Wurzel allen Übels

Sammlung Historisches Zentrum, 010/12/87
Samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum, 010/12/87

Am 7. Novem­ber 1969 wur­de auf einer Ver­kehrs­in­sel auf dem Robert-Daum-Platz vom Karos­se­rie­schlos­ser Franz Przy­go­da eine Plas­tik auf­ge­stellt, die er “Wur­zel allen Übels” getauft hat­te. Er hat­te als Mit­ar­bei­ter der Elber­fel­der Post auf dem werks­ei­ge­nen Schrott­platz an der Vieh­hof­str. unter­schied­lich gekrümm­te Rohr­tei­le zusam­men­ge­schweißt und auf eine aus­ran­gier­te Kupp­lungs­schei­be gestellt. Da die Roh­re vor allem Aus­puff­roh­re waren, die damals die Abga­se unge­fil­tert in die Luft blie­sen, kam die Plas­tik zu ihrem Namen. Nach­dem Przy­go­da die Plas­tik vor der Oper und vor dem Schau­spiel­haus aus­pro­biert hat­te, wur­de sie von Kol­le­gen gelb gefärbt, nach­dem sie eini­ge Zeit auf dem Post­hof gestan­den hat­te. Nach einer Zeit in sei­ner Woh­nung stell­te Przy­go­da die Plas­tik dann auf einem von Sträu­chern umge­be­nen Ent­lüf­tungs­schacht am Robert-Daum-Platz auf. Nach­dem sie im Juli 1970 vom Gar­ten- und Forst­amt wegen man­geln­der Ver­an­ke­rung sicher­ge­stellt wor­den war, durf­te Przy­go­da sie dann frisch gestri­chen und fest ver­an­kert mit städ­ti­scher Erlaub­nis auf­stel­len. Ca. 1975 wur­de sie, ver­mut­lich von Przy­go­da selbst, ohne Ankün­di­gung durch eine eben­falls gel­be Plas­tik aus Band­ei­sen ersetzt. Bei­de Plas­ti­ken exis­tie­ren heu­te nicht mehr, ihr Ver­bleib ist unbe­kannt.1


Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Autobahn-“Denkmal”

Das Autobahn-“Denkmal” an der A1.

Im Herbst 1967 sah Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Georg Leber (SPD) auf einer Aus­stel­lung in Bad Godes­berg ein Modell einer Plas­tik von Peter Brü­ning. Spon­tan kauf­te er das “Auto­bahn-Denk­mal” an, um es spä­ter auf einer Auto­bahn-Rast­stät­te auf­stel­len zu las­sen. Am 19. Sep­tem­ber 1969 konn­te er es dann ein­wei­hen — auf dem Rast­platz Ehren­berg (frü­her Staren­schloß) an der Bun­des­au­to­bahn A1 in Lang­er­feld.

Der Künst­ler beschrieb das Kunst­werk, das aus einem acht Meter hohen Pfei­ler und zwei bemal­ten Eisen­rei­fen besteht, wie folgt:

“Die Idee, die ich bei der Fin­dung die­ser bei­den For­men hat­te, ist so zu ver­ste­hen, als wenn man bei­de Bah­nen der Auto­bahn auf den Sockel hebt, sie auf­rollt und end­lich macht, auf jeden Fall auf eine Stel­le fixiert. Die Rin­ge sym­bo­li­sie­ren die unend­li­che Fort­set­zung des Ver­kehrs­ban­des. Die nach oben zei­gen­den Win­kel bedeu­ten in der Spra­che der Auto­kar­ten ein Anstei­gen der Stra­ße. Hier unter­strei­chen sie zei­chen­haft die Bewe­gung, die in der Form liegt. Die schwar­zen Recht­ecke, die auf dem roten Grund in der Mit­te der Rin­ge fort­lau­fen, wie­der­ho­len die wei­ßen Mar­kie­run­gen in der Mit­te der Fahr­bahn, die unter­bro­che­ne Mit­tel­li­nie.
Es kann so auch Zei­chen im dop­pel­ten Sin­ne sein: näm­lich bewei­sen, daß man mit der Zei­chen­spra­che, von der man gewohnt ist, prak­ti­sche Hin­wei­se zu bekom­men, auch die Mög­lich­keit hat, etwas zu bele­gen, das eher einem kon­tem­pla­ti­ven Cha­rak­ter nahe­kommt. Das befreit die Zei­chen­spra­che von ihrem unzwei­deu­ti­gen funk­tio­nel­len Cha­rak­ter und gibt ihr künst­le­ri­sche Dop­pel­deu­tig­keit.“1

Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Kar­te


Generaloberst-Hoepner-Denkmal

Das Denk­mal für Gene­ral­oberst Hoep­ner am heu­ti­gen Stand­ort am W-Tec, der ehe­ma­li­gen Sagan-Kaser­ne.

