Bäume und Gedenktafeln der Politischen Runde zur Erinnerung an die deutsche Einheit

Die Poli­ti­sche Run­de der Volks­hoch­schu­le Wup­per­tal gedenkt in unmit­tel­ba­rer Nähe zum neu­en Natio­nal­fei­er­tag und am Vor­abend ihres 33. Geburts­tags der Erfül­lung der Prä­am­bel des Grund­ge­set­zes mit einer poli­ti­schen Rede und mit einer Ent­hül­lung einer Bron­ze­ta­fel.”


Mit die­sen Wor­ten beginnt die Ein­la­dung zur Fei­er des Tages der Deut­schen Ein­heit am 1. Okto­ber 1994. Für die poli­ti­sche Rede konn­te ein damals wie heu­te pro­mi­nen­ter Mann gewon­nen wer­den, Joa­chim Gauck, damals Bun­des­be­auf­trag­ter für die Unter­la­gen des Staats­si­cher­heits­dienst der ehe­ma­li­gen DDR (umgangs­sprach­lich auch als Gauck-Behör­de bezeich­net), heu­te Bun­des­prä­si­dent, sprach zur his­to­ri­schen und poli­ti­schen Dimen­si­on des 9. Novem­ber 1989 im Gemein­de­saal der Gemar­ker Kir­che. Anschlie­ßend, gegen 17.15 Uhr, war die Ent­hül­lung der Bron­ze­ta­fel vor der Eiche in der klei­nen Grün­an­la­ge zwi­schen Par­la­ment­stra­ße und Paul-Hum­burg-Stra­ße zur Erin­ne­rung an die Deut­sche Ein­heit geplant.1 Musi­ka­lisch wur­de die Fei­er beglei­tet von der Ber­gi­schen Musik­schu­le mit Bachs Kon­zert für zwei Vio­li­nen und spä­ter vom Poli­zei-Musik­korps Wup­per­tal, wel­ches das Lied “Die Gedan­ken sind frei” und zum Abschluss der Fei­er die Natio­nal­hym­ne spiel­te.2 Die Ent­hül­lung der Gedenk­ta­fel nah­men Ober­bür­ger­meis­te­rin Ursu­la Kraus, Joa­chim Gauck und der Lei­ter der Poli­ti­schen Run­de, Otto Roche, vor.3


Baum und Gedenk­ta­fel zur Deut­schen Ein­heit.

Johan­nes Rau, Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len schrieb in einem Gruß­wort:

“Wel­che Vor­stel­lung ist schö­ner, als etwas auf- oder her­an­wach­sen zu sehen? Ich hof­fe, daß der “Baum der Ein­heit” blü­hen und gedei­hen wird, nicht nur als Sym­bol unse­rer wie­der­erlang­ten Ein­heit, son­dern auch für die Zukunft einer Nati­on, die in Euro­pa fest ver­an­kert ist?“4

Ergän­zung vom 13. Juni 2015:

Eben­falls im Okto­ber 1994 weih­te die Polit­sche Run­de zusam­men mit Johan­nes Rau 16 wei­te­re Bäu­me — je eins pro Bun­des­land — und eine fast iden­ti­sche Gedenk­ta­fel an einem Pfad am Eskes­berg ein.


Die Tafel am Ese­kes­berg (ergänzt am 13. Juni 2015). Die 16 Bäu­me sind nicht wirk­lich zu iden­ti­fi­zie­ren.

Die Gedenk­ta­fel.

Die Inschrift der Gedenk­ta­fel lau­tet:

 ‘Das gesam­te deut­sche Volk bleibt auf­ge­for­dert in frei­er Selbst­be­stim­mung die Ein­heit und Frei­heit Deutsch­lands zu voll­enden’
Prä­am­bel des Grund­ge­set­zes vom 29. Mai 1949

Die poli­ti­sche Run­de der Volks­hoch­schu­le Wup­per­tal, gegrün­det von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die­ser Stadt im Jah­re des Mau­er­baus in Ber­lin 1961 gedenkt am 4. Jah­res­tag der Ver­ei­ni­gung bei­der Tei­le Deutsch­lands der Erfül­lung des Ver­fas­sungs­ge­bo­tes durch eine fried­li­che Revo­lu­ti­on.

Sie will mit die­sem Baum das Bewusst­sein wach­hal­ten, dass wie ein Volk sind und dass die Deut­sche Ein­heit ein Bau­stein zur Ein­heit Euro­pas ist.
Ent­hüllt am 3. Okto­ber 1994.”

Die Tafel am Ese­kes­berg spricht natür­lich ortho­gra­fisch kor­rekt von “die­sen Bäu­men”, die ein­zi­ge Ände­rung, die vor­ge­nom­men wur­de.


