Denkmal für Willy und Gerda Wehrmann

Das Denk­mal-Ensem­ble.

Seit 2005 — das genaue Datum ist nicht bekannt — erin­nert ober­halb des Refor­mier­ten Gemein­de­stif­tes an der Blank­stra­ße ein Grab­stein an das Ehe­paar Wil­ly und Ger­da Wehr­mann. Deren Stif­tung unter­stützt bis heu­te die Arbeit des Gemein­de­stifts. 1 Neben dem Grab­stein wur­de noch eine Gedenk­ta­fel mit Foto­gra­fi­en und Lebens­da­ten der bei­den Stif­ter ange­bracht.


Die Gedenk­ta­fel

Gegen­über befin­det sich das Denk­mal für Wil­ly und Sel­ma Blank.


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


 

Denkmal für Willy und Selma Blank

Das Denk­mal

Ober­halb des Refor­mier­ten Gemeind­stif­tes in Elber­feld fin­den sich zwei Denk­mä­ler, deren Gestalt  eher an Grab­mä­ler auf Fried­hö­fen erin­nern. Und in der Tat, das Denk­mal zur Erin­ne­rung an die Stif­ter des Grund­stü­ckes des Gemein­de­stif­tes, Wil­ly und Sel­ma Blank (geb. de Weerth), stammt vom refor­mier­ten Fried­hof an der Hoch­stra­ße und wur­de dort nach dem Tod Wil­ly Blanks im Jahr 1907 errich­tet. Im August 1996 wur­de das Grab­mal als Denk­mal auf das Gelän­de des Stif­tes ver­setzt, zum Tag des Denk­mals 2003 ergänz­te das Refor­mier­te Gemein­de­stift eine Tafel mit dem Bescheid über die Ein­tra­gung in die Denk­mal­lis­te der Stadt Wup­per­tal.


Die Gedenk­ta­fel

Wil­ly Blank starb am 14. April 1907 bei einem Kur­auf­ent­halt in Mon­treux. Er war 25 Jah­re Stadt­ver­ord­ne­ter in Elber­feld gewe­sen, Mit­glied des Bezirks­aus­schus­ses, Mit­glied des Pro­vin­zi­al­land­ta­ges, Mit­glied im Ver­wal­tungs­rat der Ber­gisch-Mär­ki­schen Bank, Vor­stands­mit­glied des Kunst- und Muse­ums­ver­eins und akti­ves Mit­glied der refor­mier­ten-evan­ge­li­schen Gemein­de. Die Blank­stra­ße am Gemein­de­stift trägt sei­nen Namen.

Gegen­über erin­nert ein (Grab-)Denkmal an das Ehe­paar Wehr­mann.



Plastik “Couple” / “Ehepaar”

1980 wur­de der ehe­ma­li­ge Ober­bür­ger­meis­ter und Staats­mi­nis­ter a.D. Otto Schmidt 78 Jah­re alt. Aus die­sem Anlass schenk­te er der Stadt Wup­per­tal zwei Plas­ti­ken, die bei­de am 21. Novem­ber 1981 in Anwe­sen­heit des Stif­ters und Ober­bür­ger­meis­ter Gur­lands in der klei­nen Park-Anla­ge Am Uel­len­berg (damals noch Emil-Uel­len­berg-Platz) auf­ge­stellt wur­den.


Das Kunst­werk

Bei dem hier vor­ge­stell­ten Werk han­delt es sich um eine Plas­tik des unga­ri­schen Bild­hau­ers Lajos Bar­ta, die er 1957 in Buda­pest ent­wor­fen hat­te und 1969 in Köln fer­tig­te. Sie trägt den Titel “Coup­le” oder auch “Ehe­paar”. Ein wei­te­res Exem­plar der keil­för­mig gespal­te­nen Plas­tik, die aus einem para­bo­loi­den Kör­per besteht, fin­det sich in Bonn im Hof des städ­ti­schen Kunst­mu­se­ums. Bereits 1982 wur­de die Skulp­tur beschä­digt und anschlie­ßend restau­riert.


Eine ande­re Per­spek­ti­ve

Am sel­ben Tag wur­de auch noch eine Mar­mor-Skulp­tur von Hil­de­gard Lut­ze-Froese auf­ge­stellt.1

Marmor-Skulptur am Uellenberg

1980 wur­de der ehe­ma­li­ge Ober­bür­ger­meis­ter und Staats­mi­nis­ter a.D. Otto Schmidt 78 Jah­re alt. Aus die­sem Anlass schenk­te er der Stadt Wup­per­tal zwei Plas­ti­ken, die bei­de am 21. Novem­ber 1981 in Anwe­sen­heit des Stif­ters und des amtie­ren­den Ober­bür­ger­meis­ters Gur­lands in der klei­nen Park-Anla­ge Am Uel­len­berg (damals noch Emil-Uel­len­berg-Platz) auf­ge­stellt wur­den.