Am 18. Okto­ber 1969 wur­de die Saar­burg-Kaser­ne am Freu­den­berg in einer Fei­er­stun­de in Gene­ral­oberst-Hoep­ner-Kaser­ne umbe­nannt und zu die­sem Anlass wur­de auch das Denk­mal für den neu­en Namens­ge­ber im Ein­gangs­be­reich der Kaser­ne ein­ge­weiht. Auf­trag­ge­ber war die Kame­rad­schaft der 6. Pan­zer­di­vi­si­on, die Kos­ten in Höhe von 9.280 DM über­nahm die Stadt Wup­per­tal. Hoep­ner dien­te vom 12. Okto­ber 1937 bis Dezem­ber 1938 in Wup­per­tal als Kom­man­deur der 1.leichten Divi­si­on, der spä­te­ren 6. Pan­zer­di­vsi­on, sein Stabs­quar­tier befand sich in der Vil­la Wal­des­ruh am Bol­ten­berg. Er selbst wohn­te er im Haus Adolf-Vor­werk-Stra­ße 29, wo 1990 eine wei­te­re Gedenk­ta­fel ange­bracht wur­de. In der Bun­des­re­pu­blik wur­de er vor allem wegen sei­ner Betei­li­gung am Wider­stand des 20. Juli 1944 geehrt. Im zwei­ten Halb­jahr 1938 war Claus Graf Schenk von Stauf­fen­berg, die zen­tra­le Figur des mili­tä­ri­schen Wider­stands, sein Ver­sor­gungs­of­fi­zier. Für ihn wur­de 1984 ein Gedenk­stein von der CDU Wup­per­tal gestif­tet.



Das vom Bild­hau­er Albert Maz­zot­ti geschaf­fe­ne Denk­mal besteht aus einer zwei Meter hohen und 90cm brei­ten Plat­te aus Ibben­bü­re­ner Sand­stein, die sich nach oben hin ver­jüngt, sodass dort die Brei­te nur noch 80cm beträgt. Die Tie­fe beträgt 30cm. An ihr befin­det sich eine 90x60cm gro­ße Bron­ze­plat­te mit einem Reli­ef­bild­nis Hoep­ners sowie dar­un­ter die Inschrift in Bron­ze­buchtsta­ben:1

Gene­ral­oberst
Hoep­ner
*14.9.1886 + 8.8.1944”

Spä­ter, Urhe­ber und Zeit­punkt konn­ten bis­lang nicht recher­chiert wer­den, wur­de zwi­schen Reli­ef und Inschrift eine Bron­ze­ta­fel ange­bracht, die die­se ergänzt. Ihr Text lau­tet:


Die Zusatz­ta­fel unbe­kann­ten Datums.

 “Gene­ral­oberst
Erich Hoep­ner

Gebo­ren am 14. Sep­tem­ber 1886 in Frankfurt/Oder
1937 stell­te er die 1.Leichte, spä­te­re 6.
Pan­zer­di­vi­si­on in Wup­per­tal auf. Am 8.Januar
1942 wur­de er wegen Befehls­ver­wei­ge­rung
aus der Wehr­macht aus­ge­stos­sen.
Er schloss sich dem Wider­stand gegen
Hit­ler an, und wur­de am 8. August 1944 in
Plöt­zen­see hin­ge­rich­tet.”

