Kriegerdenkmal des Städt. Realgymnasiums Elberfeld

Am 18. Janu­ar 1923 wur­de in der Aue, auf dem Schul­hof des Städt. Real­gym­na­si­ums Elber­feld (heu­te dient das Gebäu­de der Städt. Kath. Sankt-Lau­ren­ti­us-Schu­le), ein Krie­ger­denk­mal ent­hüllt. Es war der Jah­res­tag der Grün­dung des Deut­schen Kai­ser­reichs in Ver­sailles (18.Jan.1871), der wie­der­um ein Zitat der Erhe­bung des bran­den­bur­gi­schen Kur­fürs­ten Fried­rich III. zum König Fried­rich I. in Preu­ßen am 18. Janu­ar 1701 gewe­sen war. Es war zugleich die Zeit der Ruhr­be­set­zung und somit war die Ein­wei­hung die­ses Denk­mals, das heu­te auf dem Ost­hof des Schul­zen­trum Süd steht, hoch poli­tisch. Das Carl-Fuhl­rott-Gym­na­si­um steht heu­te in der Tra­di­ti­on des Real­gym­na­si­ums. 1975 wur­de das Denk­mal vom Schul­hof an der Aue zum Schul­zen­trum umge­setzt.


Das Denk­mal, geschaf­fen vom Elber­fel­der Bild­hau­er Erich Cleff, ist ein recht­ecki­ger, auf­recht ste­hen­der Block aus Muschel­kalk, der an drei Sei­ten 176 Namen ver­zeich­net und an der Vor­der­sei­te eine Reli­ef zeigt, auf dem ein knie­en­der, geschla­ge­ner Krie­ger zu sehen ist, der sein Schwert in den Boden gesto­ßen hat und sich mit der lin­ken Hand ans Herz fasst. Es folgt die Inschrift:


“Unse­ren Toten
1914–1918.
Städt.Realgymnasium
Elber­feld”

Dazwi­schen ist noch ein Eiser­nes Kreuz ange­bracht.1



Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


 

Fußnoten:

  1. RMK, S. 226.