Sonntag, 26. Juni 2016

Gedenkstein für Volker Schultheiß

Der Gedenkstein im Farn. 
Einen Halbmarathon und einen Zehn-Kilometer-Lauf bietet die Laufveranstaltung "Zuckerspiel" im Burgholz jedes Jahr im Frühjahr an - und ist genau das nicht, ein Zuckerspiel. Am 6. April 2013 verstarb Volker Schultheiß, ein erfahrener Läufer auf der Distanz, im Krankenhaus am Arrenberg, nachdem er während des Halbmarathons zusammengebrochen war. [1] Dem 56jährigen Mann aus Kerpen setzten die Veranstalter am Unglücksort im April 2014 einen Gedenkstein.[2]

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[1] Todesfall überschattet „Zuckerspiel“, in: WZ vom 7.4.2013.
[2] Auskunft Guido Gallenkamp 22. Mai 2016


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Sonntag, 19. Juni 2016

William-Booth-Gedenktafel der Heilsarmee

Fotografie der Tafel mit freundlicher Erlaubnis des Korps Wuppertal der Heilsarmee.
Am 19. September 1928 weihte die Barmer Heilsarmee, die heute natürlich das Korps Wuppertal stellt, in ihrem Haus in der Bartholomäusstr. eine Gedenktafel ein, die den Gründer der Heilsarmee, William Booth, anlässlich seines bevorstehendes 100. Geburtstages ehrte. Brigadier Hein sprach den Willkommensgruß, Pastor Krafft von der reformierten Gemeinde Barmen überbrachte Glückwünsche und betonte die erfreuliche christliche Weltanschauung der Heilsarmee im Angesicht eines gleichzeitigen Kulturtags der Freidenker. Stadtsyndiskus Dr. Bremme überbrachte die Glückwünsche der Barmer Stadtverwaltung. Die Weiherede sprach die Enkelin Booth', Mary Booth, die daran erinnerte, das Booth im März 1897 das Wuppertal besuchte.
Die Gedenktafel trägt die Inschrift:

"Zum Gedächtnis an die beiden Versammlungen die
GENERAL WILLIAM BOOTH
der Gründer der Heilsarmee
am 13.+14. März 1897 in diesem Saal hielt
in denen 55 Seelen zum Herrn kamen
wurde diese Tafel geweiht
und am 19. September 1928 von seiner Enkelin
OBERSTIN MARY BOOTH
Leiterin der Heilsarmee in Deutschland enthüllt
Rettet Seelen! Geht den Schlimmsten nach!

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Die Heilsarmee ehrt ihren Gründer, in: General-Anzeiger vom 20. September 1928. 


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Sonntag, 12. Juni 2016

Schwebebahndenkmal der Fa. Cleff

Der UH-Knoten.
Auf dem Parkplatz der Firma Carl Wilhelm Cleff "Vor der Beule" steht seit 2003 ein UH-Knoten aus der Brücke 306, der beim Schwebebahn-Umbau ausgebaut und dort aufgebaut war. Genauere Auskünfte zum Objekt wollte die Firma nicht erteilen.

Die Gedenktafel. 
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Sonntag, 5. Juni 2016

Figur 1000

Im Mai 2000 schenkte die Firma EDE dem Von der Heydt-Museum die 1988 geschaffene "Figur 1000" des Bildhauers Horst Antes, der seit den 1960er Jahren diesen Figurentyp, die sogenannten Kopffüßer, entwickelt hat. Sie fand ihren Platz vor dem Schauspielhaus in Elberfeld, wo sie Henry Moores "Sitzende" ersetzte, die ins Von-der-Heydt-Museum umgezogen war. Die zwei Meter hohe Plastik besteht aus einer dünnen Stahlplatte, die mit Patina überzogen ist. Ehrgeizigere Pläne, ein Figurenpaar des Künstlers Balkenhohl, ließen sich nicht verwirklichen.[1] Im September 2000 zog die Figur dann ins Schauspielhaus um, da sie umgekippt war.[2] Im Vorfeld des geplanten Sanierung des Schauspielhauses wurde die Figur im März 2009 eingelagert und ist seitdem im Depot.[3]
Ein Beispielbild für eine Figur 1000 findet sich hier.

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[1] Ulla Dahmen, Antes-Mann ersetzt Moores "Sitzende", in: WZ vom 19. Mai 2000
[2] Gekippt, in: WZ vom 19. September 2000.
[3] Auskunft Von der Heydt-Museum vom 19. Oktober 2015.

Da sich die Figur im Depot befindet, gibt's an dieser Stelle keine Karte.

Sonntag, 29. Mai 2016

Entelechie II


Am 13. Dezember 2005 schenkte Eberhard Robke, langjähriger Vorsitzender des Kunst- und Museumsvereins und Mitgründer der "Renate und Eberhard Robke-Stiftung", die das Von der Heydt-Museum unterstützt, der Stadt die Skulptur Entelechie II des Barmer Künstlers Friedrich Werthmann, die seitdem im Foyer des Barmer Rathauses steht. 



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Schenkung: Skulptur fürs Rathausfoyer, in: WZ vom 13. Dezember 2005.


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Sonntag, 22. Mai 2016

Germinal

Rückansicht
Seit 2005 steht am damaligen Art Farbik Hotel, derzeit umgebaut zur nicht bezugsfähigen Flüchtlingsunterkunft, die Skulptur "Germinal" des Bergisch Gladbacher Künstlers Eugen Ignatius. Der Name bezieht sich auf den ersten Monat des Frühlingsquartals des französischen Revolutionskalenders. Die Plakette am Sockel trägt die Inschrift: 
"Germinal 
Apokalypse und Neubeginn 
Die Dialektik der menschlichen Existenz"

Vorderansicht
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