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Wurzel allen Übels

Sammlung Historisches Zentrum, 010/12/87
Samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum, 010/12/87

Am 7. Novem­ber 1969 wur­de auf einer Ver­kehrs­in­sel auf dem Robert-Daum-Platz vom Karos­se­rie­schlos­ser Franz Przy­go­da eine Plas­tik auf­ge­stellt, die er “Wur­zel allen Übels” getauft hat­te. Er hat­te als Mit­ar­bei­ter der Elber­fel­der Post auf dem werks­ei­ge­nen Schrott­platz an der Vieh­hof­str. unter­schied­lich gekrümm­te Rohr­tei­le zusam­men­ge­schweißt und auf eine aus­ran­gier­te Kupp­lungs­schei­be gestellt. Da die Roh­re vor allem Aus­puff­roh­re waren, die damals die Abga­se unge­fil­tert in die Luft blie­sen, kam die Plas­tik zu ihrem Namen. Nach­dem Przy­go­da die Plas­tik vor der Oper und vor dem Schau­spiel­haus aus­pro­biert hat­te, wur­de sie von Kol­le­gen gelb gefärbt, nach­dem sie eini­ge Zeit auf dem Post­hof gestan­den hat­te. Nach einer Zeit in sei­ner Woh­nung stell­te Przy­go­da die Plas­tik dann auf einem von Sträu­chern umge­be­nen Ent­lüf­tungs­schacht am Robert-Daum-Platz auf. Nach­dem sie im Juli 1970 vom Gar­ten- und Forst­amt wegen man­geln­der Ver­an­ke­rung sicher­ge­stellt wor­den war, durf­te Przy­go­da sie dann frisch gestri­chen und fest ver­an­kert mit städ­ti­scher Erlaub­nis auf­stel­len. Ca. 1975 wur­de sie, ver­mut­lich von Przy­go­da selbst, ohne Ankün­di­gung durch eine eben­falls gel­be Plas­tik aus Band­ei­sen ersetzt. Bei­de Plas­ti­ken exis­tie­ren heu­te nicht mehr, ihr Ver­bleib ist unbe­kannt.1


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Gedenktafel zur ersten urkundlichen Erwähnung Cronenbergs

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Der alte Cro­nen­ber­ger Bahn­hof am Ende der Sam­ba­tras­se.

Am 19. April 2013 wur­den am alten Cro­nen­ber­ger Bahn­hof, heu­te im Besitz der Spe­di­ti­on Digass, zwei Metall-Tafeln auf­ge­stellt, die einst im Cro­nen­ber­ger Alten­heim zu Hau­se waren. Sie erin­ner­ten an einen alten Baum, der 1982 dem Bau des Alten­heims wei­chen muss­te und an die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung Cro­nen­bergs. Als 2005 das Foy­er des Alten­heims umge­stal­tet wur­de, soll­ten die Tafeln ver­schrot­tet wer­den. Harald Bie­de­bach und der Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­ein sicher­ten die Tafeln und lager­ten sie ein. Nach­dem sich Digass-Chef Karl-Wer­ner Gass bereit erklär­te, die Tafeln auf­zu­stel­len, fan­den sich mit Fir­ma Gis­bert Krä­mer, Jochen Rade­ke, Inha­ber des Stahl­han­dels Juli­us Greis KG, und dem Maler­be­trieb Tesche Spon­so­ren, die die Tafeln auf­ar­bei­te­ten und für den Auf­en­halt im Frei­en prä­pa­rier­ten.1


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Die Tafel am Lager­haus der Spe­di­ti­on.

