Elberfeldia

Anläss­lich des Besu­ches des Kai­ser­paa­res am 24.Oktober 1900 in Elber­feld zur Ein­wei­hung des neu­en Rat­hau­ses wur­de der Weg, den die Majes­tä­ten nah­men, zu einer via tri­um­pha­lis aus­ge­schmückt. Gegen­über des Ein­gangs des Rat­hau­ses, am heu­ti­gen Stand­ort des Jubi­lä­ums­brun­nens, fand eine drei Meter hohe alle­go­ri­sche Figur der Stadt namens “Elber­fel­dia” auf einem vier Meter hohen Pos­ta­ment ihren Platz. Nach den Fei­er­lich­keit kam die Figur spä­tes­tens vor 1910 auf die Hardt, in die Nähe der Eli­sen­hö­he.


Die Elber­fel­dia auf der Hardt. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 19.6.

Die Figur der Elber­fel­dia trug ein lan­ges wal­len­des Gewand, stütz­te die rech­te Hand auf die Hüf­te, die lin­ke hielt einen Schild, auf dem das Elber­fel­der Wap­pen zu sehen war. Es ist unbe­kannt, wer die­se Figur schuf, ver­ant­wort­lich für die Aus­schmü­ckung des Neu­markts waren der Stadt­ver­ord­ne­te und Archi­tekt Kay­ser und Stadt­bau­in­spek­tor Brü­nig.1


Die Elber­fel­dia auf einer Post­kar­te, die am 27. Juli 1901 ver­schickt wur­de. Aller­dings unter­schei­det sich die Dar­stel­lung deut­lich von dem Foto, vor allem das Rost fehlt. Zudem die Beschrif­tung des Sockels und das Wap­pen an sel­bi­gem. (Bild hin­zu­ge­fügt am 9. Juli 2018)

1951 wur­de die Figur noch als erhal­tens­wert erwähnt, jedoch wur­de sie irgend­wann danach zer­stört. Die Über­res­te lie­gen auf dem Lager­platz der Hardt.2

Ehe­ma­li­ge Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te
Die Posi­ti­on ist auf­grund der Quel­len­la­ge sehr unge­nau.


Der Siegesbrunnen in Vohwinkel

Als am 24.Oktober 1900 Kai­ser Wil­helm II. zusam­men mit Kai­se­rin Augus­te das Wup­per­tal besuch­te, weih­te er erst in Bar­men die Kai­ser­stand­bil­der in der Ruh­mes­hal­le ein, dann das neue Elber­fel­der Rat­haus und kam anschlie­ßend gegen 13:00 Uhr mit der Schwe­be­bahn nach Voh­win­kel. Bevor sich die Majes­tä­ten auf den Weg nach Mett­mann mach­ten, weih­ten sie am Kreis­haus in der Solin­ger Stra­ße (heu­te Grä­f­ra­ther Stra­ße) den Sie­ges­brun­nen ein. Kai­ser Wil­helm I. sprach dem Künst­ler mehr­fach sei­ner Aner­ken­nung aus, wie die Elber­fel­der Zei­tung notier­te. Post­kar­ten­an­sich­ten von die­sem Ereig­nis fin­den sich auf www.wuppertal-vohwinkel.net


Die Anla­ge mit dem Sie­ges­brun­nen vor dem ehem. Kreis­haus in der Grä­f­ra­ther Stra­ße in Voh­win­kel. Post­kar­ten­samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum

Anläss­lich des 100.Jahrestages der Geburt Kai­ser Wil­helms I. hat­ten sich 1897 die patrio­tisch gesinn­te Bür­ger Voh­win­kels ent­schlos­sen, die­sem Anlass ein ent­spre­chen­des Monu­ment zu errich­ten. Im Früh­jahr 1900 waren dann 30.000 Mark zusam­men­ge­kom­men, von denen 24.000 Mark von den Voh­wink­ler Bür­gern und aus­wär­ti­gen Freun­den stamm­ten und der Rest von der Gemein­de Voh­win­kel.


Der Sie­ges­brun­nen auf einer Post­kar­te. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 19.4.

Die Figur der Sie­ges­göt­tin, mit geflü­gel­tem Helm und dem Reichs­ap­fel auf der gen Him­mel gestreck­ten rech­ten Hand, wur­de vom Bild­hau­er Gus­tav Rutz ent­wor­fen und von der Gal­va­no­plas­ti­schen Kunst­an­stalt Geis­lin­gen-Stei­ge in Gal­va­no­bron­ze aus­ge­führt. Auf dem Schild zeigt die Göt­tin ein Reli­ef eines Män­ner­kop­fes, ver­mut­lich der geehr­te Kai­ser Wil­helm I. Die Göt­tin fand ihren Platz auf einem gewal­ti­gen mehr­stu­fi­gem Unter­bau aus Gra­nit, der von der Fir­ma Rade­ma­cher Söh­ne aus Aachen her­ge­stellt wur­de. Das Was­ser­be­cken des Brun­nens befand sich auf einem 25 m brei­ten Fun­da­ment, von dem das Was­ser dem Betrach­ter in einer Kas­ka­de ent­ge­gen rausch­te.