Die Poli­ti­sche Run­de der VHS wur­de, wie in der Inschrift erwähnt, als Reak­ti­on auf den Bau der Ber­li­ner Mau­er gegrün­det und wur­de im Lau­fe der Zeit zu einer Insti­tu­ti­on in der poli­ti­schen Land­schaft Wup­per­tals. Otto Roche und die Poli­ti­sche Run­de luden Mon­tag für Mon­tag hoch­ka­rä­ti­ge Gäs­te ein und dis­ku­tier­ten mit ihnen, seit 2002 liegt die Lei­tung bei Dr. Det­lef Von­de. Zwi­schen 1961 und 2011 lud die Poli­ti­sche Run­de zu mehr als 1600 Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 80.000 Teil­neh­mern.5 Nach dem Tod des Begrün­ders Otto Roche 1999 über­nahm nach einer Über­gangs­zeit 2002 Dr. Det­lef Von­de die Lei­tung und ver­än­der­te das Kon­zept. Zusam­men mit zwei Jour­na­lis­tin­nen wur­de der Blick auf die The­men ver­än­dert, die Poli­ti­sche Run­de öff­ne­te sich gegen­über der Öffent­lich­keit, also jenen ohne Hör­er­kar­te. Die The­men wan­del­ten sich von dem Pro­ble­men Deut­scher Nach­kriegs­ge­schich­te und der Tages­po­li­tik zu his­to­risch-poli­ti­schen Pro­ble­ma­ti­ken, der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Natio­nal­so­zia­lis­mus und der Iden­ti­tät von Stadt und Regi­on.6 2012 wur­de die Gedenk­ta­fel von einem Bag­ger beschä­digt, ent­fernt und repa­riert.


Posi­ti­on des Denk­mals an der Par­la­ments­stra­ße auf der Kar­te


Posi­ti­on des Denk­mals am Eskes­berg auf der Kar­te


Brunnen zum 100jährigen Jubiläum des Nordstädter Bürgervereins

1993 wur­de der Nord­städ­ter Bür­ger­ver­ein 100 Jah­re alt und man ent­schied sich aus die­sem Anlass dem Nord­park in Bar­men eine Brun­nen­skulp­tur zu stif­ten, die aus­drück­lich auch ein Platz zum Spie­len sein soll­te. 60.000 DM hat­te der Ver­ein dafür zur Ver­fü­gung gestellt und eine Jury ein­ge­setzt, die den Sie­ger­ent­wurf der Aus­schrei­bung kür­te. Eini­ger­ma­ßen kuri­os war die Ein­rei­chung des Wup­per­ta­ler Bild­hau­ers Frank Brei­den­bruch, der sich per Fax betei­lig­te, da er zu die­ser Zeit auf einer Stu­di­en­rei­se in Asi­en befand. Trotz­dem setz­te sich sei­ne Zeich­nung gegen die teil­wei­se mit Model­len aus­ge­rüs­te­ten ande­ren 20 Ent­wür­fe durch. Zur Ver­wirk­li­chung die­ses Brun­nens waren aller­dings wei­te­re Geld­mit­tel not­wen­dig, die von den Pfad­fin­dern, dem Wich­ling­hau­ser Frau­en­chor, dem Bar­mer Sän­ger­chor und den Wich­ling­hau­ser Lie­der­freun­den gestif­tet wur­den.


Der Brun­nen

Am 18. Juni 1994 — exakt ein Jahr nach der Ankün­di­gung der Stif­tung — wur­de der Brun­nen dann vor dem Turm­terras­sen vom Vor­sit­zen­den des Bür­ger­ver­eins, Wer­ner Zan­ner, in Anwe­sen­heit zahl­rei­cher Gäs­te und der Ober­bür­ger­meis­te­rin Ursu­la Kraus ein­ge­weiht. Er sol­le zei­gen, so Zan­ner, dass der Nord­städ­ter Bür­ger­ver­ein sich der Tra­di­ti­on des Ver­eins ver­pflich­tet füh­le und dass die Bür­ger bereit sei­en, sich für die Stadt ein­zu­set­zen.1 Der 2,30 Meter hohe Brun­nen besteht aus einem ste­hen­den, oben unter­bro­che­nen Stein­ring aus Basalt,2 in dem das Was­ser zir­ku­liert und um den sich Mar­mor-Find­lin­ge grup­pie­ren, auf denen zahl­rei­che klei­ne Details zu ent­de­cken sind. Wie Frank Brei­den­bruch erklär­te, schließt das Was­ser sym­bo­lisch den Lebens­kreis.3 Die schwie­ri­gen sta­tis­ti­schen Berech­nun­gen des Brun­nens und die Kon­struk­ti­on sorg­ten für die Stei­ge­run­gen der Kos­ten4 auf 100.000 DM.5


Die Tech­nik, die unsicht­bar ihren Dienst tut, wird im Nord­park-Echo wie folgt beschrie­ben:

