Ehrentafel im Elberfelder Rathaus

Am Toten­sonn­tag des Jah­res 1928, es war der 25. Novem­ber, ent­hüll­te man im Elber­fel­der Rat­haus eine Ehren­ta­fel für die­je­ni­gen der über 1000 Beam­ten und Ange­stell­ten, die in den Ers­ten Welt­krieg zogen und nicht zurück­kehr­ten. 123 von ihnen waren gefal­len. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Kirsch­baum erin­ner­te bei der Ein­wei­hung dar­an, dass das Kriegs­en­de bereits zehn Jah­re zurück­lie­ge, aber die Erin­ne­rung an die Kame­ra­den, die ihr Leben für das Vater­land gege­ben hat­ten, nicht “aus­ge­löscht” sei.



Unter den drei Krie­gern,  die ihre Schwer­ter zu Boden hal­ten, ver­kün­det die Tafel, die vom Elber­fel­der Bild­hau­er Fritz Ber­nuth ent­wor­fen und vom Bar­mer Bild­hau­er Fried­rich Schlu­cke­bier aus Treucht­lin­ger Mar­mor geschaf­fen wur­de:1

“Im Welt­krieg 1914–1918
gaben ihr Leben für das Vater­land

[123 Namen]
“Den Toten zu blei­ben­dem Gedächt­nis gewid­met von den
Beam­ten, Ange­stell­ten und Arbei­tern der Stadt Elber­feld”

Fußnoten:

  1. RMK, S. 260.