Kriegerdenkmal in Langerfeld

Das Denk­mal im Janu­ar 2010.

Das Schwert.

Oben, am Hang des Hedt­bergs und am Ende der Wil­helm-Hedt­mann-Stra­ße leg­ten die Lang­er­fel­der im Jahr 1929 ihr Krie­ger­denk­mal an. Die Plä­ne dafür leg­ten der Archi­tekt Peter Klotz­bach und Regie­rungs­bau­meis­ter Flie­t­her vor. Es besteht aus einer 12,50m hohen stei­ner­nen Säu­le aus Ruhr­koh­len­sand­stein, auf der frü­her ein vier Meter hohes Bron­ze­schwert mit Johan­ni­ter­kreuz sei­ne Spit­ze in den Him­mel streck­te, und einem Pla­teau, auf dem eine sar­ko­pha­g­ähn­li­cher Gedenk­stein aus Muschel­kalk auf­ge­stellt ist. Zur Ein­wei­hung am 24.November 129 erschie­nen fast 10.000 Bür­ger, um zusam­men mit Ange­hö­ri­gen, dem Posau­nen­chor und den Mit­glie­dern der Lang­er­fel­der Gesang­ver­ei­ne den Toten zu geden­ken. Nach Abschluss der Fei­er ließ man tau­send Brief­tau­ben die Nach­richt von der Ein­wei­hung in die Stadt tra­gen.


Am 24.November 1929 wur­de das Denk­mal ein­ge­weiht. Stadt­ar­chiv Wup­per­tal, 19.6.5


Der Sar­ko­phag trägt an sei­nem “Deckel” die Namen berühm­ter Schlacht­fel­der des Ers­ten Welt­kriegs: “Ska­gerak, Ypern + Kow­no, Arras, Tan­nen­berg + Ver­dun”. Außer­dem ist an einer Längs­sei­te der Auf­schrei “Sie wer­den auf­er­ste­hen!” ein­ge­mei­ßelt. Die Inschrift am Auf­gang zum Pla­teau lau­te­te frü­her:

Den im Welt­krie­ge 1914–18 gefal­le­nen Soeh­nen
der ehe­ma­li­gen Gemein­de Lang­er­feld
zum ewi­gen Gedächntis”



Heu­te ver­kün­det eine Bron­ze­ta­fel:

Den Toten zum Geden­ken,
den Leben­den zur Mah­nung.”



Im Zwei­ten Welt­krieg wur­de das Schwert ein­ge­schmol­zen und das Denk­mal durch Bom­ben beschä­digt. Am 22.November 1953 konn­te das Denk­mal wie­der ein­ge­weiht wer­den, anstel­le des Schwer­tes wur­de ein 3,50 m hohes, mit Kup­fer umman­tel­tes Kreuz auf­ge­stellt. Am Pfei­ler wur­den die Nach­bil­dung eines Stahl­helms und die Jah­res­zah­len der Welt­krie­ge ange­bracht.1


Der obe­re Teil des Denk­mals im Mai 2010.

Posi­ti­on des Denk­mals auf der Kar­te


Fußnoten:

  1. RMK, S. 275f.