St. Joseph-Figur an der katholischen Kirche in Ronsdorf

Die Figur.

1986 wur­de am moder­nen Bau der katho­li­schen Kir­che in Rons­dorf, die St. Joseph zu ihrem Schutz­pa­tron zählt, eine 195 cm gro­ße Bron­ze­fi­gur des Hei­li­gen ange­bracht. Der Ent­wurf stammt von Köl­ner Bild­hau­er Hein Ger­not, der u.a. Figu­ren der Köl­ner Stadt­ge­schich­te am dor­ti­gen Rat­haus­turm und die Bron­ze­tür der Renais­sance-Lau­be am alten Köl­ner Rat­haus geschaf­fen hat­te. Gegos­sen wur­de die Figur in Wee­ze bei der Fir­ma Uppen­dahl. Ein Ein­wei­hungs­da­tum ist zur Zeit nicht bekannt.1

Kriegerdenkmal der Gemeinde St. Joseph

Blick von der Rem­schei­der Stra­ße.

Am 6. Novem­ber 1987 wur­de an der Außen­sei­te der katho­li­schen Kir­che St. Joseph in Rons­dorf, einem 1969 errich­te­ten Beton­bau, ein Krie­ger­denk­mal für die Gefal­le­nen der Gemein­de im Ers­ten und Zwei­ten Welt­krieg ein­ge­weiht. Bereits zur Ein­wei­hung des Neu­baus hat­te man einen alten stei­ner­nen Cor­pus ohne Arme an der Außen­sei­te zur Rem­schei­der Stra­ße ange­bracht, dazu die Auf­for­de­rung “Er braucht dei­ne Hän­de”. 1987 konn­te man end­lich das lan­ge ver­folg­te Vor­ha­ben eines Denk­mals ver­wirk­li­chen und drei aus Quim­bra-Gra­nit gefer­tig­te Stein­plat­ten, die von der Cro­nen­ber­ger Fir­ma Grab­ma­le Kai­ser bear­bei­tet wur­den, neben dem Cor­pus anbrin­gen. Die lin­ke zählt nament­lich die 46 Gefal­le­nen des Ers­ten, die rech­te die 57 Gefal­le­nen des Zwei­ten Welt­kriegs auf. Bei­de wer­den durch eine klei­ne mitt­le­re Tafel ver­bun­den, die die Inschrift ent­hält:1


Die Gedenk­ta­feln.

Zum Geden­ken
der Gefal­le­nen
bei­der Welt­krie­ge
aus unse­rer
Gemein­de
***
Wer
an mich glaubt
wird leben auch
wenn er stirbt
Joh 11,25.


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te