Das Was­ser wird unter Druck zu einer Düse am offe­nen Ende des Stein­rings geführt. Was­ser­druck und Posi­ti­on der Düse bewir­ken, daß das Was­ser wie­der in den Stein­ring gelenkt und dem Kreis­lauf zuge­führt wird. Eine gering­fü­gi­ge Ablen­kung beim Aus­tritt des Was­ser­strahls bewirkt die Was­ser­per­len beim Auf­tref­fen auf den Stein. Die­ser Effekt wird durch die Luft­be­we­gung noch ver­stärkt und erzeugt das Bild des klei­nen “Was­ser­falls”. Durch eine Umwälz­pum­pe wird das Was­ser immer wie­der dem Kreis­lauf zuge­führt, fri­sches Was­ser erhält der Brun­nen nur, um Ver­duns­tung aus­zu­glei­chen.”


Der Brun­nen ver­fügt außer­dem über eine Zeit­schalt­uhr, läuft also nicht 24 Stun­den am Tag, trotz­dem fal­len meh­re­re tau­send DM (und heu­te Euro) Unter­halts­kos­ten im Jahr an.6

 

Bökelbrunnen (1961)

Nach­dem der Bökel­brun­nen aus dem Jahr 1920 im Zwei­ten Welt­krieg zer­stört wor­den war, stif­te­te 1961 der Ver­lag W. Gira­det, Her­aus­ge­ber des Gene­ral Anzei­gers und der heu­ti­ge West­deut­schen Zei­tung, einen neu­en Brun­nen, der am 9.Juni 1961 an der Bahn­hofs­stra­ße ein­ge­weiht wur­de. Der damals über 80jährige Bild­hau­er Erich Cleff fer­tig­te die Kna­ben­fi­gur des Vor­gän­gers erneut. Im Gegen­satz zum Vor­bild besteht beim neu­en Brun­nen die Brun­nen­scha­le nicht aus Muschel­kalk, son­dern aus Gra­nit aus dem Fich­tel­ge­bir­ge.


Die Bahn­hof­stra­ße am 7.Juli 1964 mit Blick in Rich­tung Wes­ten zur Stadt­hal­le. Der Bökel­brun­nen steht auf einem klei­nen Platz, eine Trep­pe führt zur Süd­stra­ße, die Stra­ßen­bahn­glei­se der Meter­spur lie­gen dort, wo heu­te die Bus­spur ist, und zum Über­que­ren der brei­ten Stra­ße genügt ein Zebra­strei­fen. Samm­lung Unte­re Denk­mal­be­hör­de, Nr. 1825.

An der Wan­dung wur­de eine feh­ler­haf­te Inschrift ange­bracht:

Bökel­brun­nen
Auf­ge­stellt im Jah­re 1919 [rich­tig 1920, Anm.]
1960 [rich­tig 1961] wie­der errich­tet
als Erin­ne­rung an das alte Elber­feld
Bild­hau­er Prof. Erich Cleff
gestif­tet vom Ver­lag W. Gira­det
Gene­ral-Anzei­ger der Stadt Wup­per­tal“1


Der “neue” Bökel­brun­nen. Samm­lung His­to­ri­sches Zen­trum, 010/3/147

Anfang des Jah­res 1994 wur­de der Brun­nen von sei­nen Stand­ort an der Bahn­hof­stra­ße ent­fernt, da die Spar­kas­se auf dem Gelän­de ihren Erwei­te­rungs­bau plan­te. 2 Ende 1996 fand er eine neue Hei­mat am Fuß der Trep­pe von der Stra­ße Am Johan­nis­berg zur Bahn­hof­stra­ße, gegen­über dem Wil­helm-Dör­pfeld-Gym­na­si­um.3


Der Bökel­brun­nen am heu­ti­gen Stand­ort unweit der Stadt­hal­le.

Heu­te ist der Brun­nen Teil des Skulp­tu­ren­parks Johan­nis­berg.