Das Denk­mal ver­schweigt die Rol­le Hoep­ners beim Ver­nich­tungs­feld­zug der Wehr­macht in Russ­land. Am 2. Mai 1941 erklär­te er in sei­ner „Auf­marsch- und Kampf­an­wei­sung” für den Über­fall auf die Sowjet­uni­on:


“Der Krieg gegen Ruß­land ist ein wesent­li­cher Abschnitt im Daseins­kampf des deut­schen Vol­kes. Es ist der Kampf der Ger­ma­nen gegen das Sla­wen­tum, die Abwehr des jüdi­schen Bol­sche­wis­mus.
Die­ser Kampf muß die Zer­trüm­me­rung des heu­ti­gen Ruß­land zum Zie­le haben und des­halb mit uner­hör­ter Här­te geführt wer­den. Jede Kampf­hand­lung muß in Anla­ge und Durch­füh­rung von dem eiser­nen Wil­len zur erbar­mungs­lo­sen, völ­li­gen Ver­nich­tung des Fein­des gelei­tet sein. Ins­be­son­de­re gibt es kei­ne Scho­nung für die Trä­ger des heu­ti­gen rus­sisch-bol­sche­wis­ti­schen Sys­tems.“2

Hoep­ner ging im sel­ben Jahr sogar noch über den sog. Kom­mis­sar­be­fehl hin­aus und ord­ne­te neben den Erschie­ßun­gen der poli­ti­schen Kom­mis­sa­re der Roten Armee die “glei­che Behand­lung von Zivil­kom­mis­sa­ren” an. Hoep­ner befahl somit nichts ande­res als tau­send­fa­che Kriegs­ver­bre­chen.3 Der Aus­stoß aus der Wehr­macht ging auf die Ent­schei­dung Hoep­ners zurück, im Janu­ar 1942 einem aus­drück­li­chen Füh­rer­be­fehl Hit­lers zu igno­rie­ren und sei­ner 4. Pan­zer­ar­mee den ret­ten­den Rück­zug auf vor­be­rei­te­te Stel­len zu befeh­len.4

Nach dem die Bun­des­wehr 1993 die Kaser­ne auf­gab, ging ihr Name auf die Dieden­ho­fen-Kaser­ne an der Park­stra­ße über, die wie­der­um 2004 auf­ge­ge­ben wur­de. Heu­te steht das Denk­mal zusam­men mit den ande­ren Bun­des­wehr-Denk­mä­lern  in der ehe­ma­li­gen Sagan-Kaser­ne, die als Tech­no­lo­gie­zen­trum W-Tec eine neue Nut­zung erfah­ren hat. Die ehe­ma­li­ge Gene­ral­oberst-Hoep­ner-Kaser­ne beher­bergt heu­te den Cam­pus Freu­den­berg der Uni­ver­si­tät.

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Die Bronzesockel der Lichtmasten am Alten Markt

Der Alte Markt auf einer Post­kar­te. Im Hin­ter­grund die Schwe­be­bahn, im Vor­der­grund einer der Licht­mas­ten mit den heu­te noch exis­tie­ren­den Bron­ze­so­ckeln. Die Auf­nah­me ent­stand um das Jahr 1930. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 12.6.1

1927 wur­de auf dem Alten Markt in Bar­men die Ver­kehrs­in­sel ver­grö­ßert und dabei umge­stal­tet. Dabei stell­te man drei gro­ße, vier­ar­mi­ge Licht­mas­ten auf, deren auf­wen­di­gen Bron­ze­so­ckel vom aus Elber­feld stam­men­den Bild­hau­er Paul Wyn­and gestal­tet wur­den. Im “Drit­ten Reich” dien­ten sie auch als Flag­gen­mas­ten.


Der Alte Markt im Jahr 1963. Vor der Ver­kehrs­in­sel ist einer der Licht­mas­ten zu sehen. Das Bild wur­de freund­li­cher Wei­se zur Ver­fü­gung gestellt von Bern­hard Ter­jung.

Die Luft­an­grif­fe des Zwei­ten Welt­kriegs über­stan­den die Licht­mas­ten auf wun­der­sa­me Wei­se unbe­scha­det. 1963 wur­de der Alte Markt erneut umge­stal­tet. Die Stra­ßen­bah­nen ver­schwan­den aus die­sem Bereich und wur­den auf die neue B7 ver­legt, die gro­ße Kreu­zung und der neue Schwe­be­bahn­hof ent­stan­den. Die Linie nach Hatz­feld wur­de ein­ge­stellt. Die Ver­kehrs­in­sel (der “Pud­ding”) ver­schwand. Die Bron­ze­so­ckeln der Licht­mas­ten ver­wen­de­te man für drei neue Kan­de­la­ber mit gedrun­ge­nem Auf­bau, die auf dem Rat­haus­platz in Bar­men (zwei) und in der Elber­fel­der Fuß­gän­ger­zo­ne (einer) auf­ge­stellt wur­den. 1969 wur­de der ers­ten Kan­de­la­ber am heu­ti­gen Johan­nes-Rau-Platz auf­ge­stellt, 1971 wur­de die drit­te zum Abschluss des Umbaus des von-der-Heydt-Plat­zes in Elber­feld dort plat­ziert.1