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Die Tafel mit Baum und Gedicht am Bahn­hof

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Torso

Wuppertal | 18.08.11 | Elberfeld | Torso Viktoriastr.
Ein his­to­ri­sches Bild aus dem Jahr 2011

2005 erschuf der ehe­ma­li­ge Leh­rer Joa­chim Fries, der sich in sei­ner Frei­zeit als Künst­ler betä­tigt, für sei­nen Nach­barn eine Skulp­tur aus Metall, die er “Tor­so” nann­te. Zeit­nah wur­de im Herbst 2009 auf dem Paul-Als­berg-Platz im Bril­ler Vier­tel nahe des Wohn­hau­ses von Fries eine Buche von der Stadt gefällt. In einer “über­mü­ti­gen” Akti­on mon­tier­te Fries mit sei­nem Nach­barn die Ste­le auf den Stumpf der Buche und brach­te auch eine klei­ne Pla­ket­te an. Obwohl Fries damit rech­ne­te, dass die Ste­le bald ent­fernt wer­den wür­de oder die Stadt auf ande­re Art dage­gen vor­ge­hen wür­de, stand sie unan­ge­tas­tet an ihrem Stand­ort bis zum Jahr 2015. In die­sem Jahr fand die Ste­le ihren ursprüng­lich ange­stamm­ten Platz im Gar­ten des Nach­barn, nach­dem Fries bei sei­nen regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len fest­ge­stellt hat­te, dass die Stand­fes­tig­keit der Skulp­tur im Baum­stamm auf­grund des mor­schen Hol­zes nicht mehr gewähr­leis­tet war.1


Wuppertal | 18.08.11 | Elberfeld | Torso Viktoriastr.
Die Pla­ket­te

Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Wassertreppe am Elisenturm

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Die Was­ser­trep­pe mit Blick auf die Gewächs­häu­ser und, nicht zu sehen, das Fried­rich-Ebert-Denk­mal.

Im Rah­men der Regio­na­le 2006 wur­de die Stadt­gärt­ne­rei auf der Hardt, die bereits 2003 aus Kos­ten­grün­den geschlos­sen wer­den muss­te, abge­ris­sen und der Bereich neu­ge­stal­tet. Neben den drei glä­ser­nen Schau­ge­wächs­häu­sern des Bota­ni­schen Gar­tens ent­stand auf dem neu­en Platz zwi­schen Eli­sen­turm, Oran­ge­rie und den Gewächs­häu­sern eine Was­ser­trep­pe, die eine gro­ße Freu­de für beson­ders die ganz jun­gen Wup­per­ta­ler dar­stellt.1


Posi­ti­on des Brun­nens auf der Kar­te


Pingiunale

Der Pinguin des Gymnasiums Bayreuther Straße
Der Pin­gu­in des Gym­na­si­ums Bay­reu­ther Stra­ße

2006 wur­de der Zoo­lo­gi­sche Gar­ten Wup­per­tal 125 Jah­re alt. Der Zoo-Ver­ein orga­ni­sier­te zum Zoo Jubi­lä­um die soge­nann­te Pin­gui­na­le; 200 Kunst­stoff Pin­gui­ne von 1,80 Metern Höhe konn­ten als Roh­lin­ge gekauft und indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den. Vom 1. April 2006 stan­den sie bei ihren 175 Spon­so­ren und fuh­ren dann am 19. August mit der Schwe­be­bahn in den Zoo und nah­men an einer acht­wö­chi­gen Para­de teil. Anschlie­ßend wur­den sie den Pin­gui­nis­ten zurück­ge­ge­ben und ste­hen noch heu­te zahl­reich im Stadt­bild Wup­per­tals.1


Der Pinguin der Barmenia Versicherung
Der Pin­gu­in der Bar­me­nia Ver­si­che­rung

Eine voll­stän­di­ge Doku­men­ta­ti­on der Pin­gui­ne bie­tet http://www.herberts-eisenbahnbilder.de