Gedenktafel für die Ronsdorfer Opfer des Nationalsozialismus

Am 20. Novem­ber 1994, es war Toten­sonn­tag, weih­te die Ober­bür­ger­meis­te­rin der Stadt Wup­per­tal, Ursu­la Kraus, zusam­men mit dem Vor­ste­her der Bezirks­ver­tre­tung Rons­dorf, Win­fried Ahrenz, eine klei­ne Gedenk­ta­fel am Rons­dor­fer Ver­wal­tungs­haus ein. Sie erin­nert an die­je­ni­gen Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus, die in Rons­dorf leb­ten oder aus Rons­dorf kamen.1Die Vor­ge­schich­te der Gedenk­ta­fel begann acht Jah­re  zuvor. Damals hat­te die Ver­ei­ni­gung der Ver­folg­ten des Nazi­re­gimes — Bund der Anti­fa­schis­tin­nen und Anti­fa­schis­ten (VVN-BdA e.V.) bean­tragt, eine Stra­ße nach dem Wider­stands­kämp­fer und Mit­glied der KPD Eugen Schwe­bing­haus zu benen­nen. Die Rons­dor­fer Bezirks­ver­tre­tung ent­sprach die­sem Antrag trotz eines Rats­be­schlus­ses vom 13.Juli 1992 nicht.2 Am 3. Mai 1993 beschloss die Bezirks­ver­tre­tung dann die Anbrin­gung einer Gedenk­ta­fel mit den Stim­men von SPD, FDP und Bünd­nis ’90 Die Grü­nen. Die CDU ent­hielt sich, da sie mit der nament­li­chen Nen­nung der Opfer nicht ein­ver­stan­den war. Der Per­so­nen­kreis war auf die Zeit der Natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft beschränkt wor­den, sodass Deser­teu­re und Opfer, die spä­ter an den Fol­gen einer Haft­stra­fe gestor­ben waren, nicht berück­sich­tigt wur­den. Grund­sätz­lich, so beton­te die CDU, sei man für die Gedenk­ta­fel, nur nicht in dem Wort­laut.3 Die Bezirks­ver­tre­tung kal­ku­lier­te 20.000 DM an Kos­ten für Tafel. Im April 1994 beschied dann die Ver­wal­tung, dass dafür kein Geld vor­han­den sei. Man rich­te­te ein Spen­den­kon­to ein und ein neu­er Kos­ten­vor­anschlag ging nur noch von 2.000 DM Kos­ten aus.4 Beson­ders die Mit­glie­der der Natur­freun­de und der VVN-BdA hal­fen die Gedenk­ta­fel zu finan­zie­ren, wie Ursu­la Kraus am Tag der Ein­wei­hung fest­stell­te.5
Die Gedenk­ta­fel für die Rons­dor­fer Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus

Die Inschrift lau­tet:

“Zur Erin­ne­rung an die Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen
Gewalt­herr­schaft in den Jah­ren von 1933 bis 1945Aus Rons­dorf wur­den in den Gefäng­nis­sen und
Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern ermor­det:

Die drei jüdi­schen Fami­li­en
Leff­mann — Löwen­thal — Vogel

sowie
Karl Blä­cker — Hugo Ebbing­haus
Otto Kut­schat — Eugen Schwe­bing­haus
Robert Stamm — Paul Weg­mann

Den Opfern zum Geden­ken — den Leben­den zur Mah­nung”


Im ursprüng­li­chen Beschluss zur Gedenk­ta­fel waren die sechs Wider­stands­kämp­fer noch mit “Herr” titu­liert und der Text der Tafel ende­te mit “Bezirks­ver­tre­tung Wup­per­tal”. Dies wur­de nach­träg­lich noch geän­dert.6


Der 81jährge Moses Löwen­thal wur­de mit Emi­lie und Regi­na Leff­man im Juli 1942 ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger The­re­si­en­stadt depor­tiert und dort ermor­det. Löwenthals Toch­ter Sel­ma Frank wur­de im glei­chen Jahr ins KZ Ravens­brück gebracht und spä­ter in Ausch­witz getö­tet. Sein Sohn Fritz war bereits 1941 mit sei­ner Frau Flo­ra und den Kin­dern Ruth (9 Jah­re alt) und Man­fred (6 Jah­re alt) ins Ghet­to Lodz ver­bracht wor­den. Sie kehr­ten nicht zurück. Leo Ley Löwen­thal ist nach sei­ner Depor­ta­ti­on nach Minsk im Jahr 1944 ver­schol­len, eben­so wie die 70jährige Rons­dor­fe­rin Rosa­lie Vogel. Im Novem­ber 1941 waren bereits Käthe und Hele­ne Gla­ser, Hele­ne Marx geb .Leff­mann und ihre Kin­der Lot­te und Rolf, Hele­ne Wolf und Johan­na und Hugo Roth­schild nach Lodz depor­tiert wor­den.7


Karl Blä­cker (*1879) war bis 1929 Stadt­ver­ord­ne­ter der KPD8 und wur­de, nach­dem er im KZ Kem­na war, zu acht Mona­ten Gefäng­nis­haft ver­ur­teilt. Anschlie­ßend wur­de er ins KZ Dach­au ver­bracht, wo er 1945, weni­ge Woche vor Ein­tref­fen der Ame­ri­ka­ner, ermor­det wur­de.9