Einer der bei­den Kan­de­la­ber am Johan­nes Rau Platz.

Den Abschluss der Sockel bil­den Tier­ge­stal­ten, hier ein Löwe, wäh­rend am Fuß des Sockels…

…Dar­stel­lun­gen von sit­zen­den Men­schen zu fin­den sind.

Der Kan­de­la­ber an der Ecke Herzogstr./Erholungstr.

Sit­zen­der Mann.

Gehörn­tes Getier

Posi­ti­on des Kan­de­la­bers in Elber­feld


Posi­ti­on des Kan­de­la­bers in Bar­men


Der Goldschmiedebrunnen

Der Gold­schmie­de­brun­nen im Hof der Kna­ben­mit­tel­schu­le. Ent­nom­men aus: Der Gold­schmie­de­brun­nen in Elber­feld, in: Die Gold­schmie­de­kunst, Nr.41, vom 8.Oktober 1910, S. 395. (Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, Akte J II 85 A)

Die Figur. Ent­nom­men aus: Der Gold­schmie­de­brun­nen in Elber­feld, in: Die Gold­schmie­de­kunst, Nr. 41, vom 8. Okto­ber 1910, S. 396.

Als im Jahr 1910 die Stadt Elber­feld 300 Jah­re Stadt­rech­te fei­er­te, stif­te­te der Gold­wa­ren­händ­ler Karl Schmitz aus die­sem Anlaß und zur Erin­ne­rung an sei­nen Vater den Gold­schmie­de­brun­nen für den Hof der neu­ge­bau­ten Kna­ben­mit­tel­schu­le an der dama­li­gen Bran­den­bur­ger Stra­ße, die heu­te Pfalz­gra­fen­stra­ße heißt. In dem Gebäu­de ist nun das Ber­gi­sche Kol­leg unter­ge­bracht. Der Wert der Stif­tung betrug 5429,29 Mark. Aus­ge­führt wur­de die Figur des Brun­nens von Fried­rich Cou­bil­lier, der auch die Sta­tue von Adolf von Berg auf Schloß Burg schuf. Am 28.Juli 1910 wur­de der Brun­nen im Rah­men der Fei­er­lich­kei­ten der Drei­hun­dert­jahr-Fei­er ein­ge­weiht.


Die Gesamt­hö­he des Brun­nens betrug über drei Meter. Das Brun­nen­be­cken wur­de aus einem Block Gra­nit gear­bei­tet und hat­te einen Durch­mes­ser von ca. zwei Metern. In der Mit­te der Brun­nen­scha­le erhob sich ein vier­ecki­ger Sockel, auf dem die bron­ze­ne Figur eines mit­tel­al­ter­li­chen Gold­schmieds stand. Er trug Schurz­felll und Kap­pe und schau­te nach­den­kend auf den Treib­ham­mer in der einen und eine klei­ne Prunk­kan­ne in der ande­ren Hand. Die Figur war etwas über einen Meter hoch. Neben der gelun­ge­nen Figur lob­te der Autor des Arti­kels in “Der Gol­schmie­de­kunst” die sechs Spru­del, die am Rand des Beckens auf­stei­gen und so das Trin­ken ohne Becher ermög­li­chen, was als “hygie­nisch wert­voll” ein­ge­stuft wird.


Auf der Rück­sei­te des Brun­nens war eine Bron­ze­ta­fel mit einer Wid­mung ange­bracht:
Die Bron­ze­ta­fel mit Wid­mung. Ent­nom­men aus: Der Gold­schmied-Brun­nen in Elber­feld, in: Deut­sche Uhr­ma­cher-Zei­tung, Nr. 19 vom 1.Oktober 1910, S.317. (Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, Akte J II 85 A)

Die Inschrift lau­tet:

Im Anken­den an den Gold­schmied
Karl August Schmitz
* zu Len­nep 1819 + zu Elber­feld 1882
der Stadt Elber­feld
zur Drei­hun­dert­jahr­fei­er 1910
von sei­nem Soh­ne gestif­tet.”


