Atoll

Ein Atoll in Wup­per­tal

1997 zog der Wup­per­ta­ler Bild­hau­er Prof. Wil Sen­sen nach Süd­frank­reich und über­gab sei­ne bis­her im Gar­ten ste­hen­de Skulp­tur “Atoll”, die er im Jahr 1975 fer­tig­te, als Dau­er­leih­ga­be der Stadt Wup­per­tal, nach­dem das Von der Heydt-Muse­um sich nicht in der Lage sah, die Skulp­tur zu erwer­ben. Sie fand dar­auf­hin ihren Platz vor dem Haupt­ein­gang der Stadt­hal­le, mitt­ler­wei­le steht sie an der Stra­ße Am Johan­nis­berg zwi­schen der Pal­las Athe­ne und den Himm­li­schen Stür­zen.

Die Skulp­tur misst 75 x 90 x 85 cm und besteht aus Gra­nit aus dem Fich­tel­ge­bir­ge, der in Schei­ben gesägt wur­de, die durch­lö­chert und mit Stahl­stan­gen ver­bun­den wur­den. Die West­deut­sche Zei­tung schrieb 1997:


“‘Es han­delt sich um ein sen­si­bel gestal­te­tes Werk mit reiz­vol­len Lini­en­ver­läu­fen und Mate­ri­al­wir­kun­gen, die im natür­li­chen Licht der Außen­dar­stel­lung am bes­ten zur Gel­tung kom­men’, heißt es in einer Emp­feh­lung des Muse­ums, die den der­zei­ti­gen Platz der Auf­stel­lung für ide­al hält. Auf Rea­lis­mus bedach­te Gemü­ter könn­ten in dem Gra­nit- Stahl­ge­bil­de auch einen ver­frem­de­ten Fahr­rad­stän­der erken­nen.“1

Atoll” ist Teil des Skul­pu­ren­parks Johan­nis­berg. 


Fußnoten:

  1. Frank Scur­la, Reiz der Lini­en und des Mate­ri­als im natür­li­chen Licht, in: WZ vom 2. Juli 1997.