Hugo Ebbing­haus (*1884 in Lüttring­hau­sen) war gelern­ter Band­wir­ker und wuchs in Rons­dorf auf. Er wur­de nach dem 30. Janu­ar 1933 ver­haf­tet und durch­leb­te im KZ Kem­na ein Mar­ty­ri­um. Er wohn­te bis zu sei­ner zwei­ten Ver­haf­tung im Febru­ar 1943 in der Rem­schei­der Stra­ße. Am 17. August 1944 wur­de er in Wup­per­tal zu acht Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Das KPD-Mit­glied starb beim Trans­port nach der Auf­lö­sung des Zucht­hau­ses Cos­wig an der Elbe. Sein Todes­da­tum und -ort sind unbe­kannt.10


Otto Kut­schat [auch Kutz­schat geschrie­ben, sie­he 11 und 12] (*1888) wur­de als KPD-Funk­tio­när 1935 zu zehn Jah­ren Zucht­haus ver­ur­teilt und kam ins KZ Neu­en­gam­me. Er starb auf der Cap Arco­na nach der Eva­ku­ie­rung des KZs, die am 3. Mai 1945 tor­pe­diert wur­de und sank.13


Eugen Schwe­bing­haus (*1906 [8]) war Mit­glied der KPD und Wider­stands­kämp­fer. Nach der “Macht­er­grei­fung” tauch­te er unter und orga­ni­sier­te in Düs­sel­dorf die Arbeit der ver­bo­te­nen KPD. 1934 emi­grier­te er nach Frank­reich, 1936 kämpf­te er im spa­ni­schen Bür­ger­krieg gegen Fran­co. Spä­ter lei­te­te er die KPD-Aus­lands­or­ga­ni­sa­ti­on in Hol­land.14 Am 23.April 1943 wur­de er in Ams­ter­dam ver­haf­tet und vom Volks­ge­richts­hof 1944 ver­ur­teilt. Am 24.August 1944 wur­de Schwe­bing­haus in Bruch­sal hin­ge­rich­tet.15 Ein Bild von ihm fin­det sich auf www.gedenkbuch-wuppertal.de


Robert Stamm (*1900) war jüngs­ter Reichs­tags­ab­ge­ord­ne­ter der KPD. Der Wider­stands­kämp­fer wur­de Ende 1936 ver­haf­tet und am 4.November 1937 in Ber­lin-Plöt­zen­see hin­ge­rich­tet.16 Eine aus­führ­li­che­re Bio­gra­phie und eine Foto­gra­fie fin­det sich auf der Home­page der Gedenk­stät­te Deut­scher Wider­stand.


Paul Weg­mann (*1889) war Sohn eines Band­wir­kers und ergriff den Beruf des Mecha­ni­kers. Schon früh ging er nach Ber­lin und wur­de dort 1918 in den Voll­zugs­rat des Arbei­ter- und Sol­da­ten­ra­tes gewählt. Spä­ter war er Mit­glied des Preu­ßi­schen Land­tags. Er war zunächst Anhän­ger der USPD, dann der KPD und spä­ter der SPD. 1934 wur­de er fest­ge­nom­men und nach kur­zer Zeit auf frei­em Fuß wie­der der Frei­heit beraubt. Nach neun Jah­ren Haft starb er am 3.April 1945 im KZ Ber­gen-Bel­sen, zwölf Tage vor der Befrei­ung durch die Eng­län­der.17

Ober­bür­ger­meis­te­rin Ursu­la Kraus, die ihre Rede mit dem Mahn­ruf der Frau­en von Ravens­brück begann (“Wenn ihr uns ver­gesst, war unser Ster­ben umsonst.”) mahn­te, man dür­fe auch wei­te­re Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus in Rons­dorf, wie Zwangs­ar­bei­ter und deser­tier­te Wehr­machts­sol­da­ten, nicht ver­ges­sen.18


Nach dem Umbau des Band­wir­ker­plat­zes (Ein­wei­hung 2007) und dem Abriss des Ver­wal­tungs­ge­bäu­des wur­de die Tafel an der Stützwand an der Staats­stra­ße ange­bracht.

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


 

Der Cronenberger Nagelschmied

1992 wur­de der Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­ein stol­ze hun­dert Jah­re alt. Nach­dem die­ses Jubi­lä­um mit der Errich­tung eines Schleif­steins gewür­digt wor­den war, reg­te der CHBV an, dem Schlei­fer-Denk­mal ein Gegen­stück zu errich­ten: Ein Denk­mal für “Obrahm, dem Nagel­schmett”. Die Figur des Nagel­schmieds Abra­ham wur­de vom Cro­nen­ber­ger Mund­art-Dich­ter Robert Lüt­ters (1848–1918) als Sinn­bild für die Cro­nen­ber­ger Klein­ei­sen­in­dus­trie geschaf­fen. Das “Denk­mal des Gewer­be­flei­ßes” soll­te von den Cro­nen­ber­gern über den Kauf von “Bau­stei­nen” finan­ziert wer­den.1


“Obrahm”, der Nagel­schmiedt und sein Gesel­le.

