Zum Licht


Am 1. Okto­ber 2020 wur­de am Cam­pus Griff­len­berg der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät die sie­ben Meter hohe Skulp­tur “Zum Licht” des in Wup­per­tal leben­den Künst­lers Tony Cragg ein­ge­weiht. Die Ein­wei­hung durch den Hoch­schul­rats­vor­sit­zen­den Dr. h.c. Josef Beu­tel­mann, Bild­hau­er Tony Cragg, Kul­tur- und Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin Isa­bel Pfeif­fer-Poens­gen und Uni-Rek­tor Prof. Dr. Lam­bert T. Koch erfolg­te auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie ein hal­bes Jahr nach der Auf­stel­lung des Kunst­werks im April 2020 vor dem Ein­gang zum Neu­bau der Gebäu­de V und W. Das Kunst­werk steht für den Aus­tausch zwi­schen Kunst und Wis­sen­schaft, für die Über­win­dung von Gren­zen der wis­sen­schaft­li­chen Dizi­pli­nen und Spar­ten und die Erwei­te­rung der eige­nen Hori­zon­te. Es besteht aus rot­la­ckier­ten Alu­mi­ni­um-Ele­men­ten mit Edel­stahl­be­weh­rung. Tony Cragg, der auch Mit­glied im Hoch­schul­rat der BUW ist, erklär­te sein Bestre­ben wie folgt: 

Unse­re Rea­li­tät braucht: so wie Pflan­zen zum Licht stre­ben, strebt der Mensch nach Wis­sen — nur so kön­nen wir exis­tie­ren. Dafür steht die Skulp­tur an die­sem Ort. 

Tony Cragg



Tony Cragg über­nahm kos­ten­frei die künst­le­ri­sche Lei­tung, die Ber­gi­sche Uni­ver­si­tät über­nahm mit Hil­fe der Kunst­stif­tung NRW und dem Land NRW die Her­stel­lungs­kos­ten.1



Posi­ti­on des Kunst­werks auf der Karte


Kriegerdenkmal des SV Germania

Irgend­wann um 1921, ver­mut­lich bei der Ein­wei­hung des Sport­plat­zes des SV Ger­ma­nia an der Nevi­ge­ser Stra­ße am 30.Oktober 1921, lie­ßen die Ver­eins­mit­glie­der ein aus Sand­stein gefer­tig­tes Denk­mal errich­ten. 38 Namen sind auf dem Denk­mal ver­zeich­net: Am Sockel ste­hen die Daten 1914–1918, dar­über fin­det sich ein Stahl­helm mit Tor­nis­ter. Im Gie­bel fin­det sich ein bekränz­tes Wap­pen mit dem Buch­sta­ben “G”. Die Inschrift lautet:

Von uns Für uns Sind Gefallen



Der frü­he­re Stand­punkt des Denk­mals mag wür­de­voll gewe­sen sein, an der Ost­sei­te des Sport­platz, auf einem Hügel vor dem Hang. Doch heut­zu­ta­ge steht das 1965 errich­te­te Club­heim zwi­schen Platz und Denk­mal und es sieht um das Denk­mal eher aus wie eine Müllhalde.



Ein Grund für die Lieb­lo­sig­keit dürf­te in der Geschich­te des Ver­eins lie­gen, der in sei­ner lan­gen Geschich­te immer wie­der fusio­nier­te und den Namen wech­sel­te. 1907 als “Sport­ver­ein Athen”  gegrün­det, schloss man sich 1913 mit den Ver­ei­nen “Teu­to­nia” und Bri­tan­nia” zum “Ball­spiel­ver­ein Ger­ma­nia” zusam­men. Spä­ter änder­te man den Namen in “SV Ger­ma­nia”. 1945 wech­sel­te man zu “SV Ger­ma­nia 07 Wup­per­tal”. 1975 führ­te der Zusam­men­schluss mit dem VFL Wup­per­tal 1912 zum neu­en Ver­ein “SV Borus­sia Wup­per­tal 07/12”.1

Im März 2004 wie­der­um ging man mit dem weit­aus grö­ße­ren und bekann­te­ren Wup­per­ta­ler Sport­ver­ein zusam­men, der seit­dem den Zusatz “Borus­sia” trägt.


Ehe­ma­li­ge Posi­ti­on des Denk­mals auf der Karte


Update vom 10. April 2021

Nach­dem der Sport­platz auf­ge­ge­ben wur­de und auf dem Gelän­de eine Sport­hal­le und ein Lebens­mit­tel-Dis­coun­ter errich­tet wur­den, wur­de das Krie­ger­denk­mal auf Beschluss der Bezirks­ver­tre­tung Uel­len­dahl-Katern­berg vom Okto­ber 2018 umge­setzt.2


Das Denk­mal am neu­en Standort.

Das Denk­mal wur­de auf­grund der Bau­ar­bei­ten am alten Stand­ort rasch umge­setzt und dabei beschä­digt. Ein Jahr spä­ter, im Sep­tem­ber 2019, stand das Denk­mal in Ein­zel­tei­len ein­ge­zäunt am neu­en Stand­ort am Luhn­berg unweit des ehe­ma­li­gen Sport­platz­ge­län­des. Die Stadt­ver­wal­tung gab an, bereits einen Stein­metz beauf­tragt zu haben.3


Das Denk­mal und sei­ne offen­sicht­li­chen Beschädigungen. 

Es dau­er­te schließ­lich bis Mai 2020, bis das Denk­mal am neu­en Stand­ort wie­der auf­ge­baut war.4


Neue Posi­ti­on des Denk­mals auf der Karte