Altes bewahren, Neues entdecken.


Donnerstag, 23. Mai 2013

Kriegerehrenmal der Elberfelder Hauptpost

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Am 19. April 1936 wurde in der Wuppertaler Hauptpost an der Morianstraße das Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg getöteten Mitarbeiter eingeweiht. Es befand sich in einem Raum in der vierten Etage des Postgebäudes und bestand aus dem Wandbild "Stoßtrupp" des Elberfelder Malers Diet Plaetzer und einer Liste der 76 Gefallenen an der gegenüberliegenden Wand, wo auch Todesdatum und -ort verzeichnet waren. Nachdem ihre Namen zur Einweihung verlesen wurden, hielt der Präsident der Oberpostdirektion Düsseldorf, Schenk, die Weiherede und anschließend übernahm Oberpostrat Senftleben das Ehrenmal in die Obhut der Hauptpost. Die Kosten für das Denkmal hatten die Beschäftigten übernommen und einen Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem sie den Entwurf Plaetzers auswählten.
Der Entwurf 1935.
Entnommen aus: Rheinische Landeszeitung vom 1.8.1935.

Montag, 20. Mai 2013

Pythagoras

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Am 18. Dezember 1964 wurde an der Küppertreppe zwischen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und Stadthalle die 120cm große Bronzeskulptur "Pythagoras" aufgestellt, die die Stadt für 20.000 DM gekauft hatte. Entworfen und hergestellt hatte sie der Wuppertaler Bildhauer Fritz Bernuth, der sie zuerst als Brunnen konzipiert hatte. Ihn hatte vor allem der Pädagoge Pythagoras interessiert. Die Skulptur zeigt den Flächensatzs Pythagoras' im dreidimensionalen Raum und eine stilisierte glückliche Eule, dem antiken Vogel der Weisheit. Auf den Quadraten sind in drei, vier und fünf Zeilen folgende Worte zu lesen:

Sonntag, 19. Mai 2013

Neu im Blog: Übersichtsseite zum Skulpturenpark Johannisberg

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In den den letzten Wochen sind hier in diesem Blog fast alle 12 Objekte vorgestellt worden, die zusammen den sogenannten Skulpturenpark Johannisberg bilden. Nun gibt es für diesen auch eine Übersichtsseite, die über den Menupunkt Stadtschmuck gefunden werden kann. Die noch fehlenden Skulpturen werden in den nächsten zwei Wochen vorgestellt.

Freitag, 17. Mai 2013

Kriegerdenkmal des SC Alemannia Vohwinkel

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Einweihung des Kriegerdenkmals des SC Alemannia Vohwinkel,
unverkennbar unter dem Einfluss des NS-Regimes.
Entnommen aus: Bergisch-Märkische-Zeitung vom 25.11.1935.
Am 24. November 1935 weihten die Mitglieder des Sportclubs Alemannia Vohwinkel an der Waldkampfbahn ihr kleines Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ein. Es bestand aus einem 40 Zentner schweren Kalksteinfindling, an dem eine handgetriebene Kupfertafel angebracht worden war, die, von einem Eisernen Kreuz gekrönt, die Namen der gefallenen Vereinsmitglieder bewahren sollte. Die Kosten wurden von den Vereinsmitgliedern getragen, die auch die Aufstellung des Steines organisierten.

Dienstag, 14. Mai 2013

Elastisch schwebend

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Elastisch schwebend von Claus Bury
"Elastisch schwebend" heißt die größte Skulptur des Skulpturenparks Johannisberg, die 2001 hinter dem Hotel am Johannisberg ihren Platz fand. Eigentlich war die Skulptur von Claus Bury, der von 1997 bis 2002 Professor für Grundlagen der Gestaltung an der Bergischen Universität war, für den Park der Barmenia Versicherung an der Kronprinzenallee vorgesehen, konnte dort aufgrund von Bauarbeiten nicht aufgestellt werden. Deshalb fand die aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Schwebebahn entstandene Plastik als Leihgabe ihren Platz am Johannisberg und wurde dort am 5. April 2001 aufgestellt. Die im Leimbinderverfahren hergestellte Skulptur besteht aus Lärchenholz und ist 12,4 Meter breit und 3,5 Tonnen schwer. Am 20. Mai 2001 wurde sie im Beisein von Oberbrürgermeister Dr. Kremendahl offiziell der Stadt übergeben und 2004 sogar der Stadt geschenkt. [1]

Samstag, 11. Mai 2013

Steinreliefs "Aufstieg" und "Blitzschleuderer" an der Elberfelder Hauptpost

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In den Jahren 1931 bis 1935 wurde das Gebäude der Hauptpost an der Morianstraße im Herzen Elberfelds umgebaut und erweitert. Nach dem Ende dieser Arbeiten erging an die Bildhauer Carl Moritz Schreiner und Johannes Knubbel nach einem eng begrenzten Wettbewerb der Auftrag, die abgerundeten Ecken des Gebäudes zu gestalten. Beide hatten sich für Flachreliefs entschieden, die in den Stein gemeißelt wurden. Das heute noch vorhandene Werk Knubbels, der "Blitzschleuderer" zeigt die Bändigung der Urkraft Elektrizität durch den Menschen zum Zweck der Telekommunikation. 
Blitzschleuderer vom Johannes Knubbel.