Am 24. März 1993 wur­den in einer beschränk­ten Aus­schrei­bung die Künst­ler Gün­ther The­len, Bern­hard Klein­hans, Bern­hard Guski und Ulla Hees um Ent­wür­fe gebe­ten,2 der Cro­nen­ber­ger Karl-Heinz Dickin­ger lie­fer­te als Anre­gung eine Vor­la­ge.3 Anfang Okto­ber 1993 (laut CHBV am 15.10, aller­dings gab es bereits am 7.10. einen Arti­kel in der Wup­per­ta­ler Rund­schau (s.u.)) fiel die Ent­schei­dung zuguns­ten von Bern­hard Klein­hans,4 aller­dings hat­te nur der Köl­ner Bild­hau­er Gün­ther Thie­len einen wei­te­ren Ent­wurf abge­ge­ben. Mit fünf von sechs Stim­men ent­schied sich das ver­ant­wort­li­che Gre­mi­um für den San­den­hors­te­ner, der die Vor­la­ge stark ver­än­dert hat­te und dem Huf­na­gel­schmied noch einen Gesel­len zur Sei­te stell­te.5 Aller­dings bemän­geln die älte­ren Cro­nen­ber­ger heu­te, dass dabei die Rol­len­ver­tei­lung getauscht wur­de. Nicht der Schmied schwang im his­to­ri­schen Vor­bild den Ham­mer, son­dern der Gesel­le.


Der Schmied.

Es begann anschlie­ßend die Stand­ort­su­che und auch der Ver­kauf von Bau­stei­nen war noch nicht abge­schlos­sen.6 Der vom CHBV favo­ri­sier­te Stand­ort nahe Krings Eck muss­te 1994 noch eini­ge Wider­sprü­che sei­tens des Bau­ord­nungs­am­tes und der Poli­zei über­ste­hen, ins­be­son­de­re die Ver­le­gung einer Lit­faß­säu­le der “Deut­schen Städ­te­re­kla­me” auf die ande­re Stra­ßen­sei­te wur­de zum Pro­blem. Nach meh­re­ren Orts­ter­mi­nen wur­de dann doch eine Lösung gefun­den.7

Am 20. Okto­ber 1994 wur­de das 1,90 Meter hohe Bron­ze-Denk­mal auf­ge­stellt und konn­te am fol­gen­den Sonn­tag, dem 23. Okto­ber 1994 ein­ge­weiht wer­den.8Zur Fei­er spiel­te der Cro­nen­ber­ger Posau­nen­chor, es sang der Män­ner­chor, Vor­trä­ge wur­den gehal­ten und Bür­ger­meis­ter Kurt Drees ent­hüll­te in Ver­tre­tung der Ober­bür­ger­meis­te­rin Ursu­la Kraus, die ver­let­zungs­be­dingt fehl­te9, das Denk­mal. Zu die­sem Anlass gab der CHBV auch Gedenk­mün­zen im Wert von 15 DM her­aus und Arbei­ten des Bild­hau­ers Bern­hard Klein­hans wur­den in der Gale­rie im Rei­hen­haus aus­ge­stellt.10 35.000 DM kos­te­te “Obram der Nagel­schmett” am Ende inklu­si­ve der Auf­stel­lung.11


Gedicht zur Denk­mal­ein­wei­hung, mit Cro­nen­ber­ger Wap­pen.

Spä­ter ergänz­te man am Stand­ort des Denk­mals noch ein an die­sem Tage vor­ge­tra­ge­nes Gedicht von Karl-Heinz Dickin­ger. Die Über­set­zung ins Hoch­deut­sche lau­tet:

“Seh’ ich das Denk­mal
vor mir ste­hen,
komm ich an’s über­le­gen.
Könn­te nie­mals stur vor­über­ge­hen
und mich an gar nichts keh­ren!
Das Gegen­teil wäre hier ange­bracht;
ich müß­te mich tief ver­nei­gen,
um ihm mit Herz, ganz bedacht,
und ehr­lich Ehre zu zeigen!Wer kennt das Bild nicht all­zu­gut
vom Ham­mer­schmied und Jun­gen,
die vor der mäch­ti­gen Höl­len­glut
in ihrer Schmie­de stan­den?
Wo alles gehen muss­te, Hand in Hand,
die Schwie­len hat­ten und Bla­sen,
wo das Feu­er schmiss Schat­ten
an die Wand.
Blut koch­te in den Adern.
Wer kennt das Bild nicht all­zu­gut,
hört nicht die Häm­mer fal­len?
Hört nicht, wie noch mit fro­hem Mut
dabei auch Lie­der schal­len?
Wer hört nicht noch den
Amboß­klang,
das Schla­gen und das Klin­gen?
Wer nicht den stäh­ler­nen Lob­ge­sang
aus allen Win­keln drin­gen?
Wer guckt nicht dank­bar heu­te zurück
auf unse­re flei­ßi­gen Alten
und will, in dem Erin­ne­rungs­stück
sie nicht in Ehren hal­ten?
Kommst Du an’s Denk­mal
blei­be ein­mal ste­hen
um auch zu über­le­gen!
Du willst doch nicht vor­über­ge­hen
und dich an gar nichts kehren!?Es wäre mehr als ange­bracht,
dich ganz tief zu ver­nei­gen;
um ihm mit Herz, ganz bedacht
und ehr­lich Ehre zu zei­gen!“12

Der Gesel­le.