Karl Schmitz wur­de am 6.Oktober 1854 in Elber­feld gebo­ren und war ein Mann, der sich oft für die Über­brü­ckung sozia­ler Gegen­sät­ze ein­setz­te. Seit 1894 waren die Ange­stell­ten der Fir­ma C.A.Schmitz am Gewinn betei­ligt und erhiel­ten Prä­mi­en zur Deckung von Lebens- und Ren­ten­ver­si­che­run­gen. Außer­dem spen­de­te er häu­fig und oft ohne Namens­nen­nung zu Guns­ten von Hilfs­be­dürf­ti­gen oder lei­den­den Kin­dern. Seit dem 21.Dezember 1888 war er Armen­pfle­ger im 5. Armen­be­zirk, außer­dem war er Ehren­mit­glied des Sprach­ver­eins und setz­te sich für ein ver­ständ­li­ches Amts­deutsch ein. Am 31.Dezember 1910 beging er Selbst­mord, weil er glaub­te wahn­sin­nig zu wer­den.


Der Gold­schmie­de­brun­nen auf einer Foto­gra­fie im August 1940. Samm­lung Unte­re Denk­mal­be­hör­de, Nr.2722.

Im Zwei­ten Welt­krieg (nach August 1940) wur­de die Bron­ze­fi­gur ein­ge­schmol­zen. Das Brun­nen­be­cken wur­de 1967/69 bei der Erwei­te­rung des Schul­ge­bäu­des ent­fernt.1


Bild der Ein­wei­hung des Gold­schmie­de­brun­nens. Auf dem Bild sind fol­gen­de Per­so­nen zu sehen: (v.l.n.r.) Bau­rat Schoe­n­fel­der, Minis­ter v. Dall­witz, Reg.-Präs. Dr  Kru­se, Geheim­rat v. Boet­tin­ger, Lan­des­haupt­mann Dr. v. Ren­vers. Im Hin­ter­grund ist die Turn­hal­le zu sehen. Foto­gra­fie von Her­mann & Klein. Ent­nom­men aus: Offi­zi­el­le Fest­wo­che zur Drei­hun­dert­jahr-Fei­er der Stadt Elber­feld, Heft III, 2.August 1910. (Bild ergänzt am 04.August 2012)

Im Rah­men der Drei­hun­dert­jahr­fei­er wur­den auch die Anla­gen der Vil­la Frey­tag, der Gerech­tig­keits­brun­nen, die Gedenk­ta­fel für die gefal­le­nen Söh­ne der Stadt Elber­feld und der Brun­nen auf dem von der Heydt-Sport­platz ein­ge­weiht.

Kalksteindenkmal

Kalk­stein­denk­mal.

1969 beauf­trag­ten die Rhei­nisch-West­fä­li­schen Kalk­wer­ke Dor­nap den Mett­man­ner Maler und Gra­fi­ker Jan Peter Lich­ten­ford mit der Errich­tung eines Denk­mals, das auf der Düs­se­ler Höhe in Dor­nap in einer klei­nen Grün­an­la­ge sei­nen Platz fand. Drum­her­um wur­de 1968/69 ein Neu­bau­ge­biet ange­legt, dass vor­wie­gend für die Mit­ar­bei­ter der Kalk­wer­ke bestimmt war. Das Denk­mal besteht aus drei ca.2m hohen und 1,50m brei­ten Stei­nen aus Muschel­kalk, die recht­wink­lig um eine Leucht­stoff­röh­re grup­piert sind. Sie tra­gen sechs Bron­ze­ta­fel mit Reli­efs von Fos­si­li­en, wie sie in Kalk­stein gefun­den wer­den. Auf einer wei­te­ren Bron­ze­ta­fel steht die fol­gen­de Inschrift:1


Bron­ze­ta­fel mit Inschrift.

Vor 300 Mil­lio­nen Jah­ren
ent­stand unser Kalk­stein
Rhei­nisch-West­fä­li­sche Kalk­wer­ke Dor­nap”







Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te