Da dies ein dezen­tra­les Kunst­werk ist, gibt es kei­nen Link zur Kar­te


Grosser Gong

Der "Grosse Gong" von Friedrich Werthmann. Die kleine gläserne Tafel am rechten Bildrand enthält folgenden Text: " "Grosser Gong" von Friedrich Werthmann 1986 WVZ 548
Der “Gros­se Gong” von Fried­rich Werth­mann. Die klei­ne glä­ser­ne Tafel am rech­ten Bild­rand ent­hält fol­gen­den Text: “Gros­ser Gong” / von / Fried­rich Werth­mann  / 1986 / WVZ 548

Nach­dem das Ver­wal­tungs­haus in Rons­dorf zwi­schen 2005 und 2007 erneu­ert wur­de, war dort kein Platz mehr für das Reli­ef Rons­dorf von Fried­rich Werth­mann. Der Künst­ler nahm sein Werk zurück und stif­te­te statt­des­sen das Kunst­werk “Gros­ser Gong” für den Ein­gangs­be­reich des Trep­pen­hau­ses.1


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Relief Ronsdorf

Foto: Elias Monhof, Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Fotostudio Monhof
Foto: Eli­as Mon­hof, Ver­wen­dung mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Foto­stu­dio Mon­hof

Das neue Rons­dor­fer Ver­wal­tungs­haus bekam 1960 im Rah­men von “Kunst am Bau” ein Kunst­werk aus Rema­nit an der Außen­fas­sa­de. Der Künst­ler, der Düs­sel­dor­fer Fried­rich Werth­mann, hat­te sich im Wett­be­werb der Stadt mit sei­nem Werk “Reli­ef Rons­dorf” gegen Fritz Ber­nuth und E. Ober­hoff aus Wup­per­tal und Prof. Har­tung aus Ber­lin durch­ge­setzt. Das Werk hat die Maße 140 x 300 x 30cm und zeigt eine dyna­mi­sche Bewe­gungs­form in Form eines Drei­ecks. Den Hin­ter­grund stell­te die Wand aus römi­schen Tra­ver­tin.1

Als Ende 2005 das Ver­wal­tungs­haus auf­grund bau­li­cher Män­gel, man­geln­der Bar­rie­re­frei­heit und ver­al­te­ter Aus­stat­tung abge­ris­sen und durch einen Neu­bau ersetzt wur­de,2 nahm Werth­mann das Werk, das im Volks­mund den Namen “Vogel­schwarm“3 abbe­kom­men hat­te, wie­der zurück und stif­te­te statt­des­sen die Plas­tik “Gro­ßer Gong” für das Trep­pen­haus.4

Wei­te­re Bil­der aus Rons­dorf zu jener Zeit fin­den sich in die­sem Bei­trag bei Njuuz.de


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Figur 1000

Im Mai 2000 schenk­te die Fir­ma EDE dem Von der Heydt-Muse­um die 1988 geschaf­fe­ne “Figur 1000” des Bild­hau­ers Horst Antes, der seit den 1960er Jah­ren die­sen Figu­ren­typ, die soge­nann­ten Kopf­fü­ßer, ent­wi­ckelt hat. Sie fand ihren Platz vor dem Schau­spiel­haus in Elber­feld, wo sie Hen­ry Moo­res “Sit­zen­de” ersetz­te, die ins Von-der-Heydt-Muse­um umge­zo­gen war. Die zwei Meter hohe Plas­tik besteht aus einer dün­nen Stahl­plat­te, die mit Pati­na über­zo­gen ist. Ehr­gei­zi­ge­re Plä­ne, ein Figu­ren­paar des Künst­lers Bal­ken­hohl, lie­ßen sich nicht ver­wirk­li­chen.1 Im Sep­tem­ber 2000 zog die Figur dann ins Schau­spiel­haus um, da sie umge­kippt war.2 Im Vor­feld des geplan­ten Sanie­rung des Schau­spiel­hau­ses wur­de die Figur im März 2009 ein­ge­la­gert und ist seit­dem im Depot.3
Ein Bei­spiel­bild für eine Figur 1000 fin­det sich hier.

Da sich die Figur im Depot befin­det, gibt’s an die­ser Stel­le kei­ne Kar­te.