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Die Elberfelder Löwen

1831–33 schuf der Bild­hau­er Wil­helm Joseph Imhoff nach einem Modell von Chris­ti­an Dani­el Rauch zwei schrei­ten­de, bron­ze­ne Löwen für die Frei­trep­pe des neu­en Elber­fel­der Rat­hau­ses, des heu­ti­gen von-der-Heydt-Muse­ums. Inzwi­schen haben dort Skulp­tu­ren von Tony Craig ihren Platz gefun­den. Gegos­sen wur­den sie in der Gute­hoff­nungs­hüt­te in Ober­hau­sen. Durch ein instal­lier­tes Gas­rohr konn­ten sie zum fest­li­chen Ereig­nis Feu­er spei­en.


Die Löwen sind auf die­ser Foto­gra­fie am Ein­gang des Alten Elber­fel­der Rat­hau­ses zu erah­nen. Samm­lung  Unte­re Denk­mal­be­hör­de. (Bild hin­zu­ge­fügt am 27.12.2011)

Eine Anek­do­te erzählt, dass der Bild­hau­er, als er die Löwen nach Elber­feld brach­te, plötz­lich 800 statt den ver­ein­bar­ten 440 Talern ver­lang­te, wor­auf der Ober­bür­ger­meis­ter Brü­ning die Annah­me ver­wei­ger­te. Der Bild­hau­er stell­te die Löwen drauf­hin in einer Bret­ter­bu­de an der Schloß­blei­che aus und warb für eine Kunst­aus­stel­lung. Ein­tritts­preis: 5  Sil­ber­gro­schen, Kin­der die Hälf­te. Angeb­lich konn­te der Bild­hau­er so doch sei­nen Preis erzie­len und über­gab die Löwen an die Stadt Elber­feld.


Brül­len­der Löwe

1877 beschloß die Stadt­ver­ord­ne­ten-Ver­samm­lung die Löwen dort zu ent­fer­nen, da sie den Ver­kehr zu sehr stör­ten. Sie wur­den für zehn Jah­re in einem Lager­haus am Neu­en­teich unter­ge­stellt und 1887 am Ein­gang der neu­en Bade­an­stalt am Brau­sen­werth (Döp­pers­berg) wie­der auf­ge­stellt. Im Zwei­ten Welt­krieg wur­den die Löwen beschä­digt und beim Abtrans­port zum neu­en Stand­ort am Zoo­lo­gi­schen Gar­ten wur­de einer dann voll­stän­dig zer­stört.1

Der  über­le­ben­de Löwe fand dann bei der Fir­ma Blum­hardt (durch den Ein­satz von Inha­ber Gün­ter Muth­mann2) ein neu­es zu Hau­se3, blieb aber im Besitz der Stadt.4 Genera­tio­nen von Lehr­lin­gen küm­mer­ten sich bei Blum­hardt um den Löwen. Eine der ers­ten Maß­nah­men war die “Trans­plan­ta­ti­on” des Schwan­zes des zer­stör­ten Löwen, da der Über­le­ben­de sei­nen ein­ge­büßt hat­te.5


Der über­le­ben­de Löwe auf dem Gelän­de der Fir­ma Blum­hardt in Voh­win­kel. Samm­lung Unte­re Denk­mal­be­hör­de (Hin­zu­ge­fügt am 27.12.2011)

1965 erhielt der Bild­hau­er Joa­chim Wolf-Mül­ler von der Stadt Wup­per­tal den Auf­trag vom geret­te­ten Löwen und den Über­res­ten des ande­ren Abdrü­cke zu neh­men und die Löwen wie­der­auf­er­ste­hen zu las­sen. Man ent­schied sich die Löwen vor der Bun­des­bahn­di­rek­ti­on auf­zu­stel­len. Mit dem  Guss der neu­en Löwen bei August Bischof in Düs­sel­dorf kos­te­ten die neu­en Löwen 38.000 DM, zusätz­lich muss­ten noch 16.000 DM für die Auf­stel­lung bezahlt wer­den. Am 8. Juni 1967 wur­den die Löwen auf­ge­stellt.