Die Sie­ges­brun­nen auf einer Foto­gra­fie im August 1940. Samm­lung Unte­re Denk­mal­be­hör­de, Nr. 2757.

Am 27.Januar 1901, dem Geburts­tag Kai­ser Wil­helms II., wur­de der Brun­nen unter gro­ßer Anteil­nah­me der Bevöl­ke­rung, der Schu­len und der Ver­ei­ne in die Obhut der Gemein­de über­ge­ben. Ver­mut­lich  wur­de der Sie­ges­brun­nen im Zwei­ten Welt­krieg zer­stört.1Gus­tav Rutz schuf 1907 auch die alle­go­ri­sche Bron­ze­fi­gur der Musik vor der Elber­fel­der Stadt­hal­le.


Die Kaiserstandbilder in der Ruhmeshalle

Kai­ser-Wihelm- und Fried­rich-Ruh­mes­hal­le, unda­tier­te Post­kar­te. Post­kar­ten­samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum

Im Jahr 1888 plan­ten die Stadt Bar­men und der Kunst­ver­ein eine “Kai­ser-Wihelm- und Fried­rich-Ruh­mes­hal­le” als Aus­stel­lungs­ge­bäu­de für die Samm­lung des Kunst­ver­eins. Bau­be­ginn war im Jahr 1897. In der Rats­sit­zung vom 17.August 1898 beschloss der Stadt­rat, dass in der Ruh­mes­hal­le (heu­te “Haus der Jugend”), die zu Ehren der Kai­ser Wil­helm und Fried­rich errich­tet wur­de, natür­lich auch Stand­bil­der die­ser Herr­scher ihren Platz fin­den müss­ten. Man ent­schied sich einen Wett­be­werb unter deut­schen Künst­lern aus­zu­schrei­ben. Ende Dezem­ber 1898 ent­schied man sich für die Ent­wür­fe von Emil Cau­er und Johan­nes Boe­se, die den zwei­ten und drit­ten Platz errun­gen hat­ten. Den ers­ten Platz beleg­ten Gus­tav Eber­lein und Jospeh Ham­mer­schmidt. Emil Cau­er erhielt für die Aus­füh­rung des Stand­bilds von Fried­rich III. 18.000 Mark, Johan­nes Boe­se für das Stand­bild Wil­helms I. 23.000 Mark. Bei­de Stand­bil­der wur­den in Car­ra­ra-Mar­mor aus­ge­führt und am 24.Oktober 1900 zusam­men mit der Ruh­mes­hal­le durch Kai­ser Wil­helm II. ein­ge­weiht. (Am sel­ben Tag weih­te der Kai­ser auch des neue Elber­fel­der Rat­haus und den Sie­ges­brun­nen in Voh­win­kel ein.)


Stand­bil­der von Kai­ser Fried­rich III (li.) und Kai­ser Wil­helm “dem Gro­ßen” (re.) Samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum, 020/4/90 

Kai­ser Wil­helm, dem man den Bei­na­men “der Gro­ße” gab, wur­de mit “vol­lem Schmuck” dar­ge­stellt. Er trägt den Krö­nungs­man­tel und steht vor sei­nem Thron. Die rech­te Hand hält das Reichs­schwert, die lin­ke trägt die Urkun­de, in der sein Ver­mächt­nis und sein Werk — die Errich­tung des Deut­schen Reichs — ver­zeich­net sind. Sei­ne Hal­tung, so Pro­fes­sor Neu­mann in der Fest­schrift zur Ein­wei­hung, ist majes­tä­tisch, drückt aber gleich­zei­tig Mil­de und “herz­ge­win­nen­de” Güte aus.1


Das Stand­bild Kai­ser Fried­richs III. Post­kar­ten­samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum

Kai­ser Fried­rich ist als hoch­her­zi­ger Held in der vol­len Blü­te sei­nes Lebens, als der all­ge­lieb­te, sieg­rei­che Füh­rer des deut­schen Hee­res in dem Kampf um unse­re höchs­ten natio­na­len Güter, in der rit­ter­li­chen Uni­form der Gar­de du Corps und im Man­tel des schwar­zen Adler­or­dens mit dem Mar­schall­stab in der Rech­ten, in küh­ner, frei­er Stel­lung auf­ge­faßt.“2


