Sonntag, 22. Mai 2016

Germinal

Rückansicht
Seit 2005 steht am damaligen Art Farbik Hotel, derzeit umgebaut zur nicht bezugsfähigen Flüchtlingsunterkunft, die Skulptur "Germinal" des Bergisch Gladbacher Künstlers Eugen Ignatius. Der Name bezieht sich auf den ersten Monat des Frühlingsquartals des französischen Revolutionskalenders. Die Plakette am Sockel trägt die Inschrift: 
"Germinal 
Apokalypse und Neubeginn 
Die Dialektik der menschlichen Existenz"

Vorderansicht
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Sonntag, 8. Mai 2016

Mural Global Wandbild am Arrenberg

Der Verein Farbfieber e.V. und Klaus Klinger riefen unter der Schirmherrschaft der UNESCO 1998 dazu auf, in aller Welt mit öffentlichen Wandbildern Visionen und Vorstellungen für das Zusammenleben in einer Welt im nächsten Jahrtausend sichtbar zu machen. Der Aufruf erklärt:

"Die Agenda 21, von der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro beschlossen, ist Thema dieser internationalen Aktion. Erstmals stellt sie den Zusammenhang zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem her. Sie fordert eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in globalen und lokalen Aktionen, um die Situation auf der Erde zu verbessern. [...]
In diesem Kontext steht unser Aufruf. An vielen Orten auf der Erde sollen Künstlern ihre Visionen eines zukünftigen Lebens auf unserem Planeten in öffentliche Wandbilder umsetzen. Wandbilder deshalb, weil sie permanent öffentlich sind und viele Menschen auffordern sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Aufgerufen zur Mitarbeit sind Künstler aus allen Kontinenten, Umwelt- und Solidaritätsgruppen, Initiativen, Kinder- und Jugendgruppen um ein gemeinsames Zeichen zu setzen für eine lebenswerte Zukunft."[1]
Das Wandbild.
In Wuppertal schufen im September 2010 an der Simonsstraße die Künstler Jullissa Moncada Lopez und Jorge Morales Leclear aus der nicaraguanischen Partnerstadt Matagalpa und Heinz Velten, Peter Otto Kuhn und Andreas Junge aus Wuppertal ein solches Wandbild. Es zeigt den Gegensatz von Technik und Natur und typische Stadtansichten von Wuppertal und Matagalpa. Als am 11. Februar 2001 der Bürgermeister von Matagalpa, Sadrach Zeledon Rochas, zu einem Besuch in Wuppertal war, wurde eine Gedenktafel am Haus angebracht und eingeweiht. Im selben Jahr schufen die gleichen Künstler in Matagalpa ein weiteres Wandbild. Dieses zeigt je ein Gedicht von Rubén Darío, dem nicaraguanischen Nationaldichter und von Else-Lasker-Schüler, einen Wassertropfen als Symbol für das Leben und Felszeichnungen aus der Nähe von Matagalpa. Außerdem werden die Produkte von Matagalpa und Nicaragua, die nationale Blume und der nationale Vogel gezeigt. In den Bildern der Kaffeepflanzungen sind Kinderzeichnungen versteckt, die die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ausdrücken. Ganz oben finden sich die Köpfe von Augusto Cesar Sandino, Carlos Fonseca, Friedrich Engels und einer indianischen Göttin.
Die Gedenktafel.

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[2] Eintrag zu Mural Global auf matagalpa.de, der Webseite der Städtepartnerschaft.


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Sonntag, 1. Mai 2016

Pflasterbild Hasenhatz

In einem Rondell an den Straßen Annenstraße, Hubertusallee und Jaegerstraße findet sich ein Pflasterbild, das eine Jagdszene zeigt. Die Architekten des Zoo-Viertels, Rudolf Hermanns und Kuno Riemann, hatten hier einen Brunnen geplant, der nie verwirklicht wurde. Stattdessen ziert das Rondell eine Hasenjagd, die Bezug nimmt auf den Schutzpatron der Jagd, der Umwelt und der Natur, den heiligen Hubertus, dessen Namen die Straße trägt. Die Jaegerstraße hingegen ist nach dem ehemaligen Elberfelder Oberbürgermeister benannt. Nach einer Restauration im Jahr 2007 sind Hase und Fuchs nicht wirklich zu unterscheiden, in diesem Jahr ist das Pflasterbild unter Sand und Unkraut kaum zu erkennen.

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[1] Manfred Görgens, Hund oder Hase? Rätsel um die neu gepflasterte Jagdszene, in: WZ vom 14. November 2007. 


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Sonntag, 24. April 2016

Triptychon Brückenansichten

Das Triptychon.
An der Mühlenbrücke in Unterbarmen wurde am 4. Oktober 2009 ein Triptychon namens "Brückenansichten" eingeweiht, dessen einzelne Teile von der sonderpädagogische Förderklasse des Berufskollegs Kohlstraße, dem Jugend-Kunst-Klub im Von der Heydt-Museum und dem 13er Grundkurs Kunst der Gesamtschule Barmen gefertigt wurden. Der Clou der Aufgabenstellung war dabei, dass das Foto vom Verein „kunstfluss wupper e.V.“ vorgegeben wurde, aber die drei Teilnehmer nicht wussten, wie die jeweils anderen Gruppen das Projekt stilistisch umsetzen, bis die Bleche, die als Untergrund dienten, schließlich an der Wand der Fa. Wohnsinn montiert wurden.


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Sonntag, 17. April 2016

Anhalter

Auf der Ecke des Flachdaches steht er, der Anhalter.
Für die Kunstinstallation "Kunstfluss Wupper" des Vereins "Kunstfluss Wupper – regioArte e.V." schuf Cornelia Weinert die Figur des Anhalters, der auf dem Dach der Firma Sachsenröder steht und auf eine Mitfahrgelegenheit hofft. Da er dort schon seit dem 28. August 2008 steht, scheint bislang keine Schwebebahn gehalten zu haben. Die Idee zur Skulptur entstand bei einer Firmenbesichtigung, der Koffer steht für das frühere Produkt Leder, das Hemd aus Vulkanfiber für die modernen Produkte des Unternehmens. Ansonsten wurden noch Acryl und Glasfaser und Polyester verwendet. 
Nahaufnahme. 
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Sonntag, 10. April 2016

Angesichts... / Der Witterung ausgesetzt

Der Witterung ausgesetzt und Angesichts...

Am 7. Mai 2009 wurde an einer Wand vor der Einfahrt in das Gelände des Klärwerks Buchenhofen in der Rutenbeck zwei Kunstwerke installiert. "Angesichts..." und "Der Witterung ausgesetzt" stammen von der Wuppertaler Künstlerin Ulrika Eller-Rüter und wurden im Rahmen des Projekts "Kunstfluss Wupper" vom Verein Kunstfluss Wupper – regioArte e.V. angebracht.

"Angesichts..." zeigt einen Menschen, dessen Körper von Sonne, Wind und Regen geprägt zu sein scheint. 


"Der Witterung ausgesetzt" zeigt als dreiteilige Arbeit Portraits von Obdachlosen in unterschiedlichen Lebensaltern, die mithilfe von Salzsäure in Metall geätzt wurden. 
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[1] Valeska von Dolega, Ein Klärwerk als Kunstort, in: WZ vom 8. Mai 2009.
[2] Projekt Homepage


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