Denksäule zur Erinnerung an die Befreiungskriege

Am 19.Oktober 1913 jährte sich die Völkerschlacht bei Leipzig zum hundersten Mal. Es war für die Elberfelder Jugendvereine der Anlass, diesem Ereignis, der Befreiung des Vaterlandes, ein Denkmal zu setzen. Unterstützt wurden sie von August von der Heydt, der am Kiesberg ein Grundstück stiftete, auf dem die Gedenksäule errichtet wurde. Von dem Plateau, das heute leicht unterhalb des Eingangs zum Elberfelder Ehrenfriedhof liegt, hatte man vor bald ebenfalls hundert Jahren einen wundervollen Blick über die Stadt. Heute ist der Bereich zugewachsen.

Das Denkmal auf einer Fotografie unbekannten Datums. Der Adler auf der
Bronzekugel wurde 1987 gestohlen und zerstört. Das Denkmal wurde
offensichtlich auch als „Jugendwehr-Denkmal“ bezeichnet.
Sammlung Historisches Zentrum, 010/19/15 (Bild hinzugefügt am 27.12.2011)

Der Obelisk ist 7,60m hoch und wurde von einem bronzenen Adler gekrönt,
der auf eine bronzenen Kugel saß. Diese Figur vom Frankfurter Bildhauer William Ohly wurde 1987 geklaut und
zerstört, das Denkmal wurde beschmiert.

Der Obelisk heute.

 

An der Vorderseite – dem Tal zugewandt – ist ein Eisernes Kreuz, von einem Eichenkranz umgeben, angebracht. Die Plakette unterhalb wurde nach dem Zweiten Weltkrieg angefertigt. Sie trägt die Inschrift:

„Den Opfern
der Weltkriege
1914-1918
1939-1945“

An den Seiten sind zwei weitere Inschriften angebracht:

„Zur Erinnerung
an die Befreiung
des Vaterlands
1813.
Errichtet von der
Jugend der Stadt
Elberfeld
1913.“

Die andere Inschrift lautet:

„Auf dem vom
Freiherrn August
von der Heydt
aus diesem Anlass
gestifteten
Grundstück“

 


RMK, S.173.


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