So beschrieb Prof. Neu­mann das Stand­bild. Nach­dem Kai­ser Wil­helm II. die Stand­bil­der besich­tigt hat­te, gab er dem Ober­bür­ger­meis­ter Dr.Lenze die Zustim­mung, dass auch ein Stand­bild sei­ner selbst auf­ge­stellt wer­den dürf­te. Die Wahl des Künst­lers traf er aber selbst und bestimm­te Prof. Karl Begas zum Bild­hau­er sei­nes Stand­bilds. Die Pres­se ver­mu­te­te mehr­fach, dass der Kai­ser die­ses der Stadt zum Geschenk machen wür­de, doch dies erwies sich als falsch. 22.000 Mark rech­ne­te der Bild­hau­er mit der Stadt Bar­men ab.
Das Stand­bild Kai­ser Wil­helms II. Post­kar­ten­samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum

Das Stand­bild Wil­helms I. (Bild ergänzt am 19. April 2015.)

Am 13.April 1901 besuch­te der Kai­ser das Ber­li­ner Ate­lier des Bild­hau­ers und saß ihm für eine Drei­vier­tel­stun­de Modell. Am 25.Juni 1902 wur­de das Stand­bild, das den Kai­ser bar­häup­tig in der reich­be­stick­ten Infan­te­rie-Gene­ral-Uni­form und dem Man­tel des schwar­zen Adler­or­den zeigt, in Bar­men ein­ge­weiht. Der Kai­ser lehn­te die Ein­la­dung der Stadt ab und blieb der Ver­an­stal­tung fern, da es sich um ein Stand­bild sei­ner eige­nen Per­son han­del­te.


Die drei Stand­bil­der auf einer Post­kar­te ver­eint. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 19.6.8

Im Mai 1943 brann­te die Ruh­mes­hal­le nach dem Bom­ben­an­griff auf Bar­men aus, die Stand­bil­der blie­ben jedoch erhal­ten. Erst in der Nach­kriegs­zeit wur­de sie bei Bau­ar­bei­ten beschä­digt und spä­ter mut­wil­lig zer­stört, sodass sich der Stadt­rat am 19.Januar 1949 ent­schied, den Ein­gang der Ruh­mes­hal­le zuzu­mau­ern.3


Heinrich-Eisenlohr-Denkmal

Das Hein­rich-Eisenlohr-Denk­mal mit dem ihn umge­be­nen Zaun um 1900. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 19.6.

Am 8.Januar 1899 starb der Bar­mer Kauf­mann und Ehren­bür­ger Hein­rich Eisenlohr. Der am 15.April 1816 gebo­re­ne Eisenlohr war stol­ze 45 Jah­re Stadt­ver­ord­ne­ter in Bar­men, 33 Jah­re Mit­glied der städ­ti­schen Armen­ver­wal­tung, dar­un­ter zwi­schen 1871 und 1880 deren Vor­sit­zen­der. Er trieb die Grün­dung der Anstalt für ver­las­sen Kin­der, die am 1.Dezember 1873 voll­zo­gen wur­de, maß­geb­lich vor­an. Dar­über hin­aus war er Direk­ti­ons­mit­glied des Bar­mer Kran­ken­hau­ses, Kura­to­ri­ums­mit­glied  der Höhe­ren Töch­ter­schu­le Unt­er­bar­mens, Mit­glied der städ­ti­schen Schuld­de­pu­ta­ti­on, Mit­glied der Sani­täts­kom­mis­si­on, Vor­sit­zen­der des Auf­sichts­rat der Bar­mer Bau­ge­sell­schaft und 28 Jah­re Vor­stands­mit­glied im Bar­mer Ver­schö­ne­rungs­ver­ein. Auf Beschluss der Stadt­ver­ord­ne­ten-Ver­samm­lung wur­de er 1888 Pro­vin­zi­al-Land­tags-Abge­ord­ne­ter als Ange­hö­ri­ger der natio­nal­li­be­ra­len Par­tei.
Für sei­ne Diens­te um die Ver­wun­de­ten und Kran­ken wäh­rend des Deutsch-Fran­zö­si­schen Krie­ges (1870/71) erhielt er vom Kai­ser den Kro­nen­or­den IV.Klasse mit rotem Kreuz am Erin­ne­rungs­band. Im Sep­tem­ber 1893 erhielt er den Roten Adler­or­den IV.Klasse.

