Pingiunale

Der Pinguin des Gymnasiums Bayreuther Straße
Der Pin­gu­in des Gym­na­si­ums Bay­reu­ther Stra­ße

2006 wur­de der Zoo­lo­gi­sche Gar­ten Wup­per­tal 125 Jah­re alt. Der Zoo-Ver­ein orga­ni­sier­te zum Zoo Jubi­lä­um die soge­nann­te Pin­gui­na­le; 200 Kunst­stoff Pin­gui­ne von 1,80 Metern Höhe konn­ten als Roh­lin­ge gekauft und indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den. Vom 1. April 2006 stan­den sie bei ihren 175 Spon­so­ren und fuh­ren dann am 19. August mit der Schwe­be­bahn in den Zoo und nah­men an einer acht­wö­chi­gen Para­de teil. Anschlie­ßend wur­den sie den Pin­gui­nis­ten zurück­ge­ge­ben und ste­hen noch heu­te zahl­reich im Stadt­bild Wup­per­tals.1


Der Pinguin der Barmenia Versicherung
Der Pin­gu­in der Bar­me­nia Ver­si­che­rung

Eine voll­stän­di­ge Doku­men­ta­ti­on der Pin­gui­ne bie­tet http://www.herberts-eisenbahnbilder.de


Da dies ein dezen­tra­les Kunst­werk ist, gibt es kei­nen Link zur Kar­te


Josef-Keusch-Gedenkstein

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Der Gedenk­stein

Am 1. Okto­ber 1934, so steht es auf der Gedenk­pla­ket­te, wur­de im Rosen­gar­ten des Zoo­lo­gi­schen Gar­tens ein Gedenk­stein für Josef Keusch gesetzt, der am 14. Sep­tem­ber 1934 nach 34 Jah­ren im Dienst der Akti­en­ge­sell­schaft in den Ruhe­stand getre­ten war. An jenem 1. Okto­ber 1934 über­nahm sein Nach­fol­ger, der ehe­ma­li­ge Post­be­am­te Wil­helm Seiff­ge den Direk­to­ren­pos­ten, nicht auf­grund sei­ner Qua­li­fi­ka­ti­on, son­dern auf­grund sei­nes NSDAP-Par­tei­bu­ches.


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Die Gedenk­pla­ket­te

Josef Keusch, am 1. Mai 1900 als Gar­ten­in­spek­tor ein­ge­stellt, hat­te ein Examen als könig­li­cher Ober­gärt­ner und bau­te den Zoo­lo­gi­schen Gar­ten zu der Anla­ge aus, die wir heu­te im Grun­de auch noch ken­nen, wenn auch sich die Gehe­ge teil­wei­se ver­än­dert haben. Er setz­te nach dem Vor­bild Hagen­becks in Ham­burg auf git­ter­lo­se Frei­an­la­gen, wie beim Nord­land­pan­ora­ma für Rob­ben, Eis­bä­ren und Ren­tie­re, das heu­te noch in Tei­len exis­tiert. Er steu­er­te den Zoo durch die schwie­ri­gen Jah­re des Ers­ten Welt­kriegs und der Nach­kriegs­zeit. Keusch war auch kein Freund der neu­en Macht­ha­ber im Jahr 1934. So berich­tet der ehe­ma­li­ge Zoo­di­rek­tor, Ulrich Schü­rer, in sei­ner Jubi­lä­ums­schrift, dass Keusch kurz vor sei­ner Pen­sio­nie­rung das Was­ser des gro­ßen Tei­ches im Vor­feld eines Gon­d­el­fes­tes der SA ein­fach abge­las­sen habe. Josef Keusch starb 1945.1

Die Inschrift der Gedenk­pla­ket­te am Gedenk­stein lau­tet:

Dem lang­jäh­ri­gen Lei­ter des Gar­tens
Direk­tor Josef Keusch
für treue und ver­dienst­vol­le Arbeit
Wup­per­tal, den 1.10.1934
Akti­en­ge­sell­schaft Zoo­lo­gi­scher Gar­ten
der Auf­sichts­rat und Vor­stand”


Paul-Boeddinghaus-Gedenkstein

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Der Gedenk­stein im Kräu­ter­gar­ten des Zoos.

Im ehe­ma­li­gen Rosen­gar­ten des Zoo­lo­gi­schen Gar­ten Wup­per­tals fin­den sich ganz am Rand, bei­na­he ver­ges­sen, zwei Gedenk­stei­ne für ver­dienst­vol­le Män­ner des Zoos. Einer davon ist Paul Boed­ding­haus gewid­met, der ande­re Josef Keusch. Bei­de Män­ner wur­den am 1. Mai 1925 geehrt, der ers­te­re durch die Set­zung des Gedenk­steins, der ande­re für sein 25jähriges Dienst­ju­bi­lä­um. Die Anspra­che zur Ein­wei­hung des Gedenk­steins hielt Frei­herr August von der Heydt, der wür­dig­te, dass Paul Boed­ding­haus 43 Jah­re lang als Auf­sichts­rat der Zoo­lo­gi­scher-Gar­ten-Akti­en­ge­sell­schaft gewirkt hat­te. Die “Fest­ge­sell­schaft” bestand, wie der Gene­ral Anzei­ger fest­hielt, aus Vor­stands- und Auf­sichts­rats­mit­glie­dern, dem Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Kirsch­baum, ver­schie­de­nen Stif­tern des Zoos und den Lei­tern der Zoo­lo­gi­schen Gär­ten von Ber­lin, Königs­berg, Düs­sel­dorf und Köln. Den Gedenk­stein, der unter zwei Kas­ta­ni­en auf einer leich­ten Anhö­he plat­ziert wur­de, bezeich­net der GA als schlicht und den­noch wir­kungs­voll.1


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Die Inschrift.

Die Inschrift ist heu­te ver­wit­tert und kaum les­bar:

Paul Boed­ding­haus,
dem ver­dien­ten Grün­der
und Freund die­ses Gar­tens
1890 — 1923”


Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te