Brunnen “Das Tal der Wupper”

1979 schenk­te die Fir­ma Vor­werk & Co  zum 50jährigen Jubi­lä­um der Stadt­grün­dung die­ser einen Brun­nen für den Rat­haus­platz in Bar­men, dem heu­ti­gen Johan­nes-Rau-Platz. Nach einem Wett­be­werb in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt ent­schied man sich für den Ent­wurf von Bert Ger­res­heim, einem Düs­sel­dor­fer Bild­hau­er. Er schuf anschlie­ßend sei­nen Brun­nen, der das Tal der Wup­per und sei­ne Geschich­te abbil­de­te. Am 21.Juli 1981 wur­de er ein­ge­weiht.


Das Tal der Wup­per.

Gegen­stän­de der Tex­til­in­dus­trie prä­gen den Brun­nen, aus den Blei­cher­schau­feln spru­delt das Was­ser, eine Spin­del liegt dort und auf dem “Boden” lie­gen Tuche, auf denen Reli­efs die Geschich­te des Tals dar­stel­len. Der Brun­nen ist ein fas­zi­nie­ren­des Objekt, an dem man, wenn man nicht acht­los vor­bei­geht, aller­hand Details des Tals ent­de­cken kann.


Ansicht vom Johan­nes-Rau-Platz

Blick in Rich­tung Johan­nes-Rau-Platz

26 Reli­efs  und 700 Ein­zel­dar­stel­lun­gen machen den Brun­nen zu einem Erleb­nis und einer Augen­wei­de. Der Schul­ze von Elber­feld, Eli­as Eller, Fried­rich Engels, Kai­ser Wil­helm II., die Schwe­be­bahn, die Lau­ren­ti­us-Kir­che, die Pest, die Garn­nah­rung, Revo­lu­ti­on, Zwei­ter Welt­krieg und vie­les mehr sind zu ent­de­cken. Zur Erklä­rung der ver­schie­de­nen Moti­ve gab Vor­werk & Co. eine Bro­schü­re her­aus.1  


 

Vor dem Brun­nen ist eine der Rand­plat­ten mit einer Inschrift ver­se­hen:

 ‘Das Tal der Wup­per’
Die Bild­re­li­efs wei­sen auf his­to­ri­sche
Ereig­nis­se der Stadt­ge­schich­te hin.
Den Bür­gern der Stadt aus Anlaß des
50jährigen Stadt­ju­bi­lä­ums 1979
Vor­werk & Co 1981”


Posi­ti­on des Brun­nens auf der Kar­te


Neu auf Denkmal Wuppertal: Stadtschmuck

Ich habe mich ent­schie­den, genau­er zwi­schen Denk­mä­lern und “Stadt­schmuck” zu unter­schei­den. Des­halb habe ich eine neue Sei­te “Stadt­schmuck” ange­legt, auf der ich in Zukunft Tür­me, Brun­nen, Skulp­tu­ren, Plas­ti­ken und Reli­efs vor­stel­len wer­den. Die­se Objek­te haben auch eine eige­ne Kar­te bekom­men, wo sie dann gesam­melt wer­den. Der Todes­en­gel an der Otten­bru­cher Stra­ße  und das Bron­ze­re­li­ef: Jesus heilt ein miß­han­del­tes Tier sind bereits von den Denk­mä­lern zum Stadt­schmuck gewan­dert. Der Schwer­punkt liegt zwar in den nächs­ten Mona­ten wei­ter auf den Denk­mä­lern, doch ich wer­de zwi­schen­durch auch immer wie­der Schmü­cken­des vor­stel­len. Mor­gen, das ver­ra­te ich schon ein­mal, gibt es den Wan­de­rer mit Lau­te.