Ange­sichts der Ver­diens­te die­ses Man­nes um das Gemein­we­sen der Stadt Bar­men ist es kein Wun­der, dass ihm ein Denk­mal errich­tet wur­de. Dies geschah am 22.Mai 1900 in den Unt­er­bar­mer Anla­gen (auch Kai­ser-Fried­rich-Höhe genannt), ober­halb des Unt­er­bar­mer Fried­hofs. Zur Ein­wei­hung waren zahl­rei­che Stadt­ver­ord­ne­te, Bei­ge­ord­ne­te, Mit­glie­der der Fami­lie Eisenlohr und der Ober­bür­ger­meis­ter Dr.Lentzen gekom­men. Im Auf­trag der Freun­de und Ver­eh­rer des Ver­stor­be­nen, die das Denk­mal gestif­tet hat­ten, über­gab Stadt­ver­ord­ne­ter Dr.Wittenstein das Denk­mal in die Obhut in die Hän­de der Stadt Bar­men.
Das Hein­rich-Eisenlohr-Denk­mal im August 1940. Samm­lung Unte­re Denk­mal­schutz­be­hör­de, N 2744.

Das Denk­mal bestand aus einem zwei Meter hohen Sockel der Fir­ma G.Krebs aus Bal­duin­stein an der Lahn, wor­auf sich eine Bron­ze­büs­te befand, die heu­te ver­lo­ren ist. Geschaf­fen wur­de sie vom Bar­mer Bild­hau­er Wil­helm Gies­ecke, gegos­sen wur­de die über­le­bens­gro­ße Büs­te in der Rupprecht­schen Gie­ße­rei in Mün­chen. Das Denk­mal war von einem Eisen­zaun umge­ben, der vom Archi­tek­ten Gel­ci­haus gezeich­net und von der Fir­ma Fried­rich Hue in der Allee­stra­ße gefer­tigt wur­de. Die Inschrift auf dem Sockel ver­kün­det:
Die Inschrift. 

Hein­rich

Eisenlohr
Ehren­bür­ger
der
Stadt Bar­men
1816–1899”
Die Über­res­te des Denk­mals am 1.September 1959. Samm­lung Unte­re Denk­mal­schutz­be­hör­de, 8280.

1957 war des Denk­mal, das den Zwei­ten Welt­krieg über­stan­den hat­te, in erbärm­li­chen Zustand, die Büs­te fehl­te. Man dach­te dar­an, das Denk­mal mit den Res­ten des nahen Otto-Jäger-Denk­mals zusam­men in einer Gedenk­stät­te auf­zu­stel­len, das wur­de jedoch nicht ver­wirk­licht. Im März 1962 wur­de es Instand gesetzt und auch die Büs­te wie­der ange­bracht. Vor 1982 ver­schwand sie erneut und so steht vom Denk­mal heu­te nur noch der Sockel.1
Das Denk­mal heu­te. Das Fun­da­ment des Zauns ist noch gut zu erken­nen.

Emil-Rittershaus-Denkmal

Das Emil Rit­ters­haus Denk­mal in den Bar­mer Anla­gen.

Als Dich­ter und Kauf­mann, Bür­ger und Künst­ler, Schwär­mer und Idea­list, Frei­mau­rer und Christ wur­de der am 3.April 1834 in Bar­men gebo­re­ne Emil Rit­ters­haus beschrie­ben. Als er am 8.März 1897 in der Beck­manns­hof­stra­ße starb, wur­de die­se kurz nach sei­nem Tod mit sei­nem Namen bedacht. Das viel­leicht bekann­tes­te Werk des Dich­ters und Red­ners Rit­ters­haus ist das West­fa­len­lied (s.Wikipedia). Nach sei­nem Tod führ­te man in ganz Deutsch­land eine Samm­lung zur Schaf­fung eines Denk­mals durch, die 26.162,12 Mk erlös­te, sogar aus Mos­kau und Zürich tra­fen Spen­den in Bar­men ein. Den noch feh­len­den Betrag zur Deckung der Aus­ga­ben in Höhe von 30.132,949 Mk steu­er­te die Loge “Les­sing” bei, deren Ehren­meis­ter und Meis­ter vom Stuhl Rit­ters­haus gewe­sen war.


Die Signa­tur des Bild­hau­ers Fried­rich Scha­per

Am 20.Juni 1900 wur­de das Denk­mal, geschaf­fen von Rit­ters­haus’ Schwie­ger­sohn Prof. Fried­rich Scha­per, unter Beglei­tung einer gro­ßen Men­schen­men­ge ein­ge­weiht. Das Stand­bild zeigt den Dich­ter “lebens­wahr und über­ra­schend ähn­lich”, wie der Bericht der Stadt Bar­men fest­hielt. Den Kra­genm­na­tel umge­hängt, den Hut in der Hand, die Rech­te auf den Stab gestützt, bewohnt er seit­dem die Bar­mer Anla­gen, auf dem Sockel aus schwe­di­schem Gra­nit ste­hend.


