Jahn-Gedenkstein des Vohwinkler Turnvereins

Am 28.Mai 1905 weih­te der Voh­wink­ler Turn­ver­ein (heu­te Voh­wink­ler STV 1865/80 e.V.) am Sta­ti­ons­gar­ten direkt am Kai­ser­platz in Voh­win­kel einen Gedenk­stein für “Turn­va­ter Jahn” ein. Anlass war das 25jährige Bestehen des Ver­eins.
Am Sta­ti­ons­gar­ten, Voh­win­kel

Das Denk­mal besteht aus einem Reli­ef­bild­nis Jahns, dem Turner­zei­chen, der Inschrift auf einer Gra­nit­plat­te und der 1925 hin­zu­ge­füg­ten Gedenk­plat­te für die Gefal­le­nen des Ers­ten Welt­kriegs.


Das Reli­ef Jahns


Die Inschrift lau­tet:

Dem Alt­meis­ter
der deut­schen Turn­kunst
Fried­rich Lud­wig Jahn

Der Voh­win­ke­ler Turn­ver­ein
(1880–1905)
Voh­win­kel, den 28.Mai 1905”

Im Grund­stein des Denk­mals wur­den Doku­men­te aus der Ver­eins­ge­schich­te, Zei­tun­gen und Mün­zen hin­ter­legt.
Am 12.Juli 1925, füg­te der Voh­wink­ler Turn­ver­ein dem Denk­mal eine bron­ze­ne Gedenk­ta­fel hin­zu, um an die im Ers­ten Welt­krieg Gefal­le­nen zu erin­nern. Ent­wor­fen wur­de sie vom Ver­eins­mit­glied Adolf Wecker, aus­ge­führt von Wil­helm Homann.
Gedenk­ta­fel für die Gefal­le­nen des Ers­ten Welt­krie­ges

Unter der in den Stein gehaue­nen Inschrift “Sei­nen gefal­le­nen Hel­den” fin­den sich auf der Bron­ze­ta­fel 13 Namen, die Jah­res­zah­len des Krie­ges und in der Mit­te ein Reli­ef, bestehend aus Eiser­nem Kreuz, Eichen­laub­kranz und Stahl­helm.1

Fußnoten:

  1. RMK, S. 142