Mahnmal „Nie wieder Krieg“

Im Park am Stadtbahnhof in Ronsdorf steht ein kleines, recht unscheinbares Mahnmal mit einer einfachen Botschaft. In Sichtweite der Denkmäler für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und die Opfer des Zweiten Weltkriegs ist es am 14.November 1981 errichtet worden. Anlass war die Ronsdorfer Friedenswoche, die von den Jusos Ronsdorf initiiert worden war. Es beteiligten sich neben diesen auch die Ronsdorfer Zeitung, der Verband der Verfolgten des Naziregimes (VVN), die Jugend der reformierten und katholischen Gemeinde, die Naturfreunde und Amnesty International. Die einfache Botschaft lautet:

„Nie wieder Krieg“

Der anderthalb Meter hohe Gedenkstein aus Sandstein wurde von der Ronsdorfer Zeitung gespendet und die Inschrift von einem Ronsdorfer Steinmetz [Gregor Rasch, siehe Kommentare, JNK] kostenlos angebracht. Der Standort in der Nähe des Kriegerdenkmals (das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs existiert erst seit 1995) war bewusst gewählt worden. Pfarrer Wilhelm Flender erinnerte bei der Einweihung mit den Worten des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy daran, dass „der Friede nicht kommen [wird], ohne daß wir etwas dafür tun.“ Die Bevölkerung solle von ihrem Fatalismus aufgeweckt und zum Aktionismus gebracht werden, das Wettrüsten des Kalten Krieges müsse gestoppt werden.

RMK, S.480.


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2 Comments on “Mahnmal „Nie wieder Krieg“

  1. Der „Ronsdorfer Steinmetz“ war ich, Gregor Rasch während meiner Lehrzeit, mittlerweile Steinmetz- und Steinbildhauermeister und ö.b.u.v. Sachverständiger der HWK Düsseldorf.

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