Das Emil-Rit­ters­haus-Denk­mal vor dem Ers­ten Welt­krieg. Bild ent­nom­men aus der Fest­schrift: Ver­schö­ne­rungs­ver­ein zu Bar­men zum 50jährigen Jubi­lä­um am 8.Dezember 1914, S.13. (Bild hin­zu­ge­fügt am 27.12.2011)

Wuppertal | 17.06.10 | Barmen | Barmer Anlagen | Denkmal Emil Rittershaus


Wäh­rend der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus muss­ten die Zei­chen der Frei­mau­re­rei am Denk­mal ver­schwin­den, wäh­rend des Welt­kriegs soll­te das Stand­bild ein­ge­schmol­zen wer­den. Doch mit­hil­fe eines Mit­glieds der Fami­lie Rit­ters­haus wur­de das Denk­mal auf einem städ­ti­schen Bau­hof ver­steckt und konn­te am 50.Todestag des Dich­ters 1947 wie­der sei­nen Platz neben dem inzwi­schen zer­stör­ten Pla­ne­ta­ri­um ein­neh­men. 1954 wur­de der im Krieg beschä­dig­te Stock durch ein Gas­rohr ersetzt.


Wuppertal | 17.06.10 | Barmen | Barmer Anlagen | Denkmal Emil Rittershaus


1960 wur­de das Denk­mal an sei­nen heu­ti­gen Stand­ort ober­halb der Unte­ren Lich­ten­plat­zer Stra­ße ver­setzt. Dabei wur­de der beschä­dig­te Sockel gedreht, sodass die eins­ti­ge vor­der­sei­ti­ge Inschrift

Emil Rit­ters­haus
1834–1897”

nun auf der Rück­sei­te steht.
Wuppertal | 17.06.10 | Barmen | Barmer Anlagen | Denkmal Emil Rittershaus

Die ehe­ma­li­ge Inschrift auf der Rück­sei­te wur­de nun noch um den Namens­zug des Dich­ters ergänzt, sodass sie heu­te lau­tet:

Emil Rit­ters­haus
Dem Dich­ter
und Men­schen­freun­de
errich­tet im Jah­re
1900”


Wuppertal | 17.06.10 | Barmen | Barmer Anlagen | Denkmal Emil Rittershaus


1984, zum 150. Geburts­tag Rit­ters­haus’ wur­de eine Gedenk­fei­er abge­hal­ten, die von der Gesell­schaft Con­cordia, der Johan­nis­lo­ge “Her­mann zum Lan­de Ber­ge” und dem Ber­gi­schen Geschichts­ver­ein ver­an­stal­tet wur­de. Anschlie­ßend wur­de am Denk­ta­fel eine wei­te­re Gedenk­ta­fel ent­hüllt, deren Inschrift lau­tet:

“Ihrem Meis­ter vom Stuhl
1877–79 u.1883–89
Frei­mau­rer­lo­gen
Her­mann zum Lan­de der Ber­ge
Les­sing
im Wup­per­ta­le
als Stif­te­rin­nen”

Dar­un­ter ist das Sym­bol der Frei­mau­rer zu sehen, Win­kel­maß und Zir­kel. Gefer­tigt wur­de die Tafel im Auf­trag der Logen von Wal­ter Bar­do­lat­zy.1


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Ringel-Denkmal

Ein­trag aktua­li­siert am 6. August 2013. Am 18.September 1883 beschloss die Bar­mer Stadt­ver­ord­ne­ten-Ver­samm­lung, dass man im sog. Rin­gel­tal in den Bar­mer Anla­gen ein Denk­mal für Lud­wig Rin­gel errich­ten wol­le. Die­ser war Begrün­der vie­ler städ­ti­scher und pri­va­ter gemein­nüt­zi­ger Stif­tun­gen und man hat­te bereits einen Teil der Bar­mer Anla­gen nach ihm benannt, da er die­ses Gründ­stück erwor­ben und dem Ver­schö­ne­rungs­ver­ein über­las­sen hat­te. Der gebür­ti­ge Len­ne­per Kauf­mann war auch in sei­nem Tes­ta­ment frei­gie­big und bestimm­te, dass ca. 1 Mil­li­on Mark für ver­schie­de­ne Zwe­cke in Bar­men und Len­nep ver­wen­det wur­den, u.a. 400.000 Mk zum Bau der Chris­tus­kir­che in Unt­er­bar­men.


Blick vom Rin­gel-Denk­mal auf das Rin­gel­tal.

Für den Ent­wurf des Stadt­bau­meis­ters Carl Win­chen­bach stell­ten die Stadt­ver­ord­ne­ten 40.000Mk zur Ver­fü­gung. Am 22.Juni 1886 wur­den noch ein­mal 13.000 Mk zuge­schos­sen, um Ände­run­gen bei der Aus­füh­rung zu finan­zie­ren. Ver­mut­lich wur­de das Denk­mal in die­sem Jahr (1886) dann auch fest­ge­stellt, auch wenn die Inschrift auf das vor­an­ge­gan­ge­ne Jahr ver­weist.