Die Löwen vor der ehem. Bun­des­bahn­di­rek­ti­on.

Der rech­te Löwe in vol­ler Grö­ße.

Es ist zu hof­fen, dass die­se schö­nen Tie­re mit dem neu­en Döp­pers­berg ein bes­se­res Umfeld bekom­men, vor dem ver­gam­mel­ten Ein­gang zur leer­ste­hen­den Reichs­bahn­di­rek­ti­on und der schlag­loch­über­säh­ten Zufahrt zum Taxi­war­te­platz am Haupt­bahn­hof sieht es aus, als hät­te man ver­ges­sen sie abzu­ho­len.6


1993 erklär­te der Bru­der und Erbe des Ret­ter des Löwen, Wil­helm Muth­mann, dass er den Löwen nicht wei­ter pfle­gen kön­ne und for­der­te die Stadt auf, sich end­lich um ihren Besitz zu küm­mern,7 nach­dem bereits 1990 ein sol­cher Auf­ruf vom Vor­sit­zen­den des Ber­gi­schen Geschichts­ver­eins, Dr. Micha­el Met­schies, unge­hört ver­hallt war.8 Die Stadt reagier­te dies­mal und zeig­te sich einer erneu­ten Auf­stel­lung gegen­über auf­ge­schlos­sen, sah sich aber nicht im Stan­de die Instand­set­zungs­kos­ten von 150.000 DM auf­zu­brin­gen. Aller­dings scheint sich hier ein Feh­ler ein­ge­schi­chen zu haben, da die Restau­rie­rung spä­ter sehr viel weni­ger Kos­ten ver­ur­sach­te.9 Am 13.November 1993 nahm die WZ schließ­lich die Sache in die Hand und rief zur Akti­on “Ret­tet den Löwen auf”. Unter­stützt vom Kul­tur­amt und der Stadt­spar­kas­se konn­ten die Leser “Löwen­an­tei­le” in Höhe von 20 und 50 DM erwer­ben und über den zukünf­ti­gen Stand­ort abstim­men. Zur Debat­te stan­den der Zoo, der von-der-Heydt-Platz, die Stadt­hal­le oder ein ande­rer Ort. Mit­hil­fe der Spen­den soll­te dem Rost der Kampf ange­sagt wer­den, der aus einem Loch im Bauch des Löwen rie­sel­te. Außer­dem war die Struk­tur einer Pran­ke bereits ver­lo­ren und der Kopf not­dürf­tig geflickt.10 Inner­halb weni­ger Wochen gin­gen bis zum 4.Dezember 1993 14.000 Mark in Löwen­an­tei­len ein, dazu noch grö­ße­re direk­te Spen­den auf ein Spen­den­kon­to. Der größ­te Teil der benö­tig­ten Sum­me war damit bereits vor­han­den.11 Sil­ves­ter 1993 konn­te die WZ schließ­lich ver­mel­den: “Ber­gi­scher Löwe geret­tet”. 20.000 DM waren gespen­det wor­den, das meis­te über die “Löwen­an­tei­le”. Der Metall­bild­hau­er Rai­mund Kittl, der zuvor bereits des Denk­mal Wil­helms I. am Deut­schen Eck in Koblenz restau­riert hat­te, wur­de mit der Instand­set­zung beauf­tragt.12 Am 7.Mai 1994 ver­ließ der Löwe Voh­win­kel gen Düs­sel­dorf, um in der Gie­ße­rei Kittl repa­riert zu wer­den.13 Am 22.Oktober 1994 um 11 Uhr wur­de der Löwe schließ­lich wie­der in Wup­per­tal mit einem Fest emp­fan­gen. Sein neu­er Stand­ort: der Wil­ly-Brandt-Platz hin­ter dem Rat­haus.14


Der “über­le­ben­de” Löwe von 1833. Der Rücken trägt die Spu­ren zahl­rei­cher gro­ßer und klei­ner Kin­der, die ihn als Reit­tier benut­zen.

Er soll­te viel­leicht grim­mi­ger gucken…

Inschrift.

Auf dem neu­en Pos­ta­ment wur­de eine klei­ne Pla­ket­te ange­bracht:

Ber­gi­scher Löwe, 1833
Chris­ti­an Dani­el Rauch (1777–1857)
1993/94 restau­riert mit Hil­fe von Spen­den der
Wup­per­ta­ler Bevöl­ke­rung auf­grund einer
Initia­ti­ve der West­deut­schen Zei­tung und der
Stadt­spar­kas­se Wup­per­tal

Okto­ber 1994”


Ergän­zung vom 15.01.2015:
Mit­te Janu­ar 2015 wur­den die Löwen an der ehe­ma­li­gen Bun­des­bahn­di­rek­ti­on im Zuge des Umbaus des Döp­pers­berg ent­fernt und ein­ge­la­gert.15