Die Skulp­tur.

Das hier vor­ge­stell­te Werk ist eine Mar­mor-Skulp­tur der in Wup­per­tal gebo­re­nen Bild­haue­rin Hil­de­gard Lut­ze-Froese, die vor­her im Gar­ten von Schmidts Haus in der Stra­ße Am Wal­de stand. Die Skulp­tur muss­te mehr­fach wegen Beschä­di­gung der Ver­an­ke­rung neu befes­tigt werden.Am sel­ben Tag wur­de auch die Plas­tik “Coup­le” / “Ehe­paar” ein­gweiht.1

Skulptur “Stele und Baum”

Baum und Ste­le.

Am 9. Dezem­ber 1980 wur­de im Kreis­ver­kehr am Husar, wo Augus­ta­str. und Jäger­hof­str. auf­ein­an­der­tref­fen, die Skulp­tur “Ste­le und Baum” ein­ge­weiht. Sie besteht aus einem Baum und einer fünf Meter hohen Ste­le aus 25 Beton­schei­ben, die aus einem Modul von Krei­sen bestehen und in jeder Lage anders gedreht sind. Aus­ge­wählt hat­te die 43.000 DM teu­re Skulp­tur von Prof. Will Sen­sen die städ­ti­sche Kunst­kom­mis­si­on am 11. Juni 1980, Ende Novem­ber 1980 wur­de sie mon­tiert. Die Stein­tul­pe von Hans Die­ter Junk war vor­her auf die Hardt ver­setzt wor­den.


Bereits vor der Ein­wei­hung hat­te es aus der Bevöl­ke­rung Pro­tes­te gegen die­ses Kunst­werk gege­ben. Man for­der­te mehr Mit­spra­che (ähn­lich wie heu­te) und kri­ti­sier­te die Form des Kunst­werks. Der Bür­ger­ver­ein der Elber­fel­der Süd­stadt ver­zich­te­te zwar mit Rück­sicht auf die Finanz­la­ge der Stadt auf die gefor­der­te Umset­zung der Stee­le, erwar­te­te aber, dass dies in abseh­ba­rer Zeit gesche­he, was jedoch nicht aus­ge­führt wur­de.1

Steintulpe

Die Stein­tul­pe auf der Hardt.

1979 appel­lier­te der Vor­sit­zen­de der städ­ti­schen Kunst­kom­mis­si­on, Uwe Her­der, an die Stif­tungs­be­reit­schaft der Wup­per­ta­ler Bür­ger und der Auf­ruf erschien in der West­deut­schen Zei­tung. Dar­auf­hin ent­schloss sich der Stein­metz Hans-Die­ter Junk der Stadt sein Meis­ter­stück zu schen­ken, eine 1,65m gro­ße und 600 Kilo­gramm schwe­re Skulp­tur aus einem Eif­ler Basalt­block. Am Mon­tag, dem 23. April 1979, ent­hüll­te Bür­ger­meis­ter Kurt Drees in Ver­tre­tung des Ober­bür­ger­meis­ters die stei­ner­ne Tul­pe im Kreis­ver­kehr am Husar in der obe­ren Elber­fel­der Süd­stadt. Bereits kur­ze Zeit spä­ter wur­de sie auf der Hardt in der Nähe des Otto-Schell-Wegs auf­ge­stellt, da sie im Kreis­ver­kehr eher unschein­bar blieb und durch die Skulp­tur “Ste­le mit Baum” ersetzt wur­de.1

Freiplastik “Start”

Start von Prof. Bea­te Schiff

Im Mai 1973 wur­de vor dem Haupt­ein­gang der Abtei­lung Maschi­nen­bau­we­sen (Zufahrt Fuhl­rott­stra­ße) an der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät die Frei­plas­tik der Düs­sel­dor­fer Künst­le­rin Prof. Bea­te Schiff auf­ge­stellt. In Auf­trag gege­ben wur­de sie vom Staats­hoch­bau­amt Wup­per­tal. Die Frei­plas­tik besteht aus Alu­mi­ni­um und besitzt einen sil­ber­nen Über­zug aus Acryl­harz­lack. Sie stellt orga­ni­sche Bewe­gun­gen dar und win­det sich zur Sei­te1, womit sie Auf­bruch und Auf­stieg sym­bo­li­sie­ren soll. 1998 wur­de sie auf­grund von Ris­sen abge­baut (laut Mey­er-Kahr­weg nutz­ten die Stu­den­ten sie ger­ne als Lie­ge­stuhl), 2009 mit Hil­fe einer 25.000 Euro Spen­de der Spar­kas­se restau­riert und nahe des Haupt­ein­gangs auf­ge­stellt.2


Pla­ket­te von 2009