Das Rin­gel-Denk­mal auf einer alten Post­kar­te im Ori­gi­nal-Zustand.

Bereits 1900 gab es die ers­ten Zer­stö­run­gen am Denk­mal. Eine Gedenk­ta­fel für den Erbau­er Carl Win­chen­bach wur­de zer­stört, eine Vase  in der rech­ten Nische beschä­digt. 1938 beschäf­tig­te sich der Denk­mal­aus­schuss der Stadt mit dem Denk­mal, dass es ver­wit­tert war und “häss­lich” aus­sah. Plä­ne zur Besei­ti­gung wur­den aber fal­len gelas­sen, dafür “über­flüs­si­ges Bau­werk” besei­tigt. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg war das Denk­mal ver­fal­len, die Nischen zuge­mau­ert, Trep­pen und Balus­tra­de bau­fäl­lig. 1968 erneu­er­te Stein­metz­meis­ter Man­fred Stöl­zel das Denk­mal, aller­dings konn­ten die Trep­pen nicht wie­der­her­ge­stellt wer­den.1


Das Rin­gel­denk­mal auf einer alten Post­kar­te. Post­kar­ten­samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum (Bild hin­zu­ge­fügt am 27.12.2011)

Das Rin­gel-Denk­mal heu­te 2011. Es ist zuge­wach­sen, vie­le Zier­ele­men­te sind ver­schwun­den, die Nischen ver­schlos­sen.

Blick von der ande­ren Sei­te.

Auch von oben sieht das Denk­mal ver­nach­läs­sigt aus.

Die Tafel mit der Inschrift. Das Reli­ef Rin­gels ging im Zwei­ten Welt­krieg ver­lo­ren.

 Die Inschrift auf der braun­ro­ten Gra­nit­ta­fel lau­tet:

Zur Erin­ne­rung
an
Lud­wig Rin­gel
geb. 10.Nov.1808
gest. 15.Nov 1881
die dank­ba­re Stadt
Bar­men
1885”


Ergän­zung vom 6. August 2013:
Das Denk­mal im August 2013

2012 wur­de das Denk­mal durch den Bar­mer Ver­schö­ne­rungs­ver­ein gründ­lich reno­viert. Das nöti­ge Geld (70.000 von ins­ge­samt 75.000 €) stell­te die Ilse­lo­re-Luc­kow-Stif­tung zur Ver­fü­gung. Der Erhalt von Denk­mä­lern des 19. Jahr­hun­derts gehört zum aus­drück­li­chen Stif­tungs­zweck. Rüdi­ger Hof­mann vom BVV-Arbeits­kreis für die Denk­mä­ler und Gott­hard Geis­ler von der Fir­ma Con­cret, die bereits die Sanie­rung des Bar­mer Krie­ger­denk­mals für die Gefal­le­nen der Krie­ge von 1864 und 1866 zusam­men durch­ge­führt hat­ten, nah­men fol­gen­de Arbei­ten vor:


“Alle frei­ge­leg­ten Fugen und Fehl­stel­len wur­den mit spe­zi­el­lem Stein­re­stau­ra­ti­ons­mör­tel bei­ge­ar­bei­tet. Das gesam­te, 250 Qua­drat­me­ter gro­ße Objekt wird gerei­nigt: Aus­sichts­platt­form, Ansichts­tei­le Park­sei­te und Sei­ten­tei­le, Strahl­ar­bei­ten. Die losen mine­ra­li­schen Tei­le (Fugen), Algen und Wur­zeln wur­den ent­fernt, Aus­blü­hun­gen bear­bei­tet. Alle Stei­ne wur­den mit Anti­graf­fi­ti-Pro­tec­to­sil schutz­be­schich­tet.“2
Außer­dem wur­de die Ter­ras­se abge­dich­tet, die Boden­plat­ten neu­ver­legt und Was­ser­ab­läu­fe her­ge­stellt. Die bepflanz­te Flä­che vor dem Denk­mal wur­de “plat­tiert” und die Sei­ten­be­rei­che gesi­chert.
Neu und hübsch.

Zwei neue Mar­mor­ta­feln infor­mie­ren über Lud­wig Rin­gel und die Sanie­rung des Denk­mals. Die zen­tra­le Mar­mor­ta­fel wur­de restau­riert und mit einem Foto (anstatt des ursprüng­li­chen Por­traitme­dail­lons) Rin­gels ver­se­hen. Die neue Frei­flä­che vor dem Denk­mal ermög­li­che viel­leicht Sonn­tags-Kon­zer­te, träum­te Rüdi­ger Hof­mann anläss­lich der Ein­wei­hung.


Die neue Tafel.

Die neue lin­ke Tafel trägt fol­gen­de, sehr schlecht les­ba­re Inschrift:

“Denk mal — ein Denk­mal für einen Mäzen­die Bar­mer Stadt­ver­ord­ne­ten beschloss­sen am 18.02.1883 zu Ehren des am / 15.11.1881 Bei­ge­ord­ne­ten Lud­wig Rin­gel ein Denk­mal zu errich­ten. [sic!] / Bewil­ligt wur­de die Bau­sum­me von 53.000,- Mark. / Den Ent­wurf lie­fer­te Stadt­bau­meis­ter Carl Win­chen­bach. Obwohl das / Bau­werk im Rin­gel­tal bereits 1884 fer­tig war, fand die Ein­wei­hungs­fei­er erst / am 10.November 1887, dem Geburts­tag Lud­wig Rin­gels und sechs Jah­re nach / sei­nem Tod statt. 1938/1939 woll­te die Stadt Wup­per­tal das stark ver­wit­ter­te / Denk­mal abrei­ßen las­sen. Nach­dem sich der Bar­mer Ver­schö­ne­rungs­ver­ein für / den Erhalt aus­ge­spro­chen hat­te, wur­de nur angeb­lich über­flüs­si­ges Bei­werk / besei­tigt. Nach dem zwei­ten Welt­krieg (1939–1945) war das Denk­mal teilweise/ ver­fal­len. 1968 restau­rier­te Stein­meis­ter Man­fred Stöl­zel das Bau­werk. Auf die / Wie­der­her­stel­lung der monu­men­ta­len Trep­pen­an­la­ge wur­de aus Kos­ten­grün­den / ver­zich­tet. Ursprüng­lich befand sich über dem Text im Mit­tel­bo­gen ein bron­ze­nes / Por­traitme­dail­lon des Geehr­ten, das ver­mut­lich im Krieg ein­ge­schmol­zen wur­de. / Sti­lis­tisch weist die Anla­ge Ele­men­te der Renais­sance und des Barock aus, / was für die Zeit des His­to­ris­mus im 19. Jahr­hun­dert cha­rak­te­ris­tisch ist. 2012 hat die Düs­sel­dor­fer Ilse­lo­re-Luc­kow-Stif­tung, die sich neben ande­ren Zwe­cken der Erhal­tung von
Denk­mä­lern wid­met, eine behut­sa­me Restau­rie­rung durch die Fir­ma
Con­cret GmbH ermög­licht.”

Die rech­te Tafel, die mit einer Post­kar­ten­an­sicht des ursprüng­li­chen Denk­mals ver­se­hen ist, erklärt:

Was kann ich für mei­ne Stadt tun?

Lud­wig Rin­gel sag­te vor der Wahl der Bei­ge­ord­ne­ten der Stadt Bar­men
am 19. Janu­ar 1858: “Ich freue mich, wenn ich mit mei­nen schwa­chen
Kräf­ten etwas zum Woh­le und Bes­ten der Stadt bei­zu­tra­gen ver­mag.”
Über eige­ne gute Taten zu reden war nicht sei­ne Sache. Lud­wig Rin­gel
(10. Novem­ber 1808–15.November 1881) ver­mach­te der Stadt Bar­men,
der Unt­er­bar­mer Kir­chen­ge­mein­de für die Chris­tus­kir­che und der
Anstalt für ver­las­se­ne Kin­der, auch in sei­ner Geburts­stadt Len­nep
gro­ße Stif­tun­gen. 1000.000,- [sic!] Mark depo­nier­te der Unter­neh­mer 1880 für den Bar­mer Ver­schö­ne­rungs­ver­ein bei der Stadt Bar­men.
Die Zin­sen soll­ten für die Pfle­ge des spä­ter nach ihm benann­ten
Rin­gel­ta­les ver­wen­det wer­den. Rin­gel hat­te das “Vor­me­tal” erwor­ben
und von zwei mit gekauf­ten Wohn­häu­sern befrei­en las­sen.
Mit der Park­ge­stal­tung wur­de Hof­gar­ten­di­rek­tor Hering beauf­tragt.
Fazit damals wie heu­te: “schöns­te von allen Par­ti­en”.
Bit­te gehen Sie links oder rechts vom Denk­mal die Wege hin­auf.
Die obe­re Platt­form ist erhal­ten geblie­ben und von einer Balus­tra­de
begrenzt, die frü­her an den Außen­sei­ten je zwei Vasen trug.
Die­ser “Archi­tek­tur-Kulis­se” war ein mehr­fach geglie­der­te Frei­trep­pe
vor­ge­la­gert. Die Ter­ras­se erlaubt einen herr­li­chen Blick auf das
gar­ten­ar­chi­tek­to­nisch her­vor­ra­gend gestal­te­te, ehe­mals tief ein­ge­schnit­te­ne Tal und das Bar­mer Zen­trum bis hin­über zu den Nord­hö­hen.”


Das Rin­gel-Denk­mal von oben

Am 23. Novem­ber 2012 wur­de das reno­vier­te von dem BVV- Vor­sit­zen­dem Peter Pran­ge und Ober­bür­ger­meis­ter Peter Jung wie­der­ein­ge­weiht. Der Ober­bür­ger­meis­ter erklär­te:

“Es ist schön die­ses wun­der­ba­re Denk­mal wie­der in Besitz zu neh­men. Lud­wig Rin­gel gilt noch heu­te als Vor­bild für ehren­amt­li­chen Ein­satz für unse­re Stadt, um den uns vie­le ande­re Städ­te benei­den. Das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment des Ver­schö­ne­rungs­ver­eins seit 1864 macht Wup­per­tal zu einer rei­chen Stadt. Die Bar­mer Anla­gen sind ein Schmuck­stück und ein kos­ten­lo­ses groß­ar­ti­ges, täg­li­ches Geschenk an die Mit­bür­ger. Es soll­te selbst­ver­ständ­lich sein, dass jeder Nut­zer pfleg­lich mit dem Ver­eins­ei­gen­tum umgeht!”

Das Barmer Bismarck-Denkmal

Das Bis­marck-Denk­mal vor dem alten Bar­mer Rat­haus. Zwei der Säu­len des Ein­gangs sind heu­te noch in Wup­per­tal zu fin­den. Samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum 020/428 (Bild ergänzt am 8. Novem­ber 2012)

Am 1. April 1895 fei­er­te Fürst Otto von Bis­marck, ehe­ma­li­ger Reichs­kanz­ler und ehe­ma­li­ger preu­ßi­scher Minis­ter­prä­si­dent, sei­nen 80.Geburtstag. Anläss­lich die­ses Jubi­lä­ums erhielt er von der Stadt Bar­men die Ehren­bür­ger­wür­de und die Bür­ger­schaft sam­mel­te bei einer Jubel­fei­er in der Con­cordia Spen­den für ein Denk­mal zu sei­nen Ehren. 110 000 Mark kamen zusam­men. Hugo Lede­rer aus Ber­lin wur­de mit dem Denk­mal beauf­tragt, das am 18.Januar 1900 — dem Jah­res­tag der Kai­ser­pro­kla­ma­ti­on in Ver­sailles — vor dem alten Bar­mer Rat­haus ent­hüllt wur­de. Im Herbst 1921 wur­de das Denk­mal an sei­nen heu­ti­gen Platz auf dem Geschwis­ter-Scholl-Platz neben der “Ruh­mes­hal­le” (heu­te Haus der Jugend) ver­setzt, da das neue Bar­mer Rat­haus den alten Stand­ort bean­spruch­te.


Das alte Bar­mer Rat­haus (von dem zwei Säu­len des Altan noch vor­han­den sind) und das Bis­marck-Denk­mal.

Das Bis­marck-Denk­mal und das heu­te noch ste­hen­de Haus Con­cordia. (Bild ergänzt an 19. April 2014)


Das Denk­mal zeigt auf einem 3,50 m hohen Sockel aus schwe­di­schem Gra­nit Bis­marck in der Inter­rims­uni­form der Hal­ber­stät­ter Küras­sie­re, dem Regi­ment, dem Bis­marck ange­hör­te. In der lin­ken Hand hält er den Pal­lasch. Auf den Stu­fen des Sockels, zu Bis­marcks Füßen, sitzt die Muse der Geschich­te, Klio, “um mit eher­nem Grif­fel die Großt­ha­ten des gewal­ti­gen Reichs­schmie­des ins Buch der Geschich­te ein­zu­tra­gen…” (Köl­ner Zei­tung, Nr.50, 19.01.1900) Der Schrift­zug “Bis­marck” ziert die unters­te Stu­fe des Denk­mals.



An der Sei­te Kli­os lie­gen zu ihrer lin­ken Helm, Schwert und das Reich­sie­gel  auf der Tafel zu ihrer rech­ten Sei­te steht: “18.Januar 1871” als Hin­weis auf die Reichs­grün­dung.



Der Ein­wei­hungs­re­de durch den Vor­sit­zen­den des Denk­mal-Aus­schus­ses, Herrn Erbs­löh, folg­te ein Fest­mahl von 250 Bür­gern in der Bar­mer Stadt­hal­le. Nach vie­len Tisch­re­den folg­te ein Kon­zert und abends die Illu­mi­na­ti­on des Denk­mals.

Otto von Bis­marck starb am 30. Juli 1898.1

Bereits 1898 war in Elber­feld ein Bis­marck-Denk­mal ein­ge­weiht wor­den. 1907 errich­te­ten Bar­men und Elber­feld gemein­sam auf der Hardt einen Bis